wurde am 21. März 1946 in Friedberg/Hessen geboren, wuchs aber im Schwäbischen auf, das er – neben der Rhein-Main-Region – als seine Heimat empfindet. Nach dem Abitur an der Freien Waldorfschule in Stuttgart studierte er an den Universitäten Freiburg und Tübingen, zuerst (mit zunehmender Frustration) Germanistik, dann Islamkunde, Philosophie und Religionswissenschaft. Magisterarbeit über ein Thema aus der persischen Mystik bei Josef van Ess in Tübingen. Mehrere Reisen in den Orient, besonders in die Türkei, nach Persien, Syrien und in den Irak, vertieften sein Interesse für die islamischen Völker. Seit seinem Eintritt in die Nachrichtenredaktion der F.A.Z. im Mai 1978 befasst er sich mit den politischen Ereignissen in Nordafrika und im Nahen Osten. In seinen Mußestunden frönt er musikhistorischer Neigung und übersetzt türkische Lyrik. Daraus entstand „Die Laute Osmans. Türkische Literatur im 20. Jahrhundert“ (2003). Zahlreiche Buchveröffentlichungen, unter anderem: „Muhammads Erben“ (1999), „Denker des Propheten“ (2000), „Der Islam in der Moderne. Aspekte einer Weltreligion“ (2004). 1997 erschien der historische Roman „Tod in Bagdad“.
Politik
F.A.Z.