Die Redaktion

Horst Rademacher (hra.)

wurde am 12. Mai 1954 in Duisburg geboren. Nach Abitur und Grundwehrdienst unternahm er erste journalistische Gehversuche in den Lokal-redaktionen der „Neuen Ruhr-Zeitung“. Später Stu-dium der Geophysik und Astronomie in Köln und Bonn, das er mit einer Diplomarbeit über Erdbeben im Rheinland abschloß. Schon während des Studiums entdeckte er sein Interesse für den Wissenschaftsjournalismus und schrieb Beiträge für Tages- und Wochenzeitungen. Beim „Kölner Stadt-Anzeiger“ redigierte er für einige Jahre die Wissenschaftsseite, bevor er im Jahre 1984 mit einem Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung ans Massachusetts Institute of Technology (MIT) nach Boston ging. Dort machte er als erster ausländischer Knight Fellow Bekanntschaft mit der amerikanischen Naturwissenschaft und Technik. Seiner Begeisterung für die amerikanische Westküste folgend, zog er im Jahr 1986 nach San Francisco. Er berichtet von dort für die F.A.Z. Auf zahlreichen Reisen hat er Naturphänomene in allen sieben Erdteilen beschrieben, darunter auch in der Antarktis, die er während einer drei Monate dauernden Expedition mit dem Forschungsschiff „Polarstern“ besuchte. Einige seiner Reportagen faßte er im Buch „Kalifornische Impressionen“ (1993) zusammen. Im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft verfaßte er den Text zu dem Buch „Die Erde im Visier“ (1999). Im Jahre 2005 wurde er für seine Verdienste um die Verbreitung der Ergebnisse geowissenschaftlicher Forschung mit der Walter-Kertz-Medaille der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft ausgezeichnet. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.


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