Kolumne

Jedermanns Liebling

Menno verstand nicht. Er fand seinen Kollegen Bolz uninspiriert, langweilig und irrelevant. Aber aus irgendeinem Grund war Bolz in rekordverdächtig kurzer Zeit zu jedermanns Liebling geworden. Von Georg M. Oswald

Kolumne

Wie war dein Tag, Schatz?

Frau Kern und Frau Korn aus der Abteilung Löhne und Gehälter auf den Spuren von Marie Antoinette - die enden bekanntlich an der Guillotine ... Von Georg M. Oswald

Kolumne

„Warum ich keine Frauen einstelle“

Auf dem Sommerfest weicht Assistent Knapp seinem Vorstand Dr. Prick nicht von der Seite. Den drängt es prompt zu einem überraschenden Geständnis. Von Georg M. Oswald

Kolumne

„Ich kann nicht klagen“

Wenn Kopp morgens das Gebäude betrat, rief er nacheinander allen anderen Mitarbeitern, die er auf dem Weg in sein Büro traf zu: „Na, wie geht's?“ Dennoch verwunderte es ihn, dass der neue Werkstudent tatsächlich ernsthaft über eine Antwort nachzudenken schien. Von Georg M. Oswald

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Gute Gier

Geldanleger sind kompliziert, das wusste Anlageberater Wink nur zu gut. Dabei wollten sie doch die außergewöhnliche Rendite. Sie wollten das Märchen. Man könnte fast sagen: Sie wollten doch betrogen werden. Von Georg M. Oswald

Kolumne

„Benote deinen Chef“

Kimmel war zutiefst enttäuscht. Er hatte im Flur von einem Link zu der Seite „Benote deinen Chef“ gehört. Auf dieser Website konnten die Mitarbeiter ihre Vorgesetzten bewerten. Was er vorfand, als er sich durchklickte, war ein Albtraum. Von Georg M. Oswald

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Die Geschichte von der Win-Win-Win-Situation

Schad und Bär, die beiden Aufsichtsratsmitglieder, stellten sich nach Anmeldung der Insolvenz der Presse. In der Tat, Kollege Minderbinder habe ein System ersonnen, von dem alle profitierten - bis es schiefging. Von Georg M. Oswald

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Sicher joggt er jeden Morgen

Lerch, seit zwei Wochen neu in der Abteilung, wurde von Beginn an von den Mitarbeiterinnen besonders aufmerksam betrachtet, von den Mitarbeitern besonders missgünstig belächelt: Er sah extrem gut und fit aus. Von Georg M. Oswald

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Was ist am dringendsten?

Schilch und Sperl saßen vor einem Berg Arbeit. Ginge es nach dem Chef, sollten sie am besten alles gleichzeitig erledigen. Aber das schien nicht möglich. Bis Kollege Kitz sie in die Welt der Optimierungsprobleme einweihte. Von Georg M. Oswald

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Schneller als möglich

Bis wann brauchen Sie das?“, fragte Schilch, nachdem ihm Munk die erste Aufgabe als frisch gebackenem Teamassistenten übertragen hatte. Wie konnte er wagen, eine solche Frage auch bloß zu denken? Von Georg M. Oswald

Kolumne

Schwäbischer Stress

Seinen guten Vorsatz vermochte Hetzle einfach nicht zu erfüllen: Weniger Stress. Wie denn bloß? Den Rasen vertikutieren, das Gartenhäuschen streichen, nebenbei noch für die Häuslefinanzierung sorgen. Es war ihm schleierhaft wie die Nachbarn all das schafften. Von Georg M. Oswald

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Ein echter Wunderknabe

Dr. Ludwig Mohr und Dr. Martina Schnell aus der Kanzlei Glenngarry Glenn Ross waren sich einig: Ihr neuer Kollege musste ein Wunderknabe sein. Was in der Stellenausschreibung nicht alles verlangt war! Entsprach der junge Kerl wirklich diesen vielen Kriterien? Von Georg M. Oswald

Kolumne

Im Pullover

„Schatz, welchen Anzug soll ich heute anziehen?“ „Um was für einen Termin geht es denn?“ „Das Treffen mit den Deutschen. Wir übernehmen wahrscheinlich eines dieser zahlungsunfähigen Traditionsunternehmen.“ „Ich würde da an deiner Stelle überhaupt nicht im Anzug hingehen.“ Von Georg M. Oswald

Kolumne

Eine Frage des Niveaus

Gut, er war noch nicht lange im Unternehmen. Dennoch erlaubte sich der ehrgeizige Dr. Happ, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Es ging ihm ums Niveau! Einzig und allein ums Niveau! Von Georg M. Oswald

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