Kolumne: Neulich in der S-Bahn

Der tägliche Wahnsinn im Büro, allzu Menschliches - nicht allzu ernst: Der Schriftsteller und Rechtsanwalt Georg M. Oswald pickt Beobachtungen aus der Arbeitswelt auf - in einer neuen wöchentlichen Kolumne.

Lesermeinungen zum Beitrag

23. Oktober 2007 17:50
Wie lange?  
Werner Schmidt (banker-schmidt)

Eine so große sichtbare Empfindlichkeit dispualifiziert m.E. jeden CEO. Ich nehme als Trost, daß die Verweildauer im Unternehmen voraussichtlich nur kurz ist.

Bewerten: schlecht gut
23. Oktober 2007 17:30
Solche CEO`s gibt`s wirklich!?  
Karl-Heinz Andresen (khaproperty)


Ja, doch, manch einer schafft es eben nicht, den Abgrenzungswahn und die eigene Wichtigkeit zu relativieren. Per Personalakte dann auch noch nachzutreten, disqualifiziert für fast jede Führungsaufgabe.

Per S-Bahn ins Büro zu fahren impliziert, sich mit dem einen oder anderen Fahrgast - verbal - auseinandersetzen zu müssen. Die Möglichkeit, auch einen alten Bekannten zu treffen liegt auf der Hand. Wer das nicht weiß und damit nicht locker umgehen kann, taugt jedenfalls kaum für höhere Aufgaben in der Personalverantwortung.

Wer schließlich bereits nach einem kurzen unbedeutenden Frusterlebnis beim ansonsten für vernünftig gehaltenen S-Bahn- Fahren auf Dienstwagen nebst Chauffeur umsteigt, zeigt Anzeichen von geringer Frustrationstoleranz und hohem Grad an Eitelkeit.

Das Unternehmen und seine Mitarbeiter sind mit einem derart labilen CEO schlecht dran.

Bewerten: schlecht gut
23. Oktober 2007 15:50
Oh Gott.  
Martin Morgenstern (Solobratscher)

Ich wußte es, das neue Layout bleibt nicht ohne Folgen.

Bewerten: schlecht gut
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