Olympisches Lexikon: B

Wohin bloß mit den Bauernarbeitern?

Spektakuläre Stadien und neue Wahrzeichen: Ohne die rund 4,5 Millionen Bauernarbeiter würden die großen Bauvorhaben in Peking wohl nicht fertiggestellt werden. Doch für die Zeit der Spiele könnten sie aus der Stadt verbannt werden. Von Mark Siemons, Peking

Lesermeinungen zum Beitrag

09. Januar 2008 17:44

Es sind Bauernarbeiter!

Matthias Roth (matzero05)

Nur um das kurz klar zustellen: Es sind "Bauernarbeiter"! Das stammt aus der vorherrschenden Zwei-Klassen-Gesellschaft aus Bauern und Stadtbürgern. Den Bauern steht ein Stück Land zu, dass sie bewirtschaften können. Stadtbürger hingegen haben die Rechte, in der Stadt zu arbeiten und dürfen sich versichern. Wenn jetzt die Bauern in die Stadt gehen zum arbeiten, werden sie zu "Bauernarbeiter" bezeichnet, weil sie eigentlich Bauern sind. Sie sind damit Migranten im eigenen Land. Und um die einen von den anderen zu unterscheiden, auch in ihren Rechten, gibt es Stadtbürger und "Bauernarbeiter".

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08. Januar 2008 01:06

ohne Hemd Bier trinken!

Uwe Weber (uwe_a_weber)

Ha, wir werden es der Stadtregierung schon zeigen! Wir, d.h. die Expatriates, werden uns sicher nicht die Freude nehmen lassen, uns im bruetend heißen August mit ueber dem Bauch aufgerolltem T-Shirt an den Straßenrand zu setzen und Bier zu trinken!

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07. Januar 2008 19:56

Bauernarbeiter oder Bauarbeiter?

Reinhardt Wassenich (ewazzy)

Mit Ihrer Sucht, englische Worte in die deutsche Sprache einzuschleusen, fangen Sie jetzt an, Ihr Deutsch zu verlernen.
Bauern sind immer noch Landwirte. Bauernarbeiter (schlecht) oder Landwirtschaftsarbeiter.
Aber Bauarbeiter bleiben Bauarbeiter, sogar in China.

Erik Wassenich
rewassenich@yahoo.com

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