Gastbeitrag

Schlechtes Erbgut

Das Wahlprüfungsrecht ist dringend reformbedürftig. Zügiger Rechtsschutz gegen verbotene Listenvorschläge wie von Linkspartei und WASG ist geboten. Von Hans-Detlef Horn und Wolfgang Löwer

Aus der Praxis

Die Anrufung Gottes in der Schule

Das Urteil des Berliner Verwaltungsgerichts zur Klage eines muslimischen Jungen Von Mechthild Küpper

Gastbeitrag

Der überforderte Phönix

Es fehlen eine grundlegende Binnenmodernisierung des Staates und eine Aufgabenkritik. Bund, Länder und Kommunen schotten sich gegenseitig ab. Von Utz Schliesky

Wolfgang Schomburg im Gespräch

„Das Beste, was in Menschenhand liegt“

Wolfgang Schomburg, ehemaliger Richter am UN-Jugoslawien-Tribunal über Siegerjustiz, den Fall Karadzic und die Zukunft der internationalen Strafgerichtsbarkeit.

Gastbeitrag

Unerhörter Anstieg der Streitigkeiten

Seit 20 Jahren gibt es das Gericht erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften. Ist es Zeit für eine Reform? Von Mark Jaeger

Gastbeitrag

Wer das Sagen hat

Der Bundestag läuft Gefahr, zum Potemkinschen Dorf zu degenerieren. Das liegt am Parteienstaat. Ein neuer Europa-Ausschuss muss künftig die Federführung haben. Von Peter M. Huber

Gastbeitrag

Entmündigung der Politik

Mit seinem Absolutheitsanspruch zerstört Karlsruhe die Dialektik des Verfassungsstaates - und vertraut auf revolutionäre Vernunft. Von Martin Nettesheim

Gastbeitrag

Es fehlen Frauen und Transparenz

Das Verfassungsgericht bekommt weiterhin keine Chance, durch demokratische Wahlen an Legitimität zu gewinnen. Von Christine Landfried

Gastbeitrag

's ist Krieg?

Die Bundesregierung will nicht von einem Krieg in Afghaistan sprechen. UN und Nato sprechen teilweise eine andere Sprache. Die alten Kategorien sind überholt. Von Ulf Häußler

Gastbeitrag

Was im Kampf gegen Terror-Netze erlaubt ist

Eine neue Studie des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz zu asymmetrischen Kriegen Von Claus Kreß

Gastbeitrag

Vom faulen Holze lebend

Die Rechtswissenschaft ist am Ende, Jura zur Governance verkommen. Es gilt der Primat ökonomischer Effizienz. Die Kosten dieser Entwicklung sind hoch. Von Thomas Hoeren

Aus der Wissenschaft

„Grundgesetz über alles“

Kritik am Karlsruher Urteil zum Lissabon-Vertrag Von Reinhard Müller

Konnte sich einer „stabilen Mehrheit des Bundestages” nicht mehr sicher sein: Gerhard Schröder stellt 2005 die Vertrauensfrage

Die Vertrauensfrage

Ein Instrument des Regierungschefs

Brandt stellte sie, wie auch Schmidt, Kohl und Schröder, und nun ebenso Peter Harry Carstensen: die Vertrauensfrage. In der Staatspraxis ist sie mitunter ein Machtinstrument, im Verfassungsrecht ist ihre Bedeutung nicht vollständig geklärt. Von Reinhard Müller

Gastbeitrag

Der Mensch im Mittelpunkt

Das Bundesverfassungsgericht macht ein grenzüberschreitendes Gesprächsangebot: Der Staat ist kein Selbstzweck. Mitbestimmung ist keine Selbstbestimmung. Von Frank Schorkopf

Gastbeitrag

Abschied von der Staatsgläubigkeit

Der Nutzen transnationaler Netze zur Bildung von Normen Von Cord Jakobeit, Robert Kappel und Ulrich Mückenberger

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