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Lesermeinungen zum Beitrag
Vergütung der Dax-Vorstände
03.04.2008, 22:17
Ob sich Herr Ackermann ein Gehalt von 14,34 Mio. Euro verdient hat, vermag ich nicht zu beurteilen. Das sollen besser die Anteileigner der Deutschen Bank tun.



Als Angehöriger der Mittelschicht bin ich den Vorstandsvorsitzenden und sonstigen Vorstandsmitgliedern der 30 Dax-Konzerne zutiefst dankbar, wenn sie ihre Gehälter vollständig in Deutschland versteuern und nicht am Fiskus vorbeischaffen. Man soll nicht vergessen, dass die 10% der oberen Einkommensbezieher zu 50% des Aufkommens aus Einkommenssteuern beitragen.



Wenn es nach mir ginge, würde die Bemessungsgrundlage bei der Einkommensteuer maximal verbreitert und der Spitzensteuersatz auf 25-35% abgesenkt. Lieber 25 % auf x, als 45% auf gar nix. Deshalb sollte die Bundesregierung mal über Anreize nachdenken, die Einkommensmillionäre dazu veranlasst, ihr Monetäres in Deutschland zu versteuern, ohne dass die mittleren unteren Einkommensschichten unverhältnismäßig belastet werden.

 
Man muß das Kernproblem und nicht das Ranking hinterfragen
03.04.2008, 21:14
Die Frage ist nicht so sehr, wieviel sie verdienen, sondern, ob sie ihr Geld wirklich wert sind. Aufgeblasene Geisiere sind es sicherlich nicht aber es fragt sich, ob das nicht individuelle zu bemessen ist. Herr Reizle von Linde oder Herr Wedekin von Porsche sind da sicherlich anders zu bewerten als andere Managerdarsteller und Zocker, insbesondere von den Landesbanken. Daher erübrigt sich jedes Ranking, da es hier nur um Oberflächlichkeit geht und ausschließlich dem Populismus dient, nicht aber der wirklichen Frage nach dem Kernproblem.
 
FAZ in BILD-Manier?
03.04.2008, 19:10
Ich muss gerade ungläubig den Kopf darüber schütteln, dass in der FAZ dieses Thema in der Form behandelt wird. Es grenzt, mit Verlaub, schon fast an den populistischen Stil des auflagenstärksten deutschen Blattes.



Die Vergütung ist allein Sache der Eigentümer der Unternehmung. Die werden durch den Geschäftsbericht darüber informiert. Potentielle Aktionäre finden diese Informationen unter "Investor Relations" auf den jeweiligen Internetpräsenzen der Unternehmen.



Was diese "allgemeine" Berichterstattung soll, ist mir absolut fraglich. Es besteht für den Nichtaktionär nicht das GERINGSTE Interesse an dieser Information.



Ich wäre hoch erfreut darüber, wenn sich die FAZ mehr den Kernproblemen unserer Gesellschaft widmen würde und nicht das Gehalt weniger hundert Topmanager (nicht einmal 0.001 Promille der Bevölkerung) thematisieren würde. Zumal es sich ausschliesslich um Angelegenheiten der Aktionäre handelt.



Auf den Populismus!
3 Lesermeinungen
   
 Aktuelle Lesermeinungen 
   
 
20.08.2008, 14:32
Die SS kannte keine "Offiziere".. 
20.08.2008, 14:15
Frauenqoute 
20.08.2008, 14:06
@Herrn Rabe: Sie verstehen mich absichtlich falsch! 
20.08.2008, 13:55
@Hans Meier (Schwanzhund) 
20.08.2008, 13:54
DFL vs. Kartellamt 
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