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Geringverdiener Aufstieg fällt schwer
Beschäftigte mit geringem Einkommen haben nur geringe Chancen auf einen Aufstieg in höhere Lohn- und Gehaltsgruppen. Nach einer Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung schafft nur jeder achte Geringverdiener den Sprung über die Niedriglohnschwelle von 1779 Euro im Westen und 1323 Euro im Osten. Die Forscher haben die Erwerbsbiografien von Männern und Frauen begleitet, die 1998 und 1999 als Geringverdiener galten. Das Ergebnis: Rund ein Drittel sei dies auch nach sechs Jahren noch. 13,3 Prozent verdienten mehr, 13,5 seien teilzeitbeschäftigt und 10,1 Prozent arbeitslos. Von knapp einem Drittel lagen allerdings keine Informationen vor. Sie sind aus dem Erwerbsleben ausgeschieden oder haben sich selbständig gemacht, vermuten die Autoren. Der Niedriglohnsektor sei stetig gewachsen. Jeder sechste Vollzeitbeschäftigte sei ein Geringverdiener, wobei Frauen überproportional betroffen seien und besonders geringe Chancen hätten, in höhere Gehaltsstufen aufzusteigen. Text: dpaBildmaterial: F.A.Z.
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