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Einstiegsgehälter steigen Gutbezahlte IT-Spezialisten 
06. März 2008 Es gibt kaum ein Hightech-Unternehmen, das nicht über den Fachkräftemangel klagt. Die Mitarbeiter kann es freuen - ihre Position in Gehaltsverhandlungen ist so gut wie lange nicht mehr. Nach einer Analyse der Managementberatung Towers Perrin werden die Gehälter in diesem Jahr insgesamt um 3,5 bis 4 Prozent steigen.
Am stärksten zeigt sich die wirtschaftliche Entwicklung in den Einstiegsgehältern, sagt Martin Hofferberth, Vergütungsexperte von Towers Perrin. Diese stiegen seit zwei Jahren deutlich. Aktuell können sich zum Beispiel junge Software-Entwickler über ein Grundgehalt von durchschnittlich 43 900 Euro freuen. Zusammen mit dem Bonus kommen dabei am Ende rund 46.600 Euro heraus. Üblicherweise beträgt die leistungsabhängige Gehaltskomponente 5 bis 7 Prozent des Grundgehalts. Variable Vergütungsmodelle sind auch für Berufseinsteiger zunehmend üblich. Vor zwei Jahren bekamen noch weniger als die Hälfte der Absolventen einen Bonus, inzwischen sind es mehr als 55 Prozent, sagt Hofferberth. Allerdings hängen die Einstiegsgehälter davon ab, in welcher Branche ein Absolvent anheuert. Im IT-Support eines Telekommunikationsunternehmens kommt ein Neuling lediglich auf ein Gesamtgehalt von 39 200 Euro, in der Hardwareindustrie dagegen auf 50.100 Euro. 
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Wer in seinem Fachgebiet gut ist, kann in der Gehaltshierarchie schnell aufsteigen. Je nach Funktion kommen Berufserfahrene auf ein jährliches Gesamtgehalt von mehr als 65 000 Euro, hochspezialisierte Experten mit mehr als 10 Jahren Erfahrung knacken mitunter sogar die 100.000-Euro-Marke, etwa Systemingenieure. Das Interessante dabei: Zum Teil liegt die Vergütung von Experten ohne Führungsverantwortung über dem, was Abteilungsleiter verdienen, sagt Hofferberth. Er geht davon aus, dass sich diese Vergütungslücke noch weiter öffnen wird, weil Spezialistenrollen in den Unternehmen an Bedeutung gewinnen. Text: loe., F.A.Z., 01.03.2008, Nr. 52 / Seite C1 Bildmaterial: F.A.Z.
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