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Lesermeinungen zum Beitrag
@Rabe
28.07.2008, 14:44
Herr Rabe die Kaufkraft in den Staaten ist nun mal insgesamt wesentlich höher.
Bestes Bsp. sind die seit zig Jahren die autoexporteure,also aus US Sicht die Importeure.ein 750iL BMW Vollausstattung kostet in D. z.B. 100.000€.umgerechnet müsste der in USA also aktuell 160.000$ kosten. Aber oh wunder, der kostet dort"nur"100.000$!Und jetzt kommt das beste Herr Rabe,wie Sie selber ja sagten,liegen die durchschn. Gehälter fast gleich (D ist aber höher)Wenn hier jemand 1000.000€ brutto verdient käme er in USA auf ca. 80.000€was wiederum ca.120.000USD entspricht.Oh,das heisst der Ami bzahlt 83% seines Jahresgehalts der Deutsche100.%für das GLEICHE Auto!Und merken Sie noch was?Von 100.000€ bleiben Netto 40.000€(=56.000$)!Von 120.000$ bleiben netto ca. 85.000$(=60.000€)!Für die 20.000€Differenz p.a.bekommt der Ami eine private Sozialvers. und Bildung von der hiesige Privatpatienten geschweige gesetzl Vers. nur träumen können!Obwohl also 20%weniger Gehalt das gleiche dicke Auto und volle Privatvers. und Privatschulen für die Kinder,wo diese bei guten noten Stipendien erhalten!Und Warum?Weil der Ami ein"normaler" gut ausgebilderter Gutverdiener ist und der Deutsche bereits ein böser böser Reicher bei dem umverteilt werden muss!
 
@Rabe
28.07.2008, 14:23
Herr Rabe, in den USA steigen Gehälter, weil die Wirtschaft entgegen allen Sozialismus Unkenrufen in langfristiger Betrachtung weiter steigen, und Sie steigen nicht weil das Gutmenschen oder "Expertenkomissionen" fordern.
Und warum der USD der für ein Auto ausgegeben wird, weniger Wert ist,als ein USD der für den Zahnarzt ausgegeben wird, kann auch kein logisch denkender Mensch begründen. Ich habe ja gerade den längerfristigen Wechselkurs genommen und EBEN NICHT die aktuellen 1€=1,60$. Denn üblichen "Flüchtigkeitsfehler" begehen Sie (oder ist es Absicht?) indem Sie behaupten, Gehälter und Lebenshaltungskosten inkl. Sozialversicherungen wären in USA und Deutschland gleich. Die Wahrheit ist doch Herr Rabe, dass das deutsche Sozialsystem durch seine Ineffizienz, Umverteilung mit daraus resultierenden Sicker- und Reibungsverlusten wesentlich TEURER ist als in den USA. Für 1000$ bekommen sie Dr. House, für die entspr. 650Euro(=Höchstbeitrag gesetz. KV!) liegen sie in irgendeinem Kreiskrankenhaus(nichts gegen diese Ärzte!) im 6 Bettzimmer!
 
Herrn Doe: Ihre Umrechnung ist großer Unsinn
28.07.2008, 13:34
Es ist großer Unsinn einen anderen Umrechnungskurs als 1:1 zwischen Dollar und Euro anzunehmen, wenn es um den Vergleich von Sozialleistungen geht. Das was jemand in Deutschland in Euro verdient, das bekommt er in den USA in Dollar. Schauen sie sich mal die US-Gehälter an, glauben Sie die sind gestiegen nur weil der Euro in den letzten Jahren gestiegen ist ? Natürlich nicht.
Wenn jemand in den USA im Jahr 2002 ca. 1800 Dollar verdient hat, wo Euro und Dollar fast gleich waren, der verdient immernoch kaum mehr, egal wie der Euro steht.
 
@Rabe
28.07.2008, 10:21
Herr Rabe,1800€entsprachen sehr lange (1€=1,45$ ohne aktuelle Wechselkursschw.)2600US$!Und allein damit sieht Ihre Rechnung schon wieder ganz anders aus!wohlgemerkt,ich nehme IHRE Zahlen, die Sie ja durch Recherche verifiziert haben werden:also: 2600$ abz. 1200$Lebenshaltung,abz.600$KV,abz. 150$PV,abz. 100$private RV=550$ übrig.Es sind jedoch auch noch ca 15% Steuern (Eink.Steuer+kommunale taxes)zu entrichten.also noch mal 390$ Abzug= verbleiben 160$p.M. als Rücklage.
Niemand behauptet,dass jemand mit dem Vermögen in den USA "Reich" ist,dass das ein "tolles LEBEN" ist,aber Sie sehen,es reicht sehr wohl für ein eigenbestimmtes Leben OHNE Abhängigkeit von Gutmenschen,Behörden und Ämtern!Und der US-Bürger mit 2600$steht in unserem Bsp. definitiv besser dar,als der deutsche für 1500€(wirklich 1800€).Herr Rabe,von den ca.45 Mio US-Bürgern haben ca.50%(=8%der Gesamtbevölkerung)keine KV etc.weil Sie weit unter unseren Bsp.Einkommen liegen, das stimmt,das ist schlimm.Und wieviele haben in D. keine KV und RV?auch an die 10%!Trotz Zwangsmitgliedschaft,Zwangsumverteilung!
Die anderen 50%haben keine,weil sie eben anders priorisieren o.womöglich so reich sind,dass sie keine brauchen!Warren Buffet z.B. ist auch darunter,der hat keine KV+RV!
 
@Herrn Kartz wer vom Staat Geld bekommt...
25.07.2008, 16:00
der dürfte durchaus einen Zusammenhang zwischen seinen vom Staat empfangenen Zahlungen und seiner Stimmabgabe für eine Partei sehen, welche diese Zahlung politisch ermöglicht hat. Irgendwohin gehen ja die Steuereinnahmen, die werden alle wieder verteilt....
 
@Herrn Doe 47 Millionen US Amerikaner haben keine Krankenversicherung
25.07.2008, 15:54
Wenn sie in den USA 1800 Dollar verdienen, dann benötigen sie mit Sicherheit mindestens 1200 Dollar für ihren Lebensunterhalt, bleiben also noch 600 Dollar für die diversen Versicherungen übrig.
Schon eine Krankenversicherung OHNE(!) Gesundheitsprüfung MIT Versicherung von beliebig vielen Familienmitgliedern, OHNE Deckelung der Ausgaben (also mit unbeschränktem Zugang zu Fachärzten, auch die neue Hüfte mit 90) keine Positivliste, KEINE Selbstbeteiligung etc. ist kaum unter 400 Dollar zu haben(47 Millionen US Amerikaner haben deshalb gar keine Krankenversicherung !). Arbeitslosenversicherung dürfte auch mindestens 100 Dollar kosten. Pflegeversicherung (mit Versicherung des Ehepartners) bekommen Sie auf dem privaten Markt auch nicht unter 150 Euro. Das heisst sie haben nachdem sie die in Deutschland erhältlichen Versicherungsleistungen auf dem privaten Markt eingekauft haben gar kein Geld mehr übrig für eine Rentenversicherung. Und selbst wenn sie Rente einzahlen, wie wäre das z.B. wenn sie Ausfallzeiten z.B. wegen Kindererziehungszeiten haben ? Sie werden in den USA bei privater Absicherung NIE auf die Gegenleistungen kommen, welche sie als Geringverdiener in Deutschland erhalten.
 
@Rabe
25.07.2008, 09:29
Und um das ganze weiter fortzuführen.Die gesetzliche Rente für jemanden der 40 Jahre lang 1500€ brutto hat(also in Wahrheit 1800€) liegt später bzw. auf heute übertragen bei ca. 900€.Das ist nicht nenneswert mehr als Harz IV (Regelsatz plus Miete plus Mietnebenkosten plus gesetz. KV!)Das ist der Dank für 40 Jahre Pflichtbeiträge und 40 Jahre harte Arbeit. Warum denn dann noch arbeiten bzw. zumindest ehrlich arbeiten? Um gängigen Bsp. zu bleiben: um 900€ private Rente zu erzielen, immernoch mit vollem Kapitalstockerhalt! müsste Frau Simmens 160€ p.M. sparen.also 150€weniger als mit der gesetzlichen.Sie hat also entweder 150€mehr Einkommen für konsum, oder 150€ mehr für die private KV.zur Erinnerung:aktuell:250€ gesetz. KV, für 400€ ist sehr wohl eine private KV(als Junge weniger Beitrag,als Alte eben mehr(das gleicht sich aus) möglich!UND sie ist sogar privat versichert,statt in der zur Sozialismus Poliklinik Versorgung mutiereden gesetz. KV! Darum:reduzierte(im Vergleich zu jetzt)Grundversorgung("Sozialhilfe", KV und RV)durch den Staat,voll finanziert durch Steuern,der grosse Rest, private zusatzabsicherung in der Eigenverantwortung und Freiheit der Bürger!Bei Kfz-Versicherungen klappt es ja seltsamerweise auch,schon seltsam,oder?
 
@Rabe
25.07.2008, 09:13
Schön Herr Rabe dass so nebenbei einen der Hauptschwachpunkte des deutschen Sozialsystems darlegen.Und zwar den feinen Unterschied zwischen wollen(a la USA)und müssen a la Deutschland.Richtig ist,dass eine private Vollkaskoversicherung,zumal in USA absolut gesehen teurer wäre als die Absicherung in D. bei unseren Einkommensbeispiel.Aber nicht wieder mauscheln Herr Rabe:Das wirkliche Einkommen beträgt eben nicht 1500€,sondern 1800€!Immerhin 300€ bzw. 20%mehr.Und für Beiträge in Höhe von 650€ im Monat bekäme man privat sehr wohl schon zumindest eine recht gute Grundsicherung!Und Jeder Bürger könnte entscheiden,ob er den "Schwerpunkt"lieber"bei"besserer" KV sieht,oder bei besserer späterer Rente,oder weil er viele "liebe" Kinder hat,könnte er sich die Zwangsabgabe für die Pflegeversicherung sparen,er könnte Lohnfortzahlung im Krankheitsfall etc. zugunsten Top-Zahnersatz reduzierenoder umgekehrt.Selbst die private Rente stände sehr gut dar:300€ p.M.(entspricht denn aktuellen RV Beiträgen!) bei sehr vorsichtigen 4% auf 40 Jahre ergibt 350.000€ KapitalErgibt eine Rente von 1160€ OHNE Kapitalverzehr,also höher als gesetzliche Rente!Bei 5%,nicht besonders spekulativ,sind es sogar 446.000€/1858€,also fast gleich der gesetz. Höchstrente!
 
nicht mehr waehlen und schwarzarbeiten, anders lernen die es ja nicht
25.07.2008, 07:48
Man kann gar nicht so viel essen wie man kotzen moechte. Fast 50% werden abgezockt, und was in dem Artikel und vom Stat. Bundesamt gar nicht angesprochen wird: in Deutschland wird das Geld vom Staat BEI JEDER WEITEREN BEWEGUNG erneut besteuert! Einommenssteuer, Erbschaftsstuer usw usf. Es ist mir unbegreiflich, dass in Deutschland noch ueberhaupt irgendjemand waehlen geht und der Mafia mit seiner Stimme noch seine Zustimmung ausdrueckt. Wer kann und klug ist, wandert aus. Wer nicht auswandern kann und klug ist, arbeitet schwarz. Leider ist das die Minerheit, die grosse Masse der Idioten hingegen koennte man mit 90% besteuern, die sehen keinen Zusammenhang zwischen ihrer Stimmabgabe und ihrem Kontostand.
 
@Frau Simmens und Herrn Doe die deutschen Sozialleistungen sind sehr günstig !
24.07.2008, 15:53
Der relative Anteil der Sozialabgaben an dem Einkommen von Geringverdienern ist hoch keine Frage. Dieser Anteil ist auch relativ zu deren Steuerlast hoch, auch richtig. Aber warum ist das so ? Ganz einfach deshalb weil den Sozialabgaben in Deutschland auch SOZIALLEISTUNGEN gegenüber stehen die sie in anderen Ländern gar nicht haben. Wollten sie z.B. in den USA eine private Krankenversicherung (incl. Lohnfortzahlung) , eine private Arbeitslosenversicherung und noch eine private Rentenversicherung mit einem Gehalt von 1500 Euro abschließen (bei gleichem Leistungsumfang wie in Deutschland), dann wäre der Anteil dieser Versicherungen an ihrem Einkommen WESENTLICH(!!) höher als er es in Deutschland ist. Vermutlich wäre das gar nicht möglich, weil sie noch etwas Geld für den Lebensunterhalt benötigen. Sie haben da schnell einen Anteil von 100% weswegen viele Amerikaner in solchen Einkommensgruppen auch gar nicht versichert sind. Anders sieht es aus, wenn sie z.B. 4000 Euro als Lediger verdienen, dann wäre es in den USA für Sie günstiger, da stehen sie bei privater Vorsorge im Vergleich zu ihren Ausgaben besser da OBWOHL der relative Anteil ihrer Sozialausgaben viel geringer ist als bei einem deutschen Niedriglohnempfänger.
 
Paul Rabe
24.07.2008, 15:12
Sehr geehrter Herr Rabe:
Ich sagte nicht, dass der Anteil der Sozialabgaben zuzüglich Krankenversicherungsbeitrag verhältnismäßig groß sei, sondern, dass der Anteil im Verhältnis zur Lohnsteuer bei unteren Einkommen verhältnismäßig groß sei (selbstverständlich ist alles relativ in Bezug auf mögliche Leistungen). Ansonsten kann man Ihnen m.E. gar nicht widersprechen. Und weil die überwiegende Zahl der Bürger diese Leistungen, und wenn möglich auch noch mehr, für unverzichtbar halten, wird das Dilemma auf absehbare Zeit wohl unlösbar sein. Allerdings bin ich schon lange der Überzeugung, dass unsere Politiker, welche sich ganz offensichtlich nicht als Vertreter des Staates, sondern für den Staat selbst halten kein Interesse an mündigen, unabhängigen Bürgern haben. Interessant finde ich hier ein Beispiel der letzten Tage. Da verspricht sich Frau Merkel sinngemäß: Es ist zu überlegen, was man dem Bürger an Einkommen geben kann (der genaue Wortlaut ist mir entfallen). Es ist eine völlige Umkehrung der Verhältnismäßigkeit. Nicht die Politiker/der Staat gibt den Bürgern, sondern der Bürger gibt dem Staat -seinen Anteil. Es ist eine Frage von Aktion und Reaktion. Wir, die Bürger sind nicht mehr aktiv, sondern nur noch reaktiv. Traurig!
 
@Rabe
24.07.2008, 15:06
Leider Falsch Herr Rabe,die gute Frau Simmer(entschuldigen Sie bitte),die 1500€ brutto verdient,zahlt ganz allein die Beiträge für RV, AV und KV.Denn Ihrem Arbeitgeber ist es völlig egal,ob er Ihr 1800€ überweist,und sie davon Ihre 130€ Steuern,ca. 300€ RV,250€ KV und 50€ abführt und so Ihre 1050€Netto hat,oder aber eben ob der Arbeitgeber bereits Steuern und Sozialbeiträge vorweg abführt und Ihr dann 1050€ überweist.Fakt ist,Frau Simmer erwirtschaftet 1800€ plus allgmeine Arbeitsplatzkosten ca. 25%(mindestens, denn sonst ist sie für den AG nicht mehr tragbar!Oder zahlen Sie dann die Differenz?) plus kalkuliertem Gewinn bzw. Eigenkapitalverzinsung,ca. 5-15. Davon bleiben Ihr 1050€. sie hat also schon Abzüge von 42%!!Und wir reden über 1500€Brutto was einem Bruttostundenlohn von 9,40€ entspricht.Wow !! Soviel also auch zur ach so erfolgreichen Umverteilung. Einem Geringverdiener werden bereits über 40% abgenommen für nicht notw. Kosten-und Sickerverluste verursachende Umverteilungen!Wenn Frau Simmens schlau ist,arbeitet sie nicht mehr offiziell,kassiert Harz IV (immerhin ca. 900€ (inkl.Miete+Nebenkosten) und jobbt nebenbei 100Std/Monat schwarz,dann hat Sie ca. 1800€ statt wie die ehrlichen Dummen nur 1050€ pro Monat!!
 
Kaum Aussagefaehig
24.07.2008, 13:30
Ohne ein Verstaendnis der Nettobezuege, der Verteilung innerhalb des Berufstandes, aber auch der tatsaechlichen Lebenshaltungskosten, sind solche Zahlen wenig brauchbar.
Beispiel: Der Koch, der Kost und Logie zusaetzlich zum Einkommen erhaelt, hat schliesslich am Ende vom Monat (deutlich) mehr netto in der Hand, als der Schlosser, der das alles selber bezahlen muss. Je weniger ich habe, umso groesser der prozentuale Unterschied.
Fuer den internationalen Vergleich ist das umso wichtiger:
Bleiben wir beim Beispiel des Harvard post-docs: Das Leben in Boston ist eines der teuersten in den USA, Amerikaner sparen 3x mehr als wir: fuer die Hypothek (wie wir) , fuer die Rente , und fuer die College Erziehung der Kinder. Da bleibt "net-net" auch von den scheinbar hohen Einkommen wenig uebrig.
Und als letztes die Frage der Verteilung: es mag Assistenzprofessoren mit 200k Salaer geben, so wie es Fussballspieler gibt, die damit Millionen verdienen. Nur: bezogen auf die Gesamtmenge aller Fussballspieler, sind das ziemlich (extrem) wenige. Pars pro toto nennt man das auf lateinisch und meint damit einen Denkfehler.
 
@Frau Simmens sie bekommen aber auch viel dafür
24.07.2008, 13:25
Sie sagen, der der Anteil der Sozialabgaben bei den unteren Einkommensstufen besonders hoch sei, das stimmt. Allerdings ist die vergleichbare Leistung die grade die NiedrigEinkommen dafür BEKOMMEN trotzdem überproportional hoch. Wenn sie z.B. 1500 Euro Brutto verdienen, dann beträgt der Krankenversicherungsbeitrag inclusive Arbeitgeberanteil(!) nur ca. 250 Euro (sie zahlen in Deutschland als Arbeitnehmer nur die Hälfte). Diese Versicherungsleistung erhalten sie ohne jede Gesundheitsprüfung, auch wenn Sie z.B. schwerbehindert sein sollten oder wenn sie 4 mal wöchentlich zur Dialyse müssen.
Für 250 Euro bekommen Sie selbst als kerngesunder Mensch auf dem privaten Markt kaum eine Versicherung, erst recht nicht wenn sie älter oder schon krank sind. Wenn sie 1500 Euro verdienen, dann zahlen sie auch nur (aktuelle Steuertabelle) 125 Euro Steuern im Monat. Dafür BEKOMMEN sie immerhin die Leistungen eines modernen Staates inclusive Verteidigung, Verkehr, Sicherheit, Bildung etc. etc. 125 Euro sind da nicht zu viel, oder ?
 
"Wech is wech - Paul Panther"
24.07.2008, 12:47
Sie haben recht, das ist das Dilemma. Allerdings bleibe ich dabei, mit dem Begriff Steuern wird i.d.R. zu lax umgegangen. In den unteren Einkommensstufen ist der Anteil der Sozialabgaben und Krankenversicherungsbeiträge im Verhältnis zum Steueranteil überproportional hoch. Wenn Sie dort kürzen wollen, stellt sich sofort und überall die Frage nach der "Gegenfinanzierung" oder nach Leistungskürzungen. Gegenfinanzierung wird ganz allgemein mit Steuererhöhung übersetzt und Leistungskürzung - na ja, davon wollen Politiker ebenso wie Bürger in diesem Staat nichts hören. Das Anspruchsdenken ist in der Vergangenheit stark gestiegen. Wenn heute jemand arbeitslos wird glaubt man, ein "Recht" auf Arbeitslosengeld zu haben. Die eigene Verpflichtung sich umgehend nach einer neuen Arbeit umzusehen, fällt häufig in der eigenen Wahrnehmung hinter dieses "Recht" zurück. Unterstützt wird dies durch die offensichtlichen Probleme bei der Suche nach einer "adäquaten" Beschäftigung. Solange wir, die Bürger dieses Staates, nicht begreifen, dass es zuerst auf uns selbst ankommt und wir nicht immer wieder wie die Lemmlinge den Wahlversprechen von steigenden Subventionen und Transferleistungen zu Wahlzeiten erliegen, wird sich nichts ändern!
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