Deutsche Familie in Kanada - vier von 155.000 Auswanderern 2006

Deutsche Auswanderer

Sie sind dann mal weg

Eine seltsame Sehnsucht, ihrem Heimatland den Rücken zu kehren, hat viele Deutsche erfasst. Fernsehsender greifen das Thema begierig auf. Doch allzu oft stellt sich in der neuen Heimat Alltag und Frust ein. Muss man wirklich noch auswandern? Von Alfons Kaiser

Lesermeinungen zum Beitrag

06. Januar 2008 15:44

man sieht das, was man zu sehen erwartet

Thomas Haller (Rayblue)

Meiner Meinung haben viele Auswanderer, die sich enttäuscht über Deutschland, ihr Heimatland, äußern einen verzerrten Blickwinkel: sie sehen die Missstände, die es zweifelsohne in D gibt, in einem zu krassen Licht, weil sie aufgrund von Enttäuschung über ihre Situation alles schwarz sehen. Das Ausland dagegen wird als Paradies gepriesen. Dabei bleibt eine realistische Sicht der Dinge auf der Strecke.
Gab es etwa im letzten Jahr keine Anschlagsversuch auf Züge in Deutschland und wurde der Angriff auf die USA am 11 September 2001 etwa nicht in D geplant. Sorgen somit eine bessere Datenüberwachung nicht für ein Plus an Sicherheit und Freiheit?

Und konnte man in den USA nach den Terroranschlägen etwa Kritik an der Regierung und den Kriegen in Afghanistan und Irak üben? Wo bliebt denn da die vielgepriesene amerikanische Meinungsfreiheit?

Aufgrund der Enttäuschung über ihre persönliche Situation und dem allzu menschlichen Bedürfnis, die Schuld dafür auf andere, in dem Fall den Staat, abzuwälzen, fehlt vielen Menschen der objektive Blick auf die Verhältnissse im In- und Ausland.

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06. Januar 2008 13:10

Kein Wunder

Frank Krick (fkrick)

Die Gründe für den Wunsch auszuwandern sind vielfältig und liegen gerade für angehende Akademiker auf der Hand. Es werden Studiengebühren ohne vernünftige Finanzierungsmaßnahmen eingeführt. Es gibt so gut wie keine Stipendien. Das Gefühl das Leistung sich auszahlt wird schon im Kein erstickt und dann wird auch noch über hohe Gehälter von Menschen, die sich das erarbeitet haben, hergezogen. Ganz im Gegensatz zu Sportstars und Models die das vielfache verdienen, in die Schweiz ziehen und trotzdem unter der Flagge D. starten.
Weiter gehts mit den Entwicklungsmöglichkeiten nach dem Studium. In D. gibt es seit neustem die Unsitte reine Lehrstellen ohne Forschungsmöglichkeiten zu vergeben. Die Frage ist nur, wer braucht das ? - Wenn ich unterrichten wollte wäre mein Berufswunsch wohl Lehrer. Und die Doktorarbeit ist ja eh nur Privatvergnügen.
Dazu kommt, ich studiere Informatik, dass mir vom Staat das Forschen im Endeffekt verboten wird, weil ja auch schon der Besitz und das Herstellen von Programmen zum abfangen von Paketen im Netz verboten ist. Frage: Wie können Sicherheitsprobleme dann überhaupt erforscht werden. Dann kommen noch "Bundestrojaner" und Lauschangriff. Und das alles von Politikern die nie einen Browser gesehen haben.

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06. Januar 2008 12:33

Auswanderer

Gerd Lehmann (Gerd_L)

Wie heißt es doch so schön ... Reisende sollte man nicht aufhalten !

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06. Januar 2008 00:21

demütigend

Rolf-Peter Lacher (Ganbat)

Ich verstehe Leute, die glauben auswandern zu müssen.Es ist doch fast demütigend, sich von solchen kleingeistigen, perspektivlosen, konzeptionslosen Politikern regieren zu lassen, wie wir sie haben, und ihr tägliches Versagen als demokratische Politik anzuerkennen.Die Berichterstattung der FAZ, solche Beiträge wie der Artikel von Lars Feld liefern täglich Begründungen dafür, wenn jemand die Heuchelei in Bezug auf die Fähigkeiten und das Einsichtsvermögen von Politikern nicht mehr mitmachen will.

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06. Januar 2008 00:19

solange es eine gez gibt ja,auswandern

frank schiller (fschille)

wenn man in einem land von der gez ( dieser rundfunk gebühren verein) zwangsweise beglückt wird, kann man jeden verstehen der gehen will.
<br>solange es diese abarten von zwangsbeglückung noch gibt, darf man sich nicht wundern das viele gehen dorthin , wo über sowas gestaunt wird, das es sowas überhaupt gibt.
<br>ich jeden falls habe meine auswanderung schon beschlossen, und treibe dies gezielt, unter anderem wegen solchen auswüchsen in der deutschen lebensweise.

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05. Januar 2008 23:50

Gründe aus diesem Lande auszuwandern

Hellmut Koch (825630)

Hellmut Koch LTURM 825630
Nicht nur konfiskatorische Steuern, Sozialbeiträge, Zwangsgebühren und Abgaben, die weit mehr als 50% eines Normaleinkommens verschlingen, sind ein Grund diesem Land den Rücken zu kehren. Von unseren demokratischen Freiheiten ist nicht mehr viel übrig geblieben: Kontenabfrage, Speichern von Kommunikationsverbindungen, Verkehrssünderkartei in der jeder 6. sich wiederfindet, Radarüberwachung, Mautkontrolle, Kontrolle wieviel Reisegeld ein Auslandsurlauber mit sich führen darf, um nur einige zu nennen. Unser Leben wird durch weit über 100 000 Gesetze, Erlasse, Verordnungen und Satzungen bis ins kleinste Detail geregelt. Dazu der tägliche Öko-Terror,- der in keinem anderen Land in vergleichbarer Ausmass vorhanden ist - dessen unabsehbare Kosten und Folgen unser Leben drastisch verändern werden. Weiterhin Tabuthemen, Denk-und Sprechverbote und schliesslich die Vergangenheitsbewältigung deren Intensität umgekehrt proportional zum Zeitabstand von der Diktatur zunimmt. Kann man es der dritten Generation der Nachkriegszeit verdenken, wenn sie Ihre Koffer packt ?

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05. Januar 2008 19:35

Sozialkassen

Irene Henning (Ganzweitvorn)

"Die Daheimgebliebenen haben keine große Lust, in die Sozialkassen einzuzahlen, aus denen bankrotte Existenzen aus dem sonnigen Süden eines Tages ihren Lebensunterhalt beziehen."

Daran sieht man, daß der Autor keine Ahnung hat, wie dieses Land beschaffen ist. Es ist geradezu das Markenzeichen Deutschlands, daß jede "Niete" hier aufgenommen und durchgefüttert wird zu Lasten des Mittelstandes. Daher verläßt gerade dieser Mittelstand (die Wohlhabenden sind schon weg oder können sich bis zuletzt den Absprung leisten!) dieses Land. Die meisten haben Erfolg oder beißen sich durch. Natürlich kriegen wir die "Nieten" zurück: Das ist Wille der Mehrheit!

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05. Januar 2008 18:56

Auswanderungsgründe

Alex Merck (AlexM3)

Es gibt einige sehr unterschiedliche Auswanderergruppen - einige gehen aufgrund finanzieller Perspektiven, manche aus einem vagen Gefühl der Unzufriedenheit (oft unvorbereitet) und schliesslich gehen viele, die nach Zeiten im Ausland der Meinung sind, daß in Deutschland vor allem diejenigen gut aufgehoben sind, die Sicherheit und soziale Absicherung für wichtiger halten als Freiheit und Chancen. Da andere Länder mehr Wert auf Freiheit und Engagement legen (inklusive auch heute noch der vielgescholtenen USA), sind sie gerade für mutigere und unternehmungslustigere Menschen sehr viel reizvoller als die immer weiter bürokratisierte und gesicherte BRD.

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05. Januar 2008 18:46

Sie sind dann mal weg

Michael von Karpowitz (Karpowitz)

Dabei muß ich an meine Nichte aus Canada denken, die einige Jahre in Deutschland lebte und froh war wieder nach Canada gehen zu können. Sie begründete dies mit der hier bestehenden Enge, auch der geistigen Enge der Menschen. In dem Buch des Abtprimas Notker Wolf (Worauf warten wir?) fand ich das Zitat "Wenn ich gelegentlich nach Deutschland zurück komme, kommt mir das Land wie ein großer Wartesaal vor, ein Wartesaal voller Warntafeln und Verbotsschildern.....". Er bezeichnet die Deutschen weiterhin als Volk der Untertanen, die das "unbeschwerte" Leben einer Gesellschaft leben, die ihre persönliche Verantwortung an der Garderobe des Staatesabgegeben haben. Die staatliche Fürsorge schafft Sicherheit, aber auch Bevormundung. Und hier ist der Punkt warum immer mehr, und gerade nicht nur die, die "mühseelig und beladen sind" das Land verlassen. Sie möchten ihre individuelle Freiheit zurückgewinnen, sie möchten ihre Zukunft selbst gestalten, auch wenn es mit Risiken verbunden ist. Auch viele die hier bleiben haben es satt von der Politik beständig angelogen zu werden, daß sie alles im Griff habe. Und an dieser Stelle entwickelt sich tatsächlich eine Parallele zur ehemmaligen DDR aus der viele Fachkräfte und Kapazitäten geflohen sind.

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05. Januar 2008 18:38

Wie umgekehrt auch hier -

Karl-Heinz Andresen (khaproperty)


um den Preis der Integration in die neue Heimat kann es sich durchaus lohnen, auszuwandern.

Wer weiß, was er will, bereit ist und in der Lage, Sprache und Kultur anzunehmen sowie Freude an seiner Arbeit entwickelt, hat es außerhalb Deutschlands natürlich leichter, wenn es ihn nicht gerade in ein noch grausamer reguliertes Land zieht.

Vielleicht wäre da - wie lange wohl noch - Birma zu nennen? Selbst im kommunistischen China lebt es sich mittlerweile ökonomisch freier, wenn man nicht täglich demonstrieren möchte und kein Frischluftfanatiker ist.

Gelegentliche Reisen in die deutsche alte Heimat werden verdeutlichen, wie richtig die Entscheidung war, rauszugehen, solange es noch möglich war.

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05. Januar 2008 18:06

Wem Gott will rechte Gunst erweisen+++

Georg Dargelies (ragnita)

Gratuliere A. Kaiser zur vortrefflich gelungenen Betrachtung der heutigen
gesaettigten Deutschen Gesellschaft!
Viele traeumen vom "Schlaraffenland" und merken garnicht das sie Bewohner
desselben sind!

Starke Persoenlichkeit allerdings oeffnen sich viele Tore im Ausland,wie es zu
Hause nicht moeglich waere.-- Obgleich ich schon vor 55 Jahren als neugieriger
in die Welt ging fuehle ich gerne noch jedes Jahr fuer 2 -3 Wochen die Waerme
meiner Heimat!!

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05. Januar 2008 18:01

Ausland ?!

Detlef Stark (wool-web)

Ich bin beruflich 40 Jahre regelmässig in der ganzen Welt herumgekommen und kenne mich dort aus.
Nach meiner Pensionierung vor 8 Jahren habe ich Deutschland verlassen und bin nach Frankreich gezogen. Gründe:
Nach dem letzten Weltkrieg galt in der jungen Bundesrepublik die persönliche Freiheit, also sämtliche Belange des täglichen Lebens selbst zu bestimmen, sofern nicht andere geschädigt oder das Strafrecht verletzt wird, als höchstes Gut.
In den letzten Jahren gilt dies kaum mehr; Politiker, Ideologen, Weltverbesserer,
Gutmenschen und Klimahysteriker schreiben mir immer mehr vor, wie ich zu leben habe und wie man sich korrekt zu verhalten habe; die Freiheit ist hin. Beispiele?
Meine Frau hat sei Jahren einen Pelzmantel, in Deutschland ist sein Tragen wegen Anpöbeleien und Ruinierungsgefahr nicht mehr möglich, hier in Frankreich kein Problem.
Ich fahre einen SUV, Grund: Ich bin 100% Invalide und kann in ein normales Auto
nicht einsteigen. In Deutschland werde ich wegen des Wagens angefeindet oder gar geschädigt, in Frankreich kenne ich dies nicht.
Wir heizen elektrisch und dennoch habe ich keine Probleme mit den Energiekosten:
Auf meiner Stromrechnung steht dafür: 87,5 % Atomstrom! So geht`s auch!
D.Stark

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05. Januar 2008 15:59

Der Preis für Deutschland ist zu hoch

Klaus Klausen (KlausKl)

Die Auswandersendungen vermitteln sicherlich kein repräsentatives Bild - und problematisch für die Gesellschaft ist eher der Wegzug von Jung-Akademikern. Ich bin seit ca. 5 Jahren im Beruf, verdiene attraktiv - zumindest brutto. Und stelle mir die Frage, ob ich mir Heimatverbundenheit und deutsche Kultur leisten kann, wenn ich sie mit über 50% meines Einkommens bezahlen muss - um dann, wenn ich mit dem Rest konsumieren will noch mal 19% Mehrwertsteuer zahlen darf. Vermögensaufbau (Abgeltungssteuer), Haus bauen, etc. sind so in den nächsten Jahren ziemlich unrealistisch.
Jedenfalls werde ich am Wochenende noch meinen CV für eine Stelle in Dubai absenden. Dort verdient man in 2 Jahren soviel wie hier in 5-6 Jahren.
Kann man sich es wirklich leisten, unter diesen Umständen hierzubleiben?
Wird einem die Perspektive geboten (Hr. Beck, Hr. Lafontaine), dass es für Leistungsträger besser wird? Wohl kaum!

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05. Januar 2008 14:12

Berufliche Perspektiven spielen gerade bei jungen Auswanderern eine Rolle

Marcus Kaiser (ausgewandert)

Auswanderersendungen und Meinungsumfragen innerhalb Deutschlands können nur ein verzerrtes Bild der Auswanderungswelle liefern. Auch ein Vergleich mit der Emigration während des dritten Reiches ist nicht unbedingt sinnvoll da (a) heute vor allem junge Menschen (z.B. 20% aller Jungakademiker) das Land verlassen so dass die Anpassung an die neue Kultur leichter fällt und (b) im Ausland häufig auf bereits ausgewanderte Deutsche treffen.
<br>
<br>Bei den tatsächlich ausgewanderten Personen liegt meistens einfach ein attraktives Jobangebot vor. Die Anzahl der deutschen Wissenschaftler in Großbritannien hat sich in den letzten 5 Jahren um 50% erhöht und das sicherlich nicht des Wetters wegen.
<br>
<br>Auch wenn die Umfrage nicht repräsentativ ist, gibt es im Artikel ''No direction home'' des Manager-Magazins mehr Informationen zu den Motiven der Ausgewanderten:
<br>http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,460263,00.html
<br>
<br>Die wenigsten (jungen) Auswanderer sind im ''sonnigen Süden'' sondern eher in den USA, Kanada, GB, Schweiz, Niederlande, etc. ...

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05. Januar 2008 13:53

sie sind dann mal weg

Duschan Otto Lovric (bigtree)

Alfons Kaiser sollte sich intensiver mit diesem ernsthaften Thema
beschaeftigen, und nicht Arbeitslosenzahlen, Hape Kerkeling, "vor dem
Nationalismus Geflohenen", sozial bankrotten Existenzen , Schuldzuweisungen
gegen Pro7 etc,etc....in einem intelektuellen Querdurchdengemuesegarten-
Eintopf, gepaart mit seinen persoenlichen (Hass?)-Gefuehlen in einem
(Andeutungs-) Kurzkommentar abhandeln!

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05. Januar 2008 13:32

Phantomschmerz der Erinnerung ?

Markus Hanke (markushanke1)

Ich habe Deutschland gleich nach dem Abitur verlassen, das ist nun schon zehn Jahre her. Studiert in der Schweiz und Australien, gearbeitet in China, Samoa, Irland und Malaysien, verheiratet mit einer Samoanerin, eine Tochter aus Samoa adoptiert, unser Sohn im Urwald Borneos geboren. Derzeit leben wir in Irland.
Das sorgenfreie Paradies gab and gibt es nirgendwo, so etwas ueberhaupt zu erwarten zeugt meiner Ansicht nach von fehlender innerer Reife. Geld verdienen und Rechnungen bezahlen muss man ueberall, das wussten wir aber schon vorher !! Der "Phantomschmerz der Erinnerung" ist bis jetzt aber noch nicht eingetreten, und eine Rueckkehr nach Deutschland koennte ich mir auch nicht mehr vorstellen...Auswandern ist eine persoenliche Entscheidung, und solange man realistische Vorstellungen hat gibt es damit kein Problem.
Vom deutschen Staat erwarte ich uebrigens nichts mehr, auch nicht im Alter.

Mit freundlichen Gruessen,
Markus & Familie

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05. Januar 2008 12:27

Direkte Demokratie

Markus Schoeps (MSchoeps)

Beim zweiten Punkt stimme ich durchaus zu. Man kann spekulieren, ob die im Verhältnis zu Ländern wie Neuseeland oder den USA recht "offene" Einwanderungspolitik eine Folge des Nationalsozialismus ist und Politiker denken, weiterhin für die damalige Zeit Abbitte leisten zu müssen.
<br>
<br>Beim ersten Punkt stimme ich allerdings nicht zu, wenn man sich die TV Sendungen mal ansieht sind es die wenigsten Leute, die nach Neuseeland gehen. Länder wie die Türkei sind dort ebenso häufig vertreten und dort ist es mit der direkten Demokratie sicherlich nicht weit her.
<br>
<br>Wenn man sich anschaut, mit wie wenig Vorbereitung die Leute zum Teil gehen, um dann an irgendeinem Ballermann-Verschnitt "mal eine Kneipe aufzumachen", fragt man sich, ob es mit der fehlenden direkten Demokratie zu tun hat, oder einfach mit in Deutschland unzufriedenen oder gar gescheiterten Existenzen, die einfach woanders neu anfangen wollen.

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05. Januar 2008 10:08

Was fehlt? Mehr direkte Mitbestimmung und Politiker mit Mut

Martin Klocke (mampo)

Zwei Hauptgründe wurde total ignoriert:
1. fehlende Mitbestimmung (direkte Demokratie) wie z.B. in der Schweiz, das Gefühl, dass die politische Klasse, die in viele Fällen unfähig ist, Entscheidungen GEGEN die Wähler trifft und vor allem für sich und ihre eigenen Weltanschauungen
2. fehlender Mut und fehlende staatsmännische Einstellung der Politiker, die unser Land einer Katastrophe entgegensteuern. Wenn man die Länder anschaut, die eins der Top-Ziele sind, z.B. Neuseeland, dann sieht man welche Einwanderungspolitik sie haben: Jeder wird extrem streng kontrolliert, und Familienzusammenführungen sind nur unter strengen Kontrollen möglich.
Hier hingegen kann jeder Hinz und Kunz zuziehen, was riesige Probleme verursacht.
Komischerweise haben arbeitswillige talentiert Menschen oft grössere Probleme als problematische Sozialschmarotzer...
Einige Politiker, z.B. Frau Roth, haben immer noch den Kampfspruch "Deutschland verrecke" verinnerlicht.
Das schaut sich niemand so gerne an.

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