Louis Begley bei seiner Frankfurter Lesung

Louis Begley in Frankfurt

Alles, was die Menschheit braucht, ist Recht

In der Frankfurter Alten Oper hat der amerikanische Schriftsteller Louis Begley jetzt sein gerade erschienenes, in der F.A.Z. auszugsweise vorabgedrucktes Buch „Der Fall Dreyfus“ vorgestellt. Es war ein lehrreicher Abend über die Macht der Literatur. Von Edo Reents

Lesermeinungen zum Beitrag

21. Juni 2009 18:37

Recht ist ja nicht fleischlos.

Karl-Heinz Andresen (khaproperty)

Damit also in der Hand von Menschen. Gesetzgeber, also Abgeordnete, Richter, Staatsanwälte, auch Rechtsanwälte natürlich, vor allem dann Polizisten bis hin zum kleinen Wachtmeister und dem Schließer im Gefängnis sind vor allem und zu allererst nur Menschen aus den unterschiedlichsten Sozialisationen, irren, hassen, lieben und betrügen, sichern sich den Vorteil, verteilen die Nachteile auf andere und denken stets und immer zunächst an sich selbst, was alles menschlich ist, das Recht aber allzuoft seiner ihm zugedachten Funktion enthebt, es vermenschlicht und zum Unrecht wandelt. Was dann, Mr. Begley?

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