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Fahrtbericht Citroën C-Crosser

Die Früchte einer klugen Allianz

Dieses Auto gibt es als Mitsubishi, Peugeot oder eben als Citroën. Einen Identitätsverlust haben wir nicht beobachtet. Dass der Franzose eigentlich aus Asien kommt, ist für den Citroën C-Crosser kein Nachteil - im Gegenteil. Von Boris Schmidt

Lesermeinungen zum Beitrag

15. Dezember 2007 12:42

"Sparsam", Leserbrief

Wolfgang Kotowski (roederwolf)

In der S-Bahn zähle ich 30 Fahrgäste ( in verkehrsschwachen Zeiten). Diese Bahn besteht aus 2 Einheiten a 4 Wagen und hat eine Masse von 240 Tonnen, also 8000 kg pro Fahrgast oder entsprechend Ihrem Beispiel 12000 kg pro 120 kg Nutzlast. Sie rast von Station zu Station um dort jedesmal anzuhalten. Obendrein heizt sie einen riesigen Zug elektrisch. Diese Heizenergie ist am Beispiel einer Diesellok grösser als die Antriebsenergie und deren Wirkungsgrad schlechter als bei jeder elektr. Gebäudeheizung.
Ich möchte mich öffentlich dafür entschuldigen ab und zu diese steinzeitliche Verkehrsmittel zu benutzen und gelobe, öfter mit meinem lediglich 1,6 Tonnen schweren KFZ unterwegs zu sein das zudem noch durch Abfallwärme beheizt wird.

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15. Dezember 2007 12:20

Bullige 380 Nm

Wolfgang Kotowski (roederwolf)

Es wird hier leider, wie sehr oft, davon ausgegangen, daß das Motordrehmoment für die Beschleunigung des Fahrzeugs verantwortlich sei. Richtig wäre es hier von bulligen 156 PS zu sprechen. Die Vortriebskraft (nicht das Drehmoment) an den Antriebsrädern ist Maßstab für die Beschleunigung des Fahrzeugs. Hieraus wird fälschlicherweise geschlossen, daß dieses dem das Motordrehmoment entspricht. Hierzu ein kleines Gedankenexperiment: 2 KFZ, die sich lediglich im Antrieb unterscheiden. KFZ Nr. 2 wird durch einen Motor angetrieben der nur 50% des Drehmoments dafür aber die 4-fache Drehzahl bereitstellt, die KFZ 1 antreiben. Daraus ergibt sich bei KFZ 2 eine doppelte Motorleistung (Leistung= Drehmoment multipliziert mit der Drehzahl). Aber eben nur das halbe Drehmoment des Motors.
Bei gegebener Fahrgeschwindigkeit errechnet sich die Vortriebskraft aus Antriebsleistung dividiert durch Geschwindigkeit, wird also bei dem drehmomentschwächeren Fahrzeug doppelt so hoch wie beim Konkurrenten sein. Dies wird anschaulich wenn man sich vergegenwärtigt, daß die Drehzahl des schnelleren Motors natürlich 4-fach stärker untersetzt wird und damit sich das Drehmoment eben vervierfacht. Verluste sind hier nicht betrachtet worden, sind aber irrelevant.

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12. Dezember 2007 18:56

Sparsam

Georges Koch (Riesland)

1800 kg Fahrzeug um im Durchschnitt 1.5 Menschen (120 kg) zu transportieren.
1800 kg die ständig beschleunigt und gebremst werden müssen um 6,6% Nutzlast zu transportieren.
Und das nennen FAZ Reporter sparsam?
Es ist völlig egal wie wenig dieses Fahrzeug verbraucht, es ist immer zuviel.
Solche Entwicklungen, noch dazu für den Stadtverkehr, denn dort werden sie tatsächlich gefahren, sind NICHT zeitgemäß.
Es sollte weder Hubraum, Leistung noch CO2 Ausstoß besteuert werden, sondern das Fahrzeugleergewicht.
Dann würden wieder vernünftige Fahrzeuge konstruiert.
Meinetwegen soll das Gewicht der Sicherungsysteme, wie Luftprallsack, Gurte, ESP usw. von der Steuer ausgenommen sein.
So einfach wäre Klimaschutz.
Die Entwürfe der Regierung sind alles nur Ergebnisse von Lobbyarbeit der Industrie.

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