BMW Autos waren schon immer im Preis bei 20-30 % zu hoch,aber so macht man Profit und die Kaeufer sind so Blind und sehen das nicht,die psychologische Spinnerei und das Besitztum einen BMW zu haben.
Wen der Kaeufer betrogen sein will,dann geschieht es ihm recht,hoffentlich geht es andere Wege,wenn das 2000,00 $ Auto von Indien auf die Strasse kommt,und Profite in der Autoindustrie von 3-4 Milliarden Utopie werden,Leute sehen die 8 stelligen Geaelter der Betriebsleiter nicht,wie kann man nur so dumm sein?????????????????????
Peter Orth
"Mündigkeit endet vor (...) der Mündigkeit anderer. "
Ist Ihre eigene Mündigkeit dann mehr Wert, als die eines anderen?
Ich bin auch kein Freund von (Ressourcen-) Verschwendung, wozu auch überdimensionierte Autos gehören. Trotzdem finde ich den Verbrauch eines 123d bei allen Schwächen (v.a. das Gewicht auch aufgrund der 3er Bodengruppe, wie schon gesagt wurde) völlig akzeptabel. Viel Schlimmer sind doch die wirklichen Spritfresser wie ein Cayenne oder A8.
Ich glaube, wer ernsthaft der Meinung ist, auch mündige Bürger sollten keinen 123d fahren dürfen, weil das Auto zu viel verbraucht (Sie können mir gerne korrigieren, aber so deute ich Ihren Beitrag) fordert in letzter Konsequenz ein System wie in der DDR. Nur VW Fox für alle, weil es ja reicht. Ich halte so ein Diktat nicht für erstrebenswert.
Dann lieber die Kfz-Steuer auf die Mineralölsteuer umlegen, damit hätte man ein faires, rein verbrauchsbasiertes Verursacherprinzip und jeder könnte für sich selbst entscheiden, wie viel er sich seine Mobilität und seinen Fahrspaß kosten lassen will. Obendrauf könnte man auch gerne beim Autokauf eine Gas Guzzler Tax nach US Vorbild abführen wenn das Auto einen bestimmten Verbrauch X überschreitet.
Aber pauschale Verbote, nein Danke!
Der BMW wiegt fast 1,5 t, das ist etwa genauso viel wie ein neuer Audi A4. Mich wundert das nicht, da der 1er technisch im wesentlichen ein 3er ist. Das hohe Gewicht ist auch ein Grund für den hier als zu hoch bemängelten Verbrauch. Hätte BMW einfach aus dem Regal einen etwa gleich starken Sechszylinder verbaut, wäre das Auto sicher noch schwerer geworden. Wer ein sparsames aber schnelles Auto für zwei Personen sucht, ist mit einem Mini sicher besser bedient.
Was das rein Technische angeht, sind Herrn Webers Ausführungen lesbar.
Ihm scheint aber die Umwelt so ziemlich egal zu sein. Immer größere Autos, die technisch effizient sind, verbrauchen mehr Sprit, als kleinere genau so effiziente.
Total antiquiert halte ich die Meinung, mündige Leute hätten ein Recht , auch 200 PS zu fahren. Das ging noch in den sorglosen 60er Jahren.
Heute muß der verantwortungsvolle Bürger auch beim Fahrspaß an die Umwelt denken. Wer viel Geld hat, kann nicht mehr viel Umwelt verbrauchen.
Auch allgemein können Leute ncht alles machen,was möglich ist. Deshalb gibt es z.B. die Straßenverkehrsordnung, also den Zwang, mit 200 PS in Ortschaften 50 zu fahren. Mündigkeit endet vor Gesetzen und der Mündigkeit anderer.
Mündigkeit bedeutet auch, daß ich sage: Ich will meinen Beitrag gegen die Klimakatastrophe leisten. Ich habe auch Fahrspaß ohne 200 PS.
"Die angebliche Effizienz des getesteten BMW Kleinwagens ist dagegen peinlich!"
Sie haben den Begriff "Effizienz" leider nicht verstanden. Effizienz muss nicht zwangsläufig minimaler Verbrauch um jeden Preis bedeuten. Die Effizienz lässt sich auch steigern, wenn man den Verbrauch konstant hält und dafür die Leistung steigert.
Der 123d ist ein Auto für Fahrer, die das nötige Geld haben und sportlich fahren wollen, ohne dabei 15 Liter zu verbrauchen. Das ist für mich durchaus effizient.
Was ein 105 PS Jetta verbraucht, ist da nur bedingt relevant. Selbstverständlich gibt es Autos, die größer sind als ein 1er, Autos die absolut gesehen weniger verbrauchen und Autos die billiger sind. Alle diese Autos haben eine Daseinsberechtigung. Trotzdem gibt es wenig Autos, die bei einem Diesel aus 2 Liter Hubraum über 200 PS ziehen und dabei nur um die 6-7 Liter verbrauchen.
Die Frage, ob 204 PS nötig sind, ist eine ganz andere Frage. Allerdings ist sie an dieser Stelle irrelevant - jeder kauft sein Auto anders und man sollte mündigen Leuten zugestehen, auch mal 204 PS zu wollen. Punkt.
Nettes Detail am Rande: ein VW Polo ist kleiner, leichter, leistet 74 PS weniger und hat trotzdem den gleichen Normverbrauch... Ist das etwa effizient?
"Die Umwelt freut sich über jedes nicht verbrannte Gramm CO2"!!!
Gratuliere für diese Entdeckung: Kohlendioxid ist also "brennbar", dann sind doch all unsere Energieprobleme gelöst, oder? Oder nur eine weitere Öko-Traumblase?
Ich hatte kürzlich eine österreichische Automobilzeitschrift in der Hand. Interressanterweise lagen plötzlich die in Deutschland gerne diskutierten Test- und Normverbräuche aller Fahrzeuge (inkl. BMW) gar nicht so weit auseinander. Die wegen Winterreifen auf nur 210 km/h reduzierte Autobahnfahrt wurde da vermutlich nicht mit eingerechnet.
Ich glaube nicht, dass der Privatfahrer mit ausgewogenem Streckenprofil einen 123d mit über 7 l/ 100 km/h bewegt.
7,2 Liter Diesel Durchschnittsverbrauch fuer einen Kleinwagen! Das soll effiziente Dynamik sein? Soviel Superbenzin verbrauchte frueher mein SIMCA 1100 bei sparsamer Fahrweise! Der Leistungsfetischismus dem hier immer noch gehuldigt wird, ist nicht nur dekadent sondern pervers. Die Zeit des Autos als Spielzeug (Freude am Fahren) ist endgültig vorbei und die Hersteller, die das nicht verstehen wollen, werden in wenigen Jahren auf ihren sportlichen Fahrzeugen sitzen, wie zur Zeit die amerikanische Industrie auf ihren SUVs.
Diese Woche war ich mit einem Leihwagen (VW Jetta) 600 Km im Stadtverkehr und auf Autobahnen unterwegs, Durchschnittsverbrauch laut Bordcomputer: 5.2 Liter Diesel in einem geräumigen Fahrzeug. Die angebliche Effizienz des getesteten BMW Kleinwagens ist dagegen peinlich!
Wieder zeigt sich, daß BMW Spitze in Reklame und schönen Worten ist.
Ich sehe blau-weiße Leistung nur auf der Kurzstrecke an der Ampel. In der Formel 1, dem Härtetest, fahren BMWs seit 20 Jahren Mercedes und Ferrari hinterher. Dank der Schweizer Firma Sauber waren sie jetzt wenigstens zweimal Zweiter, bei ihrem Ehrgeiz aber immer noch Loser.
In Tourenwagen-Rennen wird BMW sogar von Seat abgehängt.
In der Sahara, der Quälstrecke für Geländewagen, meldet BMW nicht mehr an. Seine Boliden kommen nicht mal an.
Die Werbung ist, wie gesagt, hervorragend: tolle Texte, Bilder, Berichte.
Das Genialste? Im Fernseher fährt ständig ein BMW ins Bild.
45.000 € ? wer soll sich denn das leisten können in den heutigen Zeiten ?