Liebe FAZ-Redaktion!
Ich unterstelle Ihnen, dass Sie das Fahrzeug nicht einen einzigen Meter bewegt haben oder vielleicht größere Freude am Motor genossen.
"Der bewährte Gurtbringer" exisitiert in diesem Fahrzeug gar nicht. Er ist ein Produkt Ihrer Phantasie. Die Gurte sind im Sitz integriert. Man greift einfach auf Hüfthöhe neben sich und findet das Gurtschloss auf der seitlichen Lehnenwölbung liegend.
Dass das Fahrzeug keine Airmatic sondern ein wank- und nickausgleichendes ABC-Fahrwerk besitzt ist Ihnen auch nicht aufgefallen, dafür aber bereits einem Leser vor mir.
Mit freundlichen Grüßen
Tobias Gäbler
Ich kann nicht verstehen, wie man bei einem CL die CO2-Debatte überhaupt führen kann! So ein Auto ist nun mal unvernünftig - aber es macht eine Menge Spaß!!
Wenn ich es mir leisten könnte, hätte ich schon lange einen bestellt. Dafür würde ich meiner Hausangestellten ein 3l-Auto kaufen... (nicht, dass ich nicht umweltbewußt bin)
Und außerdem wollen die Innovationen, die in diesem Bulliden stecken, auch bezahlt werden. Wenn es sich nicht eine Handvoll Bürger es sich leisten könnte Wagen dieser Klasse zu fahren, dann würde es auch kein ESP (nur mal ein Beispiel) in Autos für den `Normalbüger`geben...
Seid unvernünftig!
Ein Spitzenprodukt deutscher Ingenieurkunst - ohne Zweifel.
Auf der Grundlage der CO2-Diskussion - über deren Sinn und wirklichen Nutzen sich trefflich diskutieren läßt - ist das Fahrzeug zumindest hier in Deutschland offen gesagt unverkäuflich.
Wer ihn denn fahren möchte und trotz aller steuerlichen Zugriffe (Reichensteuer) auch bezahlen könnte - von einigen Topverdienern, wie Herrn Ackermann abgesehen, der aber als Schweizer vermutlich dankend verzichtet - wird sich in der Öffentlichkeit Angriffen ausgesetzt sehen, in einer Zeit, in der bereits der Fahrer einer C-Klasse suspekt ist und für ihn Strafsteuern erwogen wwerden.
H.Chr. Riedelbauch
Ma 'ne Frage: Gibt's für die Karre auch 'ne Anhängerkupplung und 'n Dachgepäckträger? Danke :)
Ja,warum wird das technisch Mögliche nicht umgesetzt ?
Weil sich der Mensch (seine althergebrachten Vorstellungen,Bequemlichkeit -beides Psychologie-und sein Geldbeutel) in dieser Frage näher ist als alles andere.
Daher werden diese technischen Möglichkeit von der Industrie nicht oder nur mäßig umgesetzt.
Ein Auto aus "Plastik" ist für viele eben kein Auto mehr.
Der Einbau eines zusätzlichen Elektromotors erhöht die Produktions- und damit den Endpreis.
Zum Thema Erdgas äußern sich nahezu alle:es gäbe keine genügende Tankstelleninfrastruktur,die Betankung des Fahrzeug wäre umständlicher
Daher haben die (europäischen wie weltweiten) Autofirmen höchstens 1-2 Modelle überhaupt im Angebot.
Der flex-fuel-Motor wird ebenso am Argument der Tankstellenverfügbarkeit sowie der Frage,wieviel Kraftstoff überhaupt erzeugt werden kann,scheitern.
An diesen Fragen (Geld und Psychologie) wird letztlich auch der Wasserstoffantrieb solange scheitern bis es einfach keinen Tropfen Erdöl mehr gibt (oder dieser aufgrund der dann nach und nach nicht mehr zu befriedigenden Nachfrage unglaublich teuer ist).
Es ist die alte Frage,was zuerst da war -die Henne oder das Ei: in diesem Fall das Angebot der Industrie oder die Nachfrage der Käufer
soso, klimawandel kommt eh ...
http://de.wikipedia.org/wiki/CO2#CO2_in_der_Atmosph.C3.A4re_und_Treibhauseffekt
zitat:
"Dieser Anstieg wird durch die anthropogenen, d. h. vom Menschen verursachten, CO2-Emissionen von jährlich ca. 32 Mrd. Tonnen bzw. ca. 8,5 Gt Kohlenstoff[1] bewirkt, von denen etwa die Hälfte in der Atmosphäre verbleibt. Dies macht zwar nur einen kleinen Anteil des überwiegend aus natürlichen Quellen stammenden Kohlendioxids von jährlich etwa 550 Gt CO2 bzw. 150 Gt Kohlenstoff aus,[2], bewirkt jedoch einen Nettozufluss, da die Bilanz des natürlichen CO2-Kreislauf durch das Bevölkerungswachstum bestenfalls Null beträgt, wahrscheinlich aber die Kohlendioxidaufnahmefähigkeit der Erdvegetation durch erweiterte landwirtschaftliche Nutzung eher abnimmt. Die anthropogenen CO2-Emissionen werden somit nur zum Teil von den natürlichen Kohlendioxidsenken kompensiert."
Demnach wohl eher 6% menschgemachtes CO2. - Aber egal, in den kommenden 50 Jahren wirds wohl kaum so schlimme werden, und danach bin ich eh tot, und da der Klimawandel ja auch nicht menschgemacht muss ich mich um den Quatsch auch nicht kümmern. - Können meine Kinder und Enkel ja machen. - Super Einstellung, Danke für Ihren Beitrag.
Der Artikel legt es nahe: Der CL ist vor Allem schick, alltagstauglich und opulent ausgestattet.
Einen Motor mit drei mal so vielen Zylindern wie bei einem üblichen Motor zu bauen stellt einen Ingenieur längst nicht mehr vor irgendwelche neuen Herausforderungen. 12 Zylinder gab's schon vor hundert Jahren. 517 PS? Wieso nicht gleich 700 PS oder 900 PS? Alles eine Frage von Hubraum, Ladedruck und ein bischen Abstimmung.
Während das vermutlich die Erwartungen der potentiellen Käufer erfüllt, eine technische Glanzleistung ist es sicher nicht.
Sollte die S-Klasse mal wieder eine technische Vorreiterrolle spielen wollen, müssten da andere Dinge enthalten sein. Zum Beispiel gleicher Komfort bei einem Verbrauch von nur 10 Litern. Oder Elektromotoren, die einem 250 PS Sechszylinder und Spritzigkeit des 500 PS Aggregats gibt.
Oder einfach nur eine Auslegung für Benzin/Ethanol Mix. Technisch relativ einfach machbar; der Käufer würde zufrieden zur Kenntnis nehmen, dass er nicht nur im Innenraum dem Durchschnitt etwas voraus ist, sondern auch in der Technik.
Markus Hitter
So was von durchschaubar! Kaum ist die Co Debatte etwas am abebben schon werden die PS-Dinos wieder beworben.
"Verbrauch jenseits des üblichen" dieser Euphemismus ist blanker Hohn wenn man in Relation setzt, daß der Verbrauch der Industriestaaten - der jenseits des üblichen liegt - unsere Welt kaputt macht und vor allem mal wieder die Entwicklungsländer darunter zu leiden haben.
Mit Vernunft hat das nix zu tun.
Vernunft würde heißen: Die Autoredaktionen der "Meinungsmacher" verzichten auf Gefälligkeiten und wagen das Experiment wie erziehe ich ein offensichtlich durchgeknalltes Volk von Autonarren elegant dazu "vernünftige Autos" zu fahren.
Und wenn Schwachmaten, die Katalysatoern ausbauen nur weils besser klingt zu euerer Zielgruppe gehören - dann sucht euch eine andere.
Bitte, und dann gleich weiter beim Flugbenzin und so weiter...
Ihr seid die Meinung wir sind das Volk.
Und an alle, für die Autos "Emotionen" bedeuten.
Also ich steh mehr auf Frauen.
Guten Morgen Herr Teuber
Nur eine kurze Frage an Sie - wenn das was Sie schreiben machbar ist, warum wird es nicht realisiert?
Fakt ist, dass solche Fahrzeuge wie ein CL 600 die gesammte Autoindustrie in Verruf bringen. Die sogenannten technischen Errungenschaften die das Fahrzeug zu diesem Gewicht verhelfen, finden immer mehr Verwendung bis in die Fahrzeugklasse Corsa und Golf.
Wie erklären Sie sich dass ein moderner Benziner Golf mit einem durchschnittlichen Verbrauch von nicht unter 8 Liter auskommt?
Als "neidischser" Mitbürger wird es einem nicht leicht gemacht wenn man auf die individuelle Mobilität angewiesen ist. Ich würde sehr gerne ein Fahrzeug von der Größenordnung eines VW Passat, dass mit einem durchschnittlichen Verbrauch von ca. 6 Liter auskommt.
Es wird behauptet dass dies technisch machbar ist, aber ist ein solches Fahrzeug auch verfügbar? Nein, nicht einmal in der Diesel Version ist ein Verbrach unter 7,8L realisierbar. (1,9L TDi in der Basisausführung)
Glücklicherweise bin ich finanziell in der Lage mit ein Fahrzeug der Klasse CL zu leisten, die Frage lautet nur ob die vorherschende Einstellung nach mir die Sinnflut langfristig die richtige ist?
Mit freundlichem Gruß
D. Kristof
...denn der CO2-Ausstoß des Menschen macht gerade 3% des Gesamtausstoßes von Flora und Fauna dieses Planeten (826Mrd. t. p.a.) aus. Es ist sicher richtig, Natur und Umwelt nicht bewußt zu schädigen (Abholzung ohne Aufforstung, Ausrottung von Tieren und Pflanzenarten, Einleitung von Giften in Flüsse, u.v.m.), aber entgegen der gerade laufenden dümmlichen und dogmatischen Propagandakampagne gegen CO2 als angeblicher Klimakiller kommt ein Klimawandel so oder so - der Mensch nimmt darauf derzeit praktisch keinerlei Einfluß.
Man erinnere sich an das Dogma von der generellen Todesgefahr, die von der Atomenergie ausgehe. Daß die Sowjets diese Technologie nicht beherrschten, ist das Eine - Das Andere ist jedoch: Die Propagandawelle führte dazu, daß jenes Land mit der sichersten Technologie ausstieg - und die anderen fleißig weiterbauten und bauen.
Wir haben unserem Land geschadet - und die Welt diesbezüglich unsicherer gemacht, als sie hätte sein können.
Muß das wieder sein? Einseitige, selektive Berichterstattung, Gefälligkeitsgutachten?
Also, wer´s mag und es sich leisten kann, soll von mir aus den 12Zylinder mit 6 Liter Hubraum kaufen und fahren.
hab eben mal auf der MB homepage nachgesehen - Der Verbrauch wird aber doch immer in 10, 14 oder 22 Liter pro 100km angegeben?
Warum die CO2 Menge dann nicht auch? Vielleicht weil sich die Zahl dann nicht mehr ganz so niedlich anhört?
34kg CO2 / 100km - Ups!
Naja, CO2 ist doch ein Gas, oder? - Diejenigen, die sich hier noch ein wenig an Chemie erinnern, können leicht nachrecnen, dass das rund 17.000 Liter CO2-Gas entspricht oder 17Kubikmetern. - Ups, ups!
Diese Rechnung da oben geht nicht gegen MB sondern gegen sämtliche autohersteller insgesamt. - Der kleinste Benziner-Golf stösst im Vergleich 159g/km und somit rund 8kubikmeter/100km CO2 aus. So gesehen, für den verfügbaren komfort & fahrleistungen, bietet der CL 600 sicherlich das bessere Verschmutzungs-/Komfort- Verhältnis. ;)
Mal ehrlich, wenn jetzt, um den Verbrauch eines CL600 (oder Cayenne, oder Q7 etc) deutlich senken zu können, Mehrkosten von sagen wir € 10.000 entstehen: Zu welchem Fabrikat soll der Kunde denn greifen wenn alle grossen Autobauer davon betroffen sind? Zu einem Panda?
Vor allem an die Adresse der Vorredner:
Warum regt man sich derartig über dieses einfach sagenhaft tolle Coupe als ach so bösen Klimasünder auf?
Fakt ist, dass sich dieses Auto lediglich ein sehr kleiner Personenkreis überhaupt leisten kann. Und dieser Kreis wird sicher nicht auf sein Vergnügen verzichten, weil irgendwelche selbsternannten Klimaschützer sich derart darüber echauffieren.
Auch sind derartige Fahrzeuge immer auch Innovationsträger, deren Sicherheitstechnik dann nach Jahren auch in der Spritsparklasse Einzug hält. Dass derartige Technik heute und in Zukunft aktiv Menschenleben rettet, scheint nicht zu interessieren. Stattdessen regt man sich lieber über den noch nicht mal sicher nachgewiesenen Klimawandel und die vermeintlichen Verursacher auf.
Ganz ehrlich, ein bisschen mehr Sachlichkeit in der Diskussion würde guttun, genauso wie ein Verzicht auf offensichtlich nur von blankem und untugendhaftem Neid getragene Polemik.
Übrigens, ja, ich fahre auch ein großes Coupe was mehr Sprit braucht als drei Kleinwagen, und ja, in einer Großstadt bräuchte ich dieses nicht, und ja, ich hab sogar den Katalysator rauswerfen lassen weils besser klingt, und ja, ich bin zu allem Überfluss auch noch stolz darauf.
Wer glaubt,daß sich jetzt alle nur aus Besorgnis um die Umwelt zum Thema "große Autos" zu Wort meldet,der täuscht sich und andere.
Natürlich spielt dabei Neid und Mißgunst eine große Rolle.
Dabei wird unterschlagen,daß sich gerade die "großen" Kfz viel leichter mit alternativen Motoren ausrüsten lassen.
Es soll doch einmal jemand versuchen,einen Erdgasmotor (zusammen mit 2 torpedoartigen Erdgastanks) UND einem
Elektromotor in einen Fiat Panda einzubauen.Wo Fahrer und Mitfahrer dann sitzen sollen,ist mir schleierhaft.
Die flex-fuel-Motoren (die auch mit nahezu reinem Alkohol betrieben werden) können rein platzmäßig ebenso kaum in kleine Fahrzeuge eingebaut werden.
Natürlich könnte bei "großen Autos" Gewicht eingespart werden - durch Verwendung von Verbundfaserstoffen für die Karosserie (aus dem Flugzeugbau).
Wenn man sich allerdings darauf versteift,das 1-Liter-Auto unbedingt (und möglichst zwangsweise) einzuführen,wird man kaum wirkliches Interesse an Motoren mit ganz anderen Ernergiearten erreichen.Wozu forschen,wenn es der Fiat Bambini auch tut?!
Meine Güte Leute hört doch auf ständig zu nerven. Wenn euch das Auto nicht gefällt, kauft es euch nicht! Es gibt schließlich noch Smart und Lupo und sonstige Ladenhüter die kein Mensch fahren will. Beim CL geht es um Emotionen!
Ich kann mich meinem Vorredner nur anschliessen.
Mit Sicherheit ein tolles Auto. Aber ist es denn nicht möglich, einmal über innovative Alternativen zum den normalen Motoren zu berichten (habe ich bei Ihnen schon gelesen)? Es ist so selten, das diese Sparte von den Medien forciert wird. Man liest so selten Berichte darüber. In jedem Automagazin geht es um das Gleiche. Nirgendwo (ausser im PM ab und an) wird mal ein Bioauto (was auch immer) gepuscht.
Wir laufen sehend in die Katastrophe mit unseren Cayenne, Hummer usw.. Das ist als ob ich mir mein Hosenbein anzünde, es mir aber egal ist. Wie bescheuert. Die Weltgemeinschaft (es gibt keine, ist klar!) sollte doch irgendwann einmal aufwachen. Wahrscheinlich wenn es zu spät ist.
Grüße
F. Yetgin