
Der Artikel spricht, wie fast alle Artikel der deutschen Presse, über ein überbordendes Maß an Risiko, dass einige Manager eingegangen wären.
Ich kann beim besten Willen dieses Risiko so nicht erkennen. Es waren hochbewertete Anleihen namhafter Emmitenten (die sich natürlich selbst sehr stark dabei verbrannt haben).
Die Frage ist doch, wenn halb Wallstreet und ein recht großer Teil der kontinentaleuropäischen (inkl. Schweiz) plus ein riesiger Teil aus England nicht vorhersehen konnten, was passiert, und das haben diese Leute nicht, wie kann dann der deutsche Pöbel an allen Ecken dieser Republik behaupten, "Das Risiko war zu groß" ?!
Es ist für mich ganz einfach zu lösen. Jeder, der es schafft, eine einzelne Tranche eines MBS korrekt mit einem Preis zu versehen, darf sich ein Bild über Risiko machen. Alle anderen sollten doch bitte still sein, wenn sich nicht der Lächerlichkeit preisgeben möchten.
Fakt ist, Banken haben zu Anreicherungszwecken Kreditrisiken gekauft, für die die aktuellsten Bewertungsmodelle nicht hinreichend präzise waren. Fakt ist auch, dass sie unter einem großen Renditedruck stehen, und dass sie nicht allein waren.
Ich bitte inständig um eine weniger verklärte Berichterstattung.
Mit freundlichen Grüßen

eigentlich erforderlich?. Die fürstlichen Vergütungen sollten eigentlich für exzellente Arbeit erfolgen und nicht für gemütliche Frühstücke. Es ist erstaunlich, daß alle Aufsichtsräte und Vorstände nichts gemerkt haben, obwohl es sich ja bei diesen Beträgen nicht um die Portokasse gehandelt haben kann. Es gibt zwei Möglichkeiten solche Probleme zu lösen: Entweder man vergibt diese Posten gleich an den Pförtner. Dann ist etwa der gleiche Sachverstand vorhanden allerdings bei deutlich niedriger Vergütung. Oder man führt per Gesetz die Haftung mit dem Privatvermögen ein, dann würde auch das Wort von der Verantwortung wieder eine Berechtigung bekommen. Aber nein das wird nichts, weil ja viele dieser Posten an abgehalfterte Politiker gehen.