Chef-Netzwerker: Simon Beresford-Wylie

Telekommunikation

In Helsinki entsteht „Nokia Siemens Networks“

Siemens und die finnische Nokia legen in einer milliardenschweren Fusion ihr Geschäft mit Telefonnetzen zusammen. Siemens-Com, die ertragsschwache Telekommunikationssparte, wird damit zerschlagen. 6000 bis 9000 Stellen sollen wegfallen. Beide Aktien steigen.

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19. Juni 2006 14:30

Kleinfeld hat keine Visionen

Heinrich Koch (heinrichkoch)

Das Problem bei Siemens liegt in seiner Führung. Statt Visionen zu entwickeln, wie das Geschäft für die nächsten 5 Jahren zu entwickeln sei, beschränkt man sich daruf, nach hnten zu schauen, um an den Zahlen der Vergangenheit die nächsten Schrumpfungsprozesse abzuleiten.
Kleinfeld hat keine Visionen und seine Entscheidung, die bedeutenste Sparte des Konzerns zu zerschlagen und die Führung kleinmütig an Nokia abzugeben, drücken alles andere aus, als Selbstvertrauen und den Willen, die Zukunft zu meistern.

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