Teilprivatisierung

Russische Staatsbahn erwägt Einstieg bei der Bahn

Im Herbst sollen nach den Plänen der Bundesregierung 24,9 Prozent des Transportgeschäftes der Bahn privatisiert werden. Wer die Anteile kauft, ist bislang noch unklar. Die russische Staatsbahn hat nun signalisiert, dass sie über einen Einstieg nachdenkt.

Lesermeinungen zum Beitrag

21. Mai 2008 23:56

Kalauer...

Stanislaus Swerd (Olympionike)

Der Kalauer könnte gar nicht mächtiger sein: Ein durch korrumpiertes und bis auf den Grund abgewirtschaftet russisches Staatsunternehmen will sich bei der Bundesbahn einkaufen? Da lachen selbst die Hühner!

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21. Mai 2008 22:19

nein....so nicht

Michael Meier (never1)

Rußland ist keine Demokratie und kein Rechtsstaat. Westliche Firmen werden dort de facto enteignet, man denke an diverse Ölkonzerne. Bei Unternehmen von nationalem Interesse und Wichtigkeit müssen für Investoren andere Regeöln gelten. DMark weg, Grundgesetz de facto außer Kraft gesetzt im Rahmen der europäischen Verfassung, Bundes-Bahn an Russen verkaufen...das wird als Selbstzerstörung mal in die Geschichtsbücher eingehen.

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21. Mai 2008 12:58

Wir trauen unserem eigenem Staat nicht und verkaufen deshalb an andere Staaten

Paul Rabe (heidelpaul)

Welch eine Ironie, da setzen sich die neoliberalen Privatisierungsapologeten durch und das Volkseigentum wird verkauft. Angeblich weil 'Private' viel besser wirtschaften und man dem "Staat" nicht trauen kann. Und was passiert ? Ein anderer "Staat" kauft die Bahn. Warum vertrauen wir eigentlich dem russischen Staat so viel mehr als dem deutschen Staat ?? Trauen wir dem undemokratischen russischen Staat besser zu effizient zu wirtschaften als dem demokratischen, deutschen Staat ?

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21. Mai 2008 12:36

könnte Vourteile abbauen

Andreas Breuer (IUSTINUS)

Jedes russische Enagagement wird mit Misstrauen beobachtet. Die Ungerechtigkeiten aus der Zeit der SBZ und der DDR sind nicht so schnell vergessen, und die Präsenz dubioser russischer Jungmillionäre wirft auch kein gutes Licht auf dieses Land. Wer mag da schon an Personen wie Dostojewski oder Lomonossow denken, die Deutschland eng verbunden waren, oder gar an aktuelle Personen wie der deutsch-russische Schriftsteller Karminer? Auch die Russen gehören zum Haus Europa (auch wenn sie sich manchmal nicht so benehmen). Ein Einstieg bei der Deutschen Bahn wäre eine Kooperation in einem Bereich der nicht durch Vorurteile geprägt ist, und darüber hinaus traumhafte Chancen vorallem für den Güterverkehr bietet. Man denke nur daran, das Berlin über Moskau mit China verbunden ist.

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21. Mai 2008 12:10

Teil-Privatisierung

Michael Seitz (Flinker)

Der Ausverkauf geht los... danke für den Weg in eine dunkle Zukunft. Als Intensivnutzer der Bahn bin ich gegen diese Privatisierung. Sie bringt den Menschen, die mit ihren Steuergeldern die Infrastruktuer geschaffen haben, keinen Mehrwert. Im Gegenteil.

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