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„Jeder Tag kostet 5 Millionen Dollar“

Deutsche Post: Es gibt keine Alternative zum Jobabbau in Amerika

Die Deutsche Post will ihr Expressgeschäfts in den Vereinigten Staaten sanieren. Der drohende Arbeitsplatzabbau im Bundesstatt Ohio hat das Unternehmen in den amerikanischen Wahlkampf hineingezogen. Doch die Post will dem Druck standhalten. Von Helmut Bünder

Lesermeinungen zum Beitrag

12. August 2008 01:34

Wieder eine Fehlkalkulation

Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)

Es war von vornherein eine Fehlkalkulation der Deutschen Post, mit den beiden riesigen US-Marktführern FedEx und UPS konkurrieren zu wollen. Wahlkampf oder nicht, der Abbau von Arbeitsplätzen bleibt die einzig mögliche Lösung. Nach dem US-Desaster von Mercedes-Benz ist dies ein weiterer Beweis, wie schwer es ist für die deutsche Industrie, in den USA Fuß zu fassen. Dennoch bestehen gerade jetzt günstigere Einstiegsmöglichkeiten denn je, und andere ausländische Firmen wie Honda, Toyota, sowie mehrere kanadische Banken haben sie bereits ausgenützt.

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