Streit um die Macht bei Volkswagen

Harte Fronten zwischen Wolfsburg und Stuttgart

Großaktionär gegen Großaktionär: Porsche gegen Niedersachsen. Auch bei der Hauptversammlung wurde der Kampf um die Sperrminorität bei Volkswagen nicht geklärt. Jetzt werden die Gerichte entscheiden müssen. Von Susanne Preuß

Lesermeinungen zum Beitrag

25. April 2008 15:34

Staatseinfluß um jeden Preis ?

Eberhard Czempiel (czempiel)

Der Kampf ist insofern unfair, da ein minderbeteiligter Sonderrechte für sich in Anspruch nimmt und sie als Gesetzgeber durchsetzen will. Es ist unmoralich, die gesetzgeberische Macht dafür zu missbrauchen. Schlimm ist daran, daß die Beteiligten sich nicht in Kenntnis dieser Macht von deren Mißbrauch deutlich distanzieren.
Hier nehmen Gewerkschaften über die mit Ihnen eng verbundenen Parteikontakte Einfluß auf Gesetze um gegebene Machtverältnisse zu verdrehen. Wo führt das hin ?
Ein Staat, der seine Machtgrenzen nicht respektiert, verliert sie schnell. 360.000 Arbeitnehmer könnten auch einem Einzelinvestor gegenüberstehen, der nicht einmal aus der Automobilbranche stammt. Welchen Anspruch würde Herr Osterloh dann erheben ? Aufsichtsrat mit 5:1 besetzen ? Die Gewerkschaften haben Gelegenheit zu zeigen, daß die für Ihren Betrieb arbeiten. Diese Arbeit setzt globales Denken und Handeln voraus. Das Gegenteil von dem, was sie gerade tun.

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
25. April 2008 07:31

Bittere Medizin für VW

Wolfgang Wüst (wtf)

Es ist eine Freude zuzusehen, wie ein wirtschaftlich extrem erfolgreiches Unternehmen dem gewerkschaftsverseuchten Moloch Volkswagen unerbittlich (und gegen den Widerstand Ewiggestriger) die Regeln der Marktwirtschaft beibringt.

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
1 - 2 von 2 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche