AEG und Grundig sind untergegangen, IBM ist stark wie eh und je und Nixdorf hat als Wincor Nixdorf eine neue Erfolgsgeschichte geschrieben. Der deutschen Mannschaft wünsche ich jedenfals viel Erfolg im Finale ! Schöne Grüße aus Österreich ...
Hier werden altbekannte Tatsachen als u.U.neue Erkenntnisse präsentiert,was dem Wissensgewinn des geneigten Lesers nicht sonderlich hilft. Dass es ohne Leistung,die allerdings strategisch und taktisch unabdingbar auf Basis von Planung optimal einzusetzen ist,in aller Regel keinen nachhaltigen Erfolg geben kann,ist diesem Interview hinzuzufügen. Ob Herr Ackermann auf seinem Spielfeld Nutzen ziehen kann,sei dahin gestellt,denn dort kommen sicherlich wesentlich mehr und anspruchsvollere Kriterien als unverzichtbar hinzu,abgesehen davon,dass ein KO-System nicht existiert. Das ambivalente Einschätzen der Erfolgsaussichten der Finalisten erscheint politisch korrekt,wiewohl nichts dagegen einzuwenden ist,wenn man sich zugunsten seines Heimatteams engagiert.
Fußballvergleiche sind immer eine schöne Sache. Ich kenne sie von unserem Geschäftsführer, der damit immer eine beachtliche Anschaulichkeit erzielt: "Warum sollten wir einen zusätzlichen Stürmer einwechseln, wo wir doch kurz vor Ende mit 2:0 vorne liegen?" Was aber Herrn Sprengers Aussage über das Deutschland-gegen-Türkei-Spiel angeht, bin ich nicht ganz einverstanden. Herr Sprenger sagt, die Türken hätten die bessere Leistung gebracht. Aber ist der wüste Einsatz von Kraft und Energie, quasi das Anrennen gegen die Wand mit dem Kopf vorneweg, ein probates Mittel, um zum Erfolg zu gelangen? Nur ein paar Zeilen später lobt Herr Sprenger die 54er Elf der Deutschen mit ihrer Taktik - mithin also erwähnt er den Faktor Planung, der sich nicht unerheblich auf die Leistung auswirkt. Und ich halte den taktischen Hintergrund der deutschen Elf gegen die Türkei für den klügeren, auch wenn das optisch nicht so rüberkam. Ansonsten aber hätten wir nicht gewonnen.