Vereinigte Staaten

Starbucks ruft 250.000 chinesische Kinderbecher zurück

10. Oktober 2007 Die amerikanische Kaffeehauskette Starbucks hat einen Rückruf von 250.000 in China gefertigter Kinderbecher gestartet. Es seien mindestens zwei Fälle bekannt, bei denen die Plastikbecher zersprungen seien und Kinder anschließend kleinere Teile verschluckt hätten, teilte die amerikanische Verbraucherschutzbehörde am Dienstag mit. Berichte über Verletzungen habe es aber bisher nicht gegeben.

Der Rückruf umfasst vier verschiedene Becher mit Deckeln in Form eines roten Marienkäfers, einer grünen Schildkröte, eines rosa Hasens und eines gelben Huhns. Starbucks hatte die Produkte von Mai 2006 bis August 2007 in seinen amerikanischen Filialen verkauft. Als Anreiz für den Umtausch eines Bechers sollen die betroffenen Kunden ein kostenloses Getränk erhalten.

Kostenloses Getränk

In den vergangenen Monaten haben sich Rückrufe von chinesischen Produkten durch amerikanische Konzerne gehäuft. So nahm der Barbiepuppen-Hersteller Mattel zuletzt innerhalb weniger Wochen rund 21 Millionen in China hergestellte Spielzeuge wegen eines unzulässig hohen Bleigehalts oder gefährlicher Magnetteile vom Markt.

Später entschuldigte sich Mattel in China wegen der Rückrufaktionen und übernahm die volle Verantwortung. Der Großteil der Rückrufe beruhe auf einem Baufehler von Mattel und nicht auf Mängeln
aus der chinesischen Herstellung.



Text: FAZ.NET
Bildmaterial: AFP

 
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