Gemeinsam mit Eon will Gasprom ein Gaskraftwerk in Lubmin an der Ostsee bauen

Der halbstaatliche russische Gaskonzern will in Deutschland Gaskraftwerke bauen. Von mehreren Projekten ist die Rede. Zwei davon seien weit fortgeschritten. Übernahmen stünden aber derzeit in Europa nicht an, sagte Vize-Chef Medwedew der F.A.Z..

Lesermeinungen zum Beitrag

11. November 2007 14:13
Belebung des Marktes  
Simon Pein (shampaign)

Es besteht zu befürchten, das Gasprom sich nur Marketing technisch als "Belebung das Marktes", als Neuer Player einbringt. Kooperationen mit den bestehenden energiekonzernen sollte eigentlich nicht stattfinden.
Mich würde es interessieren ob Gasprom in der Lage wäre unabhängig von der momentan oft kritisierten "Energiebörse" ihre Produktpalette auf den markt zu bringen. Dann wäre Gasprom relativ unabhängig von den anderen Konzernen und könnte preise kalkulieren, die deutlich unterhalb der Preise an der Börse liegen.

Bewerten: schlecht gut
11. November 2007 08:49
das Kartell wird nicht gesprengt,  
M. Krcmar (absolvent2)

Gazprom wird mit EON zusammenarbeiten. Es würde für Gazprom auch keinen Sinn machen, denn 1. erhält Gazprom von den anderen 4 Vorteile, da diese ein massives Interesse haben, GP lieber aufzunehmen als die ruinöse Preisschraube zu starten, und 2. hat auch GP Interesse an hochgehaltenen Preisen.

Bewerten: schlecht gut
10. November 2007 14:53
Sprengen die Russen das Kartell...oder  
gerd hodina (hodger)

....nicht. Das ist die Frage. Es ist notwendig, die Kartellabsprachen der "4 Brüder" die sich derzeit den deutschen Strommarkt brüderlich aufteilen - zu zerschlagen. Dafür brauchen wir den durchschlagenden (im wörtlichen Sinne) Erfolg der EU-Kommissarin und im Notfall: Auch den schnellen Markteinstieg der Russen. Trennung von Erzeugung und Netzen - Auflösung der korrupten Energie-Börsen-Mafia und endlich freien Markt und Wettbewerb für Energie in Deutschland!

Bewerten: schlecht gut
10. November 2007 08:38
Wieso Schröder?  
Alexander Sobeslavsky (Sobeslavsky)

Sehr geehrter Herr Lang,
es wäre sicherlich nachzuweisen, ob denn Herr Schröder, den ich im Übrigen auch nicht sehr mochte, daran beteiligt ist. Fakt ist jedoch, dass wir das Gas aus Russland brauchen. Ob das nun gut oder schlecht ist, diese Frage stellt sich (leider) nicht mehr. Die deutsche Wirtschaft ist (leider) von den Energie- und Rohstoffzufuhren aus uns nicht immer freundlich gesonnen Staaten abhängig. Aber wir können ja gerne darauf verzichten und unseren Lebensstandart auf das Niveau von Mali oder Haiti zurückschrauben. Wie gefällt Ihnen das?
MfG aus Berlin

Bewerten: schlecht gut
1 - 4 von 4 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche