Es besteht zu befürchten, das Gasprom sich nur Marketing technisch als "Belebung das Marktes", als Neuer Player einbringt. Kooperationen mit den bestehenden energiekonzernen sollte eigentlich nicht stattfinden.
Mich würde es interessieren ob Gasprom in der Lage wäre unabhängig von der momentan oft kritisierten "Energiebörse" ihre Produktpalette auf den markt zu bringen. Dann wäre Gasprom relativ unabhängig von den anderen Konzernen und könnte preise kalkulieren, die deutlich unterhalb der Preise an der Börse liegen.
Gazprom wird mit EON zusammenarbeiten. Es würde für Gazprom auch keinen Sinn machen, denn 1. erhält Gazprom von den anderen 4 Vorteile, da diese ein massives Interesse haben, GP lieber aufzunehmen als die ruinöse Preisschraube zu starten, und 2. hat auch GP Interesse an hochgehaltenen Preisen.
....nicht. Das ist die Frage. Es ist notwendig, die Kartellabsprachen der "4 Brüder" die sich derzeit den deutschen Strommarkt brüderlich aufteilen - zu zerschlagen. Dafür brauchen wir den durchschlagenden (im wörtlichen Sinne) Erfolg der EU-Kommissarin und im Notfall: Auch den schnellen Markteinstieg der Russen. Trennung von Erzeugung und Netzen - Auflösung der korrupten Energie-Börsen-Mafia und endlich freien Markt und Wettbewerb für Energie in Deutschland!
Sehr geehrter Herr Lang,
es wäre sicherlich nachzuweisen, ob denn Herr Schröder, den ich im Übrigen auch nicht sehr mochte, daran beteiligt ist. Fakt ist jedoch, dass wir das Gas aus Russland brauchen. Ob das nun gut oder schlecht ist, diese Frage stellt sich (leider) nicht mehr. Die deutsche Wirtschaft ist (leider) von den Energie- und Rohstoffzufuhren aus uns nicht immer freundlich gesonnen Staaten abhängig. Aber wir können ja gerne darauf verzichten und unseren Lebensstandart auf das Niveau von Mali oder Haiti zurückschrauben. Wie gefällt Ihnen das?
MfG aus Berlin