Managergehälter

Der Preis der Gerechtigkeit

Top-Manager verdienen Millionen. Die Empörung ist groß. Denn die Menschen ertragen Ungleichheit nur schwer. BDI-Chef Thumann bläst jetzt zur Gegenwehr. Zurecht? Ökonomen glauben jedenfalls: Wären die Reichen weniger reich, wären bloß alle anderen ärmer. Von Rainer Hank

Lesermeinungen zum Beitrag

23. Dezember 2007 11:35

Manager

heinz herzing (heinz48)

In einem Mittelständischem Unternehmen Arbeitet oft ein sehr gutes Managment.
Die Ergebnisse kann jeder Mitarbeiter mit einer Person verbinden.
Besser noch der Boss ist der Eigentümer denn der weis warum er etwas Produziert
wie er es Produziert , und ein riesiger vorteil er weis was er Produziert.
Er treibt die Produkte vorran und ist keinem Idioten reschenschafft schuldig.
Top Manager sind nicht in der Lage , werte zu erkennen die für die zukunft das Überleben der Firma sichern , wollen sie auch nicht , kurzfrisig stopft man sich die Taschen voll vermeidet kosten die erst Übermorgen Früchte Tragen.
Qualitativ Hochwertige Produkte erfordern eine Unternehmenskultur in der sich jeder Mitarbeiter widerfindet , sicher fühlt und gerne alles gibt .Belehrungsresisdente vollidioten ruinieren auch solche Betriebe durch Inkompetenz , sie tun das was sie könnnen die Produktivität bis zum erprechen steigern ergebniss nach und nach Kündigen die Mitarbeiter im Kopf dem Betrieb.
Nicht Umsonst haben Deutsche Führungskräfte in Europa die Rote Laterne.

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22. Dezember 2007 22:07

Wenn, dann müssten sich doch die Aktionäre beschweren

Carlo Sartorius (sartorius2)

Zu hohe Managergehälter sind m. E. erst in zweiter Linie ein gesellschaftliches Problem, in erster Linie sind Sie ein Problem für die Aktionäre, die sie bezahlen. Die Frage kann aus ökonomischer Sicht lediglich lauten, ob hinsichtlich der Managergehälter der Markt funktioniert. Da könnte es fehlen, wenn es Verflechtungen und Abhängigkeiten zwischen den Anbietern (Managern) und Nachfragern (Aufsichtsräte als Vertreter der Eigentümer) gäbe und beide Gruppen letztlich ein gemeinsames Interesse an einem überhöhten Preis hätten. Der im Artikel geäußerte Gedanke, es könnte für einen Unternehmer Sinn machen, einen überhöhten Preis zu zahlen, geht vielleicht fehl. Dieser Gedanke betrifft nicht das System der überhöhten Managergehälter, sondern gibt lediglich eine Antwort, wie man sich in einem solchen System verhalten muss. Natürlich müssen Unternehmen sich anpassen und auch einen überhöhten Preis zahlen, wenn das Lohngefüge bereits verfälscht ist. Die Frage scheint mir daher, wie es zu bewerkstelligen ist, dass die Aktionäre, es wird ja von den großen Publikumsgesellschaften geredet, hinreichende Kontrolle haben?
Japan mit Minizinsen und Minidividenden ist aber nur eine und nicht die Alternative und in der Tat kein anzustrebendes Ziel.

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22. Dezember 2007 18:43

Gegenargumente!

Marko Hrbat (Hrbat)

Es fällt schwer, diesem Artikel zu widersprechen - er ist voller Erismen!

Man ist geneigt zu denken:
"Irgendwie haben die Manager recht. Leistung muss sich lohnen. Unser gesamtes Wirtschaftssystem ist auf Leistung aufgebaut" etc.

Da Problem ist ja genau das:
Manager werden - egal wie ihre Leistung ist - voll bezahlt!
Die Leistung erbringen die Arbeiter und Angestellten, nicht die Geschäftsführung.

Eine andere Metapher:
Wer gewinnt eine Schlacht? Der Feldherr oder die Soldaten?
Kann ein Feldherr oder Soldaten eine Schlacht gewinnen? Nein!
Können Soldaten ohne Feldherrn eine Schlacht gewinnen? Ja. Guerilla-Kriege haben das bewiesen.

Wir leben in einer Welt, in der körperliche und gesitige Arbeit mißachtet und verachtet wird. Jeder Idiot kann ein Unternehmen führen, wenn die Menschen aus der zweiten und dritten Reihe, die keine Millionen verdienen, den Laden in Schuss halten!
(vgl. dazu die Auführungen von Warren Buffet.)
Auch vorgebrachten steigende Aktienkurse sind kein Kriterium für einen VALUE-Anleger. Nur die Dividende zählt. Und da sind unsere Millionäre schwach!
Für mich ist Warren Buffet der einzige, dem ich seine MILLIARDEN gönne. Einem Ackermann oder einem ESSER gönne ich nicht einen Cent

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22. Dezember 2007 17:12

Progression hilft

Karl Klein (KleinKB)

Selbst wenn man unterstellt, dass der Vorstandsvorsitzende von Porsche 365 Tage im Jahr 12 Stunden für seine Firma schuftet, bleiben ihm über zehntausend Euro pro Stunde. Das ist bescheuert. Das gilt allerdings auch für die Idee eines gesetzlichen Höchstlohns. Bleibt nur, ähnlich wie in Skandinavien, eine Progression der Einkommensteuer, die erst bei 90% endet.

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22. Dezember 2007 14:51

Wie in der alten DDR …

Andreas Neubert (Citizen_Kane)

… da gab’s auch immer einige Chefideologen die dem dummen Volk erklärt haben, warum sie alles falsch sehen und das das, was sie kritisieren oder zumindest als schlecht empfinden, doch eigentlich zu Ihrem eigenen Vorteil und zum besten aller ist. Und genau so schmeckt auch dieser Artikel.

Es ist in der Geschichte immer völlig unerheblich gewesen, ob eine „Gerechtigkeit“ (was immer das sein mag) zu recht oder unrecht empfunden wurde, ob sie „Sinn“ machte(?) oder nicht: Letztlich hat sich langfristig immer der Druck durch eben diese Gesellschaft durchgesetzt, der der Autor hier so schulmeisterlich erklärt, was sie zu denken und zu empfinden hat.

„Ich glaube, Gefahren warten nur auf jene, die nicht auf das Leben reagieren.“ soll Michael Gorbatchow zum DDR-Staatsratsvositzenden Erich Honecker im Mai 89 kurz vor dem Ende dieser Republik gesagt haben. Dieser Satz und die Realität behielten recht. Zum Schluss ließen sich die Menschen dort auch nicht mehr sagen, wie sie die Welt zu sähen hätten.

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22. Dezember 2007 14:29

Rennfahrer, Fussballer und Models Einkommen eine Auswahl

Volker Kulessa (solelite)

Alonso 30 Mio
Raikkönen 22 Mio
Ralf Schumacher in 2007 17 Mio
Düsseldorf, 21. Juli 2005 - Mit 42,6 Millionen Euro verfügt das tschechische Model Karolina Kurkova über den höchsten Markenwert unter den weltweit erfolgreichsten Top-Models.
Auf Platz 2 folgt mit 36,5 Millionen Euro Markenwert das derzeitige Gesicht der Modemarke BOSS Julia Stegner.
Den 3. Platz belegt Heidi Klum 28,3 Mio
Ronaldinho, 23 Mio
10. Juli 2006 Die Welt ist ungerecht. Der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, steht seit Jahren heftigst in der Kritik. Sein Gehalt von rund zwölf Millionen Euro gilt vielen als moralisch verwerflich. Da helfen ihm auch Umsätze von über 25 Milliarden Euro und eine Eigenkapitalrendite von 25 Prozent nichts, ganz im Gegenteil. Der Star des FC Barcelona, Ronaldinho, kann über die Einkünfte eines Ackermann nur lächeln. Mit 23 Millionen Euro verdient er fast das Doppelte

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22. Dezember 2007 14:26

Herr Hank

Gerd Lehmann (Gerd_L)

Was gab es denn als Provision für diesen, na sagen wir mal ... Reinwaschungs-Artikel ? :)

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22. Dezember 2007 11:22

Unlesbar...

Markus Leibold (MSL)

Ein Artikel, der mit Aussagen wie:
"Jene Manager, die an der Spitze der 30 größten deutschen börsennotierten Konzerne stehen, erhielten im Jahr 2006 Einkommensverbesserungen von 19 Prozent. [...] Angesichts der mageren Zuwachstraten der Durchschnittsverdiener, deren Einkommen in 30 langen Jahren sich nur verdreifacht haben, [...]"
Beginnt, hat für mich keinerlei Glaubwürdigkeit. Wenn Sie Statistiken und Zahlen verwenden und vergleichen, dann gefälligst für den gleichen Zeitraum! Wer das nicht tut, will Meinungen ohne Fakten beeinflussen und wird manipulativ.
Ob die Managergehälter zu hoch sind oder sich 'nur' ans internationale Niveau anpassen - keine Ahnung. Ich bin mir jedenfalls nicht sicher, welches Gehalt man mir zahlen müsste, damit ich meine gesamte Zeit in meine Arbeit investiere - man hat ja nur das eine Leben... ;)

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