Mini-Laptops

Der Charme der Miniaturisierung

Bildergalerie Preiswerte Mini-Computer sorgen derzeit für viel Furore. Asustek legte mit dem Eee-PC vor, jetzt ziehen die Branchenriesen nach. Doch die Taiwaner drücken weiter aufs Tempo. Im Juni werden sie eine neue Variante ihres Mager-Modells auf den Markt bringen. Von Stephan Finsterbusch

Lesermeinungen zum Beitrag

14. Mai 2008 10:12

Weniger ist mehr

Nathalie Neumann (NathiNeu)

Die Geräte sind vor allem dadurch billig, daß vieles weggelassen wird, das teuer ist und meist ohnehin niemand (in Klapprechnern) haben will: exorbitante Festplatten, rasend schnelle DVD-Brenner, Schnickschnack und Firlefanz noch und nöcher. Vor allem aber verzichtet der Eee-PC auf ein Microsoft-Betriebssystem und das Windows-Office-Paket. Linux und Open Office tun's eben auch, und sie kosten nichts. Dazu noch einfache und genügsame Hardware - schon ist der Billigheimer fertig. Wer sich fragt, was er von einem tragbaren Computer erwartet, insbesondere als Zweitgerät, wird auf nicht mehr kommen, als der Eee-PC bietet. Niemand trägt wichtige Daten mit sich herum, niemand nutzt das Notebook als MP3-Spieler, niemand nimmt seine Filmsammlung überall mit hin. Mobil braucht man ein Notizbuch, einen Internetzugang zur Information und für den E-Mail-Verkehr und vielleicht noch ein, zwei individuelle Programme. Dafür will man nicht viel Geld ausgeben - zumal stets die Gefahr lauert, den Apparat zu verlieren bzw. geklaut zu kriegen.

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14. Mai 2008 03:08

Hardware alleine reicht nicht

Volker Rast (VolkerR1)

Sicherlich ist es verbraucherfreundlich, dass sogenannte Subnotebooks tendenziell zu zivileren Preisen (< 500 €) erwerbbar sind / erwerbbar sein werden. Doch das ist nur eine Seite der Medaille. Richtig Sinn machen die Geräte, die ja vornehmlich unterwegs genutzt werden sollen, nur, wenn ein mobiler Internetzugang zur Verfügung steht. Das WLAN Netz ist relativ dicht, aber zumeist kostenpflichtig (in den USA ist WLAN hingegen in vielen Hotels "complimentary"). Die Nutzung des Handy als Modem ist umständlich und außerdem recht teuer. Bleibt nur eine eigene UMTS/GPRS Karte mit Flatrate. Diese schlägt selbst bei günstigen Anbietern mit 25-40 € pro Monat zu Buche, lange Vertragslaufzeiten inklusive. Der Privatmann muss also weiter auf innovative Angebote der Netzbetreiber warten.

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10. Mai 2008 18:06

neue Variante des Asus Eee-Pc in Asien bereits auf dem Markt

Michael Tietz (borsbergbomber)

Die 900er-Serie ist mit Linux, 20GB Speicher, größerem Display und höherer Kameraauflösung z.B. in Hongkong schon für 3990 HKD, d.h. umgerechnet etwa 340€ zu haben...

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10. Mai 2008 00:23

Nihil novi sub sole bzw. kalter Kaffee ähh Latte

Hans Mayer (Daisycutter)

Hatte bereits vor 5 (in Worten: FÜNF) Jahren ein Subnotebook von JVC. 1 GHZ CPU (Intel Centrino), 40 GB HDD, 768 MB RAM, 8,9" TFT, W-LAN, Windows XP Professional, unter 1 kg, so gut wie lautlos, vollwertige QWERTZ Tastatur auf der man hervorragend im 10-Finger-System schreiben konnte. Perfekt um unterwegs zu surfen bzw. Office-Aufgaben zu erledigen, sogar CAD war damit möglich. Hat damals roundabout 2k€ gekostet. Damals waren eher 4 gk schwere Monster-Laptops en vogue und das Gerät seiner Zeit weit voraus. Mittlerweile werde ich im Café von wildfremden Leuten auf das Gerät angesprochen, es wird für eine revolutionäre Neuheit gehalten. Schön zu sehen, daß sich langfristig doch intelligente Lösungen durchsetzen.

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