
Während deutsche Intelligenzprekarier die Aussage "MUHÄHÄHÄ UND DER STROM KOMMT WOHL AUS DER STECKDOSE!!!" immer noch allen Ernstes für ein Argument halten, hat man sich in den USA dazu schon echte Gedanken gemacht: nach einer aktuellen Studie des ORNL wird bei einem Anteil von 25% Elektroautos/Plug-in-Hybrids bis 2020 nur eine zusätzliche Leistung benötigt, die der von 0 bis 8 Großkraftwerken entspricht: http://www.ornl.gov/info/press_releases/get_press_release.cfm?ReleaseNumber=mr20080312-02 Erreicht wird dies durch intelligente, vernetzte Ladegeräte, die verhindern, dass alle Fahrzeuge gleichzeitig ans Netz gehen. Ist ja logisch: wenn ich um 23:00 anstecke und um 08:00 wieder zur Arbeit fahren muß, dann ist es egal, ob die Ladung von 23:00-03:00 oder erst von 04:00-08:00 läuft. "Smart grids" und "demand management" gelten hierzulande als kommunistischer Ökoterror, in den USA dagegen als Geschäftsidee.

Der Kommentar von Jerry Thomas trifft es auf den Punkt. Auf der Onlineseite der Tagesschau steht das Gegenteil. Es zerfließt alles in der Beliebigkeit der Auslegung und Interpretation.

Ich habe einen Neuwagen gekauft. Ein echtes Umweltauto. 1985. Damals ging ich als Student in ein VW-Autohaus in Schleswig-Holstein und erwarb unter mitleidigem Lächeln des Verkäufers eine neuen, dunkelgrünen VW Käfer, weit unter Listenpreis. In der darauffolgenden Woche wurde dieses Auto noch mit einem auf dem Flohmarkt erworbenen Becker Grand-Prix-Radio (Mono) versehen und diente mir fortan bis zum 1. Januar 2008 als für meine Zwecke perfektes Fortbewegungsmittel: Understatement pur, aber dank guter Pflege trotzdem etwas Besonderes, ausreichend schnell in der Stadt, Verbrauch um 8 l/100 km, Platz für vier Personen, absolut zuverlässig und bildschön. In den 23 Jahren hat der Wagen 270.000 km zurückgelegt, weite Strecken fahre ich mit der Bahn oder fliege; in dieser Zeit hätte der durchschnittliche deutsche Autokäufer vier bis fünf neue Autos erworben, deren Herstellung hätte ein Vielfaches dessen an Umweltbelastung verursacht, als es mein alter Käfer in den nächsten fünfzig Jahren schaffen wird. Und dann kam die Umweltplakette. Mein Käfer steht mittlerweile unbenutzt in der Garage, das (gebraucht) erworbene, moderne Auto kann, außer das es (theoretisch) schneller und sicherer ist, eigentlich nichts besser.

Meinen Sie den 2.0 TDI mit 170PS und Automatik, Voll-Exclusiv-Leder. grossem Navi, Bose Soundsystem,Sportsitzen, 18 zoll Rädern, Standheizung, Bi Xenon, Kurvenlicht, Abstandhalter und und und der dann am schluss auf über 50.000€ kommt nach deutscher Bepreisung das verstehe ich nämlich unter VOLLAUSSTATTUNG oder meinen Sie den 2,0TDI mit 140 PS 6 Ganggetriebe, nem Radio, ner Handyhalterung u. evtl Freisprechfunktion, 4 Fensterheber 2. Schminkspiegel etc.? Den bekomme ich auch hier für unter 30.000.... Ok Scherz Beiseite. sie haben schon recht, deswegen werden ja auch so schön viele Autos aus der Schweiz entweder als Tageszulassung oder jungwagen importiert. bin ja mal gespannt, wann ich dann Ihren als Einjährigen für 22.000€ bekomme...

Früher waren Autohäuser Ladengeschäfte um die Ecke mit Werkstatt, heute sind es Gebäude von den Ausmaßen einer kleinen Stadthalle mit dem Chic von Messepavillions. Das VW-Museum hatte mal Lagercharakter, heute ist es eine ganze Autostadt. Wieviel müssen Autos kosten um all das zu finanzieren, bzw. wieviel Auto steckt den noch in den 30.000 €, die ein VW Passat heute kostet?

Der Kauf eines Autos hat mit vielen Faktoren wie Sozialem Umfeld, Nutzen, Einstellung Geld, usw… zu tun. 1. Soziales Umfeld: Mittelstand, Eigentum, verheiratet, 1 Kind (16 J, fährt Roller, ist also selber mobil). Ich fahre mit dem Bus zu Arbeit. Welch ein Glück, denn 2 Autos können und wollen wir uns auch nicht leisten. 2. Nutzen: Mein Mann muss damit zur Arbeit (22KM= ein Weg) kommen, mal ins Bauhaus oder einkaufen (Lebensmittel) fahren oder zu Bekannten. Dazu einmal im Jahr meinen Vater in Ossiland besuchen. Einstellung: Ein Auto muss bequem, warm und trocken die Insassen von A nach B bringen. Sparsamkeit ist i.O., sollte aber nicht überbewertet werden. Denn 7,2-7,5 l/100KM bei 2500ccm und 170-180PS (BMW 323ti, 97er Modell) sind nur 1-1,5l mehr als beim Vorgänger Honda JAZZ 1.4 ES von 2005 (6,2l/100KM). Vom Fahrgefühl und Reserven beim Nervenschonenden Schlafmützenüberholen auf der Landstrasse ganz zu Schweigen. Das ist es Wert. Nun noch zum Geld: Hinreichend wurden von den anderen Kommentatoren die hohen Preise von Neuwagen geschildert. Komfort u. Sicherheit haben nun mal Ihren Preis. Die Fahrzeuge sind nicht unbedingt zu teuer aber wir sind nicht bereit, für einen VW 20.000 Euro und mehr zu finanzieren.

Zum einen sind neue Autos so teuer geworden, daß sie sich kaum noch jemand leisten kann, zum anderen schießen die Betriebskosten in die Höhe, zum dritten sind die vorhandenen Autos so haltbar, daß man sie problemlos zwanzig Jahre fahren kann. Im übrigen geht auch das Kalkül von Automobilindustrie und Politik nicht auf, den Leuten einzureden, sie könnten die Umwelt schonen, indem sie ein neues Auto kaufen. Der alte Schluffen kann im Leben nicht mehr soviel Abgas produzieren, wie zur Herstellung eines neuen anfallen. Wer kann, läßt die Karre stehen. Wir brauchen einen bestens vernetzten und ausgestatteten öffentlichen Personennahverkehr mit klimatisierten, bequemen Bussen und Bahnen. Die wären zwar teurer und umweltbelastender als die heute eingesetzten Fahrzeuge, aber viel mehr Menschen würden umsteigen. Wer nämlich in überfüllten Zügen und Bussen fahren muß, klatschnaß geschwitzt aussteigt und noch kilometerweit laufen muß, bleibt beim Auto.

von der ich mich hier melde, soll Ihnen preislich zeigen, wie unflexibel und träge das Konstrukt Automobilindustrie in DE geworden ist --> alles basiert auf dem Brutto-Preis (von der Anschaffung über Versicherung, h-Preise Werkstatt, Steuern bis zur Parkgebühr)... Jeder ist von dem angeschafften Auto eines Deutschen abhängig. Der Herrsteller, der Lobbypolitiker Wissmann (seinerseits Verkehrsminister a.D.), der Bund bis zu den Gemeinden, die Händler etc. bis zur Politesse. Und alle sehen auch nur diesen Preis in frohlockender Hoffnung auf Wachstum, Umsatz, Gewinne, Rendite, Gebühren & Steuern. Was der Kunde wirklich wollte, interessiert(e) keinen dieser Protagonisten oder verschwand in Schubladen (wie der jüngst vorgstellte Bi-Turbodiesel im amerikanischen X5 oder der M-Klasse). Doch was solls - die riesigen Werke müssen laufen und als der glänzende Chrom auch nicht mehr zog, wurde man halt gemein gegenüber der eigenen Vertriebsstruktur & verschleuderte das Blech selbst. Doch auch das ist Vergangenheit - was bleibt? In der Schweiz habe ich einen Passat Variant, 2.0TDI Comfortline (vollausgestattet), neu für umgerechnet 32.000 Euro erworben - bei einem VW-Händler. Der deutsche Autokäufer kann also nur verlieren!!!

Die Rohölknappheit wird's schon richten, was den Rest angeht ... Behilflich beim Todesstoß ( nicht nur im Bezug auf die Autoindustrie alleine, sondern auf den Faktor "Konsum" als solchen) war/ist nicht zuletzt der vorsätzliche Betrug mittels Euro: Preise vor der Einführung kräftig anheben ..... die angehobenen Preise dann nicht korrekt umrechnen - wir erinnern uns: g e t e i l t d u r c h 1,98-irgendwas ...- , sondern einfach eine wundersame Wandlung der DM-Preise in doppelwertige Euro durchknüppeln; fast ausschließlich nur die Gehälter jedoch akribisch durch den angeblichen Berechnungsfaktor teilen. Und da wundert man sich, daß Otto-Normalverbraucher keine neuen Umwelt-Hightech-Bomben zu überteuerten Preisen mehr kaufen kann? I c h wundere mich, daß sich noch so viele Normalverdiener von ihren halbierten Einkommen überhaupt noch einen Gebrauchtwagen auf Ratata leisten können.... Der Ausweg: weg mit dem ganzen Technik-Schnick-schnack-Firlefanz! Kleine, leichte verbrauchsgünstige kostengünstige Autos, die man ( wie die z. B. aus den 70-ern ) wieder auch mal selbst mit geringen finanzielen Mitteln reparieren kann, würden dem sterbenden Autohandel neues Leben einhauchen!

Die Deutschen geben so viel wie keine andere Nation in der EU für den Autokauf aus, während Spanier, Griechen und Portugiesen lieber mehr Geld zum Weggehen ausgeben oder Franzosen und Italeiner leiber für Kleidung uä. Es handelt sich um die Korrektur einer Fehlentwicklung. Das was ein Mittelklassewagen (das Auto eines Angestellten) kosten darf, ist längst überschritten, und so wundert es nicht das man lieber die alte Kiste weiterfährt, bevor man die Deklassierung in Kauf nimmt und auf einen Kleinwagen umsteigt. Dass Autos heute fast die Preise von Immobilien erreichen ist nicht zu rechtfertigen.

Da ein Neuwagen nicht mehr finanzierbar ist (wer will sich noch für ein poliertes Stück Blech verschulden), ist der Neuwagenverkauf direkt beim Hersteller eine zwingende Alternative, wenn man dadurch rund 30% sparen kann. Es ist auch keineswegs sinnvoll, logisch und wirtschaftlich, wenn man bei einem Neuwagen, den man gerade gekauft hat und nur ein einziges Mal um die Ecke fährt, satte 20% beim Wiederverkauf verliert. Diese Händlerkaste sollte man aus dieser Tatsache heraus eliminieren, denn sie treiben den Preis nur künstlich hoch. Ich bin überzeugt davon, dass bei einem bundesweiten Hersteller-Werksverkauf auch wieder mehr Autos gekauft würden. Also, weg mit den schmarotzenden Händlern!

Carsharing,Elektroautos,Brennstoffzellenantrieb mit 42 % Gesamtwirkungsgrad (von Ölquelle bis Antriebsrad,Diesel mal gerade 20%) und Bus und Bahn und natürlich das gute alte Fahrrad sind die Lösung. Natürlich brauchen wir die Solartürme in der Sahara und Südeuropa und die Hochspannungsgleichstromübertragung und wir haben Strom satt.Der saudiarabische Ölminister macht sich schon Sorgen: Da gibt es weltweit noch 14 Billionen Barrel ÖL, bisher wurde mal gerade insgesamt 1 Billion verbraucht, aber kaum einer wird sie noch haben wollen ?! Dem Land in Afrika, das uns das Land verkauft/verpachtet, könnte man dafür eine Trinkwasserpipeline runter legen. Algerien,Marokko, Tunesien werden Schlange stehen...

als Toyota Fahrer beziehe ich mich auf Toyota, für andere Hersteller wäre es überwiegend noch katastrophaler. Der Auris ist insgesamnt zu teuer und die Ausstattungen sind nur für die teuersten einigermaßen komplett. Und dann muß man gleich die großen Motoren nehmen, 6-Gang nur beim Diesel. Die Mittelkonsole ist verhunzt. Übersichtlichkeit ist schlecht. Die Namensänderung war mistiger Marketinggag. Corolla und seine Tugenden fehlen. Avensis gilt das gleiche. Der Camry steht ganz im Abseits. Warum keine Hybrids. Für alle: "Premium" statt "Volkswagen", und wer denkt an die kleinen Leute? Besser ist Honda: Mild-Hybrid Mazda: kleinere und leichte Autos, toll weiter so!!! Kia: besseres Preis-Leistungsverhältnis

Mein Vater kaufte nur gebrauchte. Mein Bruder kauft nur gebrauchte. Ich habe in meinem Leben nur gebrauchte gekauft. 4 Stück. Und ich sehe keinen Grund, warum ich von dieser Familientradition abweichen sollte. Ich weiß ja nicht mal wie das geht, einen Neuwagen kaufen und habe ein ganz komisches Gefühl bei dem Gedanken, ein Autohaus zu betreten. Außerdem kaufe ich mir immer gute Stücke, ob Auto, Rasierer oder Stichsäge. Dinge mit denen ich sehr zufrieden bin. Es will sich mir nicht erschließen, warum ich etwas, das ich gut finde, das seinen Dienst zuverlässig verrichtet und dessen Macken ich in- und auswendig kenne, austauschen sollte, bevor es kaputt ist und sich nicht mehr kostengünstig reparieren lässt. Ich weiß auch nicht, warum mein Wagentyp, den ich seit Jahren dellenfrei durch die Stadt kutschiere, in der Versicherung und der Steuer hoch gestuft wird, obwohl er anstandslos TÜV und ASU bekommt bei 95 PS!! Und dennoch: Egal, was die drauf hauen, den alten behalten kommt immer billiger, als einen neuen kaufen. Wahrscheinlich wird diese Differenz auch als Marge gesehen, von der sich was abzweigen lässt. Es macht aus wirtschaftlicher Sicht einfach keinen Sinn, sich einen Neuwagen zu kaufen. Der Rest ist Image....

Journalisten, klagende Autohandelskettenbesitzer und Verbandsfunktionäre sollten mal ein paar Autohändler als potentieller Käufer besuchen, ohne daß die Verkäufer wissen wer sie sind. Dann löst sich für sie das Rätsel der Kaufzurückhaltung zumindest teilweise. Die nicht überall, aber vielerorts anzutreffende Mischung aus Arroganz und Inkompetenz macht bestimmt nicht wenige Interessenten zu Bestellern eines Halbjahreswagens im Internet oder zu Kunden umtriebiger EU-Importeure. Auf die teure "Vertriebsleistung" großkotziger Schnösel kann man leicht verzichten. Was die Autos angeht: Die praktischen, günstigen Autos für diejenigen, die nicht 200 fahren müssen, gibt es. Sucht man beispielsweise einen Familienkombi, bekommt man einen Dacia (bis zu 7 Sitze) für unter 10.000 und einen Renault Kangoo (oder vergleichebares von anderen Herstellern) für unter 15.000 Euro. Beides sind kene Mercedes, werden aber normale Familienbeanspruchung über 10 Jahre aushalten. Wenn es unbedingt ein VW oder Opel sein muß, selber schuld, dann sollte man sich nicht über horrende Preise für mit überflüssiger Ausstattung überladene Fahrzeuge mit mäßiger Qualität beklagen.

Das ist erst der Anfang. Es wird noch viel schlimmer. Wenn nicht die Macht und Giergeilen Apostel ( Politiker ) bald von der Bildfläche verschwinden. Gruß Jürgen Ries

...zahlt nun wieder der kleine Arbeitnehmer. Fiskalpolitische Habgier, grüne Profilierungssucht und falsch verstandenes Ökologiebewusstsein haben letztendlich dazu geführt, die Arbeitsplätze in den Werken zur Disposition zu stellen. Die auf mangelnde Absatzzahlen i.d.R. fälligen Entlassungen werden nicht mehr lange auf sich warten lassen. Nun Herr Trittin, es ist Zeit wirklich einzustehen für ihre Überzeugungen. Geben sie ruhig was ab von Ihren schönen Bezügen, die Ihnen der Steuerzahler finanziert und mit denen auch 5€/ltr. Kraftstoff ein Pappenstiel sein dürften. Da werden die von Ihnen generierten HartzIV-Empfänger jubeln. Bei der Gelegenheit können sie dann den Leuten gleich erklären wie grünes Ökologiebewußtsein und das nun neu entstehende Mobilitätsprivileg für Besserverdienende mit dem Geschwafel deutscher Politiker über Flexibilität und soziale Gerechtigkeit zusammenpassen.

Autofreier Sonntag muß vom Staat dekretiert werden. Denn wenn auch nur ein einziger unwilliger seinen Motor anwirft, so werden tausend Gerechte schwach und fahren hinterher.

Dieses ganze dumme Gerede von Null-Emission bei Elektroautos geht mir auf den Geist! Woher kommt der Strom? Geht das Kabel wirklich bis zur Sonne? Wieviel an MEHR an Energie steckt in der ganzen aufwendigen Konstrktion der Hybride? All das wird oft u. weitgehend unterschlagen oder unvollständig "ideologiegeprägt" gerechnet. mehr Elektroautos und gleichzeitig A-Kraftwerke abschalten, keine Kohle-K-Werke mehr bauen und Braunkohle ist BÄ. Passt doch vorne und hinten nicht zusammen! Und dann die Sahara Träume. Technich vermutlich toll machbar. Aber was ist mit der Politik. Schon innerhalb Europas kann man sich nicht über Kleinkram einigen und dann will man sich gigantisch abhängig machen von Staaten, die seit Jahrzehnten "unruhig" sind? Und dann kommen Wellen- nd Wind-KW ins Spiel. PROMILLE des Bedarfs können die liefern... in Jahrzehnten! Sparen heisst das Motto. Aber das kriegen die Menschen hierzulande ja auch nicht hin. Idotische DÄMM-Verordnungen, die Dämmstoffhersteller begünstigen, aber einen Massivholzbau mindestens erschweren.

Nachhaltigkeit mit ihren vielfachen Möglichkeiten und deren Folgen wird viel zu wenig Beachtung geschenkt. Dies ist auch ein Faktor der durch die Automobilbranche nicht spürbar vorbei geht. Bedingt durch die längere Garantiezeiten, länger Lebensdauer überlegt sich doch mancher ob es unbedingt nun ein neuestes Fahrzeug sein muss. Die lange Lebensdauer der heutigen Fahrzeuge mit den wesentlichen besseren Qualitätsmerkmalen ist natürlich für die Werkstätten nich gerade von Vorteil. Hinzu kommen dann auch noch z.Zt. höheren Nebenkosten und Auflagen. Hinzu kommt, daß in vielen Werkstätten viel zu wenig auf den Kunden eingegangen wird und der Service zu kurz kommt.

Neuwagen sind zu teuer geworden. Der Markt wirds regeln.

Ich empfehle ihnen den gut recherchierten und kompetent aufbereiteten 14 seitigen Artikel aus der WiWo 27 vom 30.6. über die Zukunft des Vollelektroauto. Daraus drei Zitate:" 2 Euro kostet der Strom für eine Fahrt über 100 km mit dem Elektroauto". " 6 Prozent stiege der Strombedarf in Deutschland, wenn alle Autos elektrisch führen." " Das ist die Zukunftstechnologie schlechthin." Aussage Thomas Weber, Entwicklungschef Daimler AG.

M.E. sind die Autos heute noch durchaus zu billig, auch in Relation zu den früheren Preisen. Wer die heutigen Preise mit denen von vor zwanzig Jahren vergleicht, möge zunächst die angefallenen 50% Inflation (!) nicht vergessen. Des weiteren hat ein heutiger Golf das Gewicht und die Größe eines damaligen 3er BMW; es hat also ein, wie soll ich sagen, Klassen-Definitionssprung stattgefunden (die heutige Kompaktklasse wäre seinerzeit Mittelklasse gewesen). Dies gilt auch und besonders für Qualität und Ausstattung. Wer den satten Ton, mit dem heute auch eine Golf-Tür ins Schloß fällt, mit dem Blechknallen eines E30 vergleicht, wer überlegt, wieviel ein Auto mit Airbags, ESP, ABS, CD-Player, Klimaanlage, ferngesteuerter Zentralverriegelung etc pp damals gekostet hätte, sieht die Preise wohl etwas beständiger. Nichtsdestoweniger sollte man bedenken, daß für ein Auto ungeheure Mengen an Energie und Legierungen darauf verwendet werden, einen einzigen Menschen zu bewegen. Zukunft hat der individuelle Verkehr daher m.E. nicht...

Ohne den Artikel gelesen zu haben (ich erwarte für mich keine neuen Erkenntnisse) kommentiere ich tortzdem einmal. Meinen letzten Neuwagen kaufte ich 1993, zu einem Preis eines heutigen Golf. Heute würde diese Wagenklasse (5er Kombi) doppelt soviel kosten. Mein Verdienst hat (netto wie brutto) hat sich nicht verdoppelt. Ganz im Gegenteil. Die Ursachen hierfür sind auch in dieser Zeitung hinreichend erwähnt und diskutiert worden. Nur scheinen die Erkenntnisse bei den politischen Geisterfahrern nicht anzukommen. Dort ist kennt man den Bürger der Mittelschicht nur als Melkkuh. Melkkuh? Ja dieses Wort konnte ich berits als Schüler auf einem ADAC-Aufkleber Mitte der 70er lesen. Das ist über 30 Jahre her. Hat sich etwas geändert? Ja. Es ist schlimmer und irrsinniger geworden.

...meiner Vorschreiber. Es gibt günstige (Skoda, Smart, Polo, Lupo) und billige (Logan) Autos auf dem deutschen Markt, die für fast alle Mobilitätsanforderungen ausreichend sind und mit kleiner Motorisierung auch sparsam bewegt werden können. Der deutsche Jammermichel will halt den Audi, BMW oder Daimler so günstig wie den Skoda haben, am besten arbeitet er dann noch bei einem dieser PRemium-Hrsteller.

Davon gibt es in ganz Deutschland eine Handvoll Modelle. Wie oft ich mir beim Probefahren schon den Rücken verrenkt. die Beine gestoßen, vergeblich eine vernünftige Ablage gesucht und dafür mit sinnlosen Zubehör wie überteuerten Stereoanlagen im Auto überhauft worden bin (als ob es überhaupt möglich wäre, gut Musik über dem Motorenlärm zu hören), kann ich gar nicht mehr zählen. Das ganze Geschäft geht vom Preis, der Auswahl, dem Komfort und der Innovation völlig an den Bedürfnissen der Kunden vorbei. Kein Markt kann so funktionieren. Wie wär's mit Aufwachen, liebe Händler und Hersteller?

Warum wohl kaufen immer weniger Neuwagen? Ein Beispiel: Eine etwas größere Familie (3 oder vier Kinder) sucht einen großen Kombi oder Van. (Mittlerweile von fast allen Herstellern zu haben). Wenn man bei VW nachschaut, kommt man in einer "netten" Ausstattung mal locker auf 40+k€, bei Mercedes auch um die 40, Opel, Renault.. wollen auch über 30k€. Gebraucht kostet das Auto dann die Hälfte oder weniger, Nutzungsdauer bei diesem Fahrzeugtyp sind 8-12 Jahre. Welche Familie, die aufs Geld schauen muß, kauft da bitte eine Neuwagen?

Klare Sache: Strom kommt aus der Steckdose. Genauso wie das Geld aus dem Geldautomaten kommt und Wasser aus dem Wasserhahn. Kurzsichtiger geht's nicht. U.S. Präsidentschaftskandidat McCain ist auf dem selben Trip und denkt, wenn man es schafft, das Auto an der Steckdose aufzuladen, sind wir alle Probleme los. Null Emission. Haben sie eine Vorstellung davon, wieviel mehr Öl und Kohle verbrannt und wieviel mehr Atomkraftwerke gebaut werden müssten, um den Bedarf der Elektroautos zu decken?

Vor ein paar Monaten drohte die Politik konkret mit der in ein paar Jahren anstehenden Strafbesteuerung der Autos der Abgasklasse vier; wer das heutige Angebot kauft, ist insoweit selber Schuld. Die zukünftige Besteuerung liegt jetzt zwar wieder im Dunkeln, aber das ist auch nicht besser. Daneben steigen die Treibstoffkosten rasant. Wundert es da wirklich jemand, dass man nur ein Auto kauft, wenn es notwendig ist ? Vielleicht sollte die Autoindustrie mal umweltfreundliche und sparsame Autos der Abgasklasse 5 oder 6 nicht nur bei Presseterminen zeigen (Mercedes in der FAZ vom Dienstag) oder als beschränkt taugliches Alibimodell (C-BlueEffeciency)auflegen, sondern umfassend zum Verkauf anbieten. Und die Politik sollte eine dauerhafte Entscheidung über die zukünftige Belasttung treffen. Aber nein; die Politik schweigt und die Industrie bietet Autos für kurzsichtige Reiche. Und notfalls, weil Toyota uns den Camry Hybrid verweigert, den PRIUS kaufen ? Wohl kaum mit Klasse 4 dieses Jahr, wenn nächstes Jahr ein neues Modell mit Anschluß für die Steckdose kommt.

Otto Normalverbraucher überlegt sich heute schon lange, wie viele Fahrten er sparen kann um die Spritkosten erträglich zu halten. Der Spritpreis wird auf ewig über 1,50 € bleiben, somit sind die heute in Deutschland gebauten Auto,s bei der Einkommensentwicklung definitiv zu teuer. Wenn Herr Wissman "anmahnt", ein erneuerter Fahrzeugbestand würde ökologische und finanzielle Entlastung bedeuten ist das auf der einen Seite zwar die Wahrheit, allerdings werden die Einsparungen bei den heutigen Fahrkonzepten und Preisen für Neufahrzeuge blitzartig aufgefressen.

Wer kauft sich ein neues Auto,von dem er nicht weiß, was er nächstes Jahr an Spritkosten abdrücken muß? Wenn er befürchten muß, dafür in einigen Jahren kaum noch etwas zu erlösen. Bei dem er nicht sicher sein kann, ob er damit eines Tages noch kostenfrei in Großstädte reinfahren darf. Autofahren mit Ölverbrennern macht kein Spaß mehr. Der Traum des deutschen Privatkunden ist inzwischen das vollwertige Elektroauto mit angemessener Reichweite. Das Auto zum Auftanken an der Steckdose, idealerweise zum Nachtstromtarif. Für 2,- € Energiekosten je 100 km (Lt.WiWo 30.6.2008) bei null Emissionen. Das schafft weder ein heutiges Spar- noch Hybridauto. Die gebeutelteten Autofahrer sind es satt, hilflos davon gallopierenden Spritpreisen ausgeliefert zu sein. Erst recht seit der sparsame Diesel auch keine Lösung mehr ist. Also her mit den angekündigten, bezahlbaren Elektromobilen. Ich bin dabei, sogar mit dem Kauf von Firmenwagen.

Dass der überteuerte Toyota Prius ein Ladenhüter ist, ist kein Wunder. Das Auto ist völlig überteuert und dieser Preis rechtfertigt nicht die geringe Kraftstoffersparnis. Es gibt andere Umweltautos: Z.B. der VW Polo Blue Motion. Dieser hat einen regulären Dieselmotor, verbraucht aber mit 3,8l / 100km deutlich weniger als ein Prius. Und ist dabei sogar noch wesentlich günstiger. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Wagen auch ein "Ladenhüter" ist. Man kann eben nicht einfach (so wie hier im Artikel geschehen) die Absatzzahlen von nur einem Umweltauto, das zwar innovativ, aber wenig effektiv und dazu noch teuer ist, als Grundlage für die Absatzzahlen aller sparsamen Autos nehmen. Dass die Absatzzahlen von konventionellen Autos in den Keller rutschen ist auch klar. Und zwar nicht wegen dem hohen Ölpreis, sondern wegen der hohen Steuerlast in Höhe von ca. 93 Cent pro Liter Benzin. Damit schadet die Poltik der deutschen Autoindustrie enorm.