Selbstverpflichtung? Schäubles Vorschlag verfängt nicht

Vorstände sagen ab

Schäuble allein mit der Telekom

E-Plus, Vodafone, Arcor, O2: Sie alle haben nicht vor, Vertreter zu einem Gespräch mit dem Innenminister nach Berlin zu schicken. Keines der Unternehmen hat ein Interesse daran, mit dem Telekom-Skandal in Verbindung gebracht zu werden. Von Johannes Winkelhage

Lesermeinungen zum Beitrag

31. Mai 2008 22:01

Nach Herrn Schäuble

Michael Arndt (Mikel1962)

darf vermutlich nur er alles abhören und speichern. Vielleicht will er sich ja nur auf die Höhe der Zeit bringen, falls seine Beamten noch nicht alle Schlichen kennen. Da können ehemalige STASI-Agenten sicher hilfreich sein ;-)

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31. Mai 2008 12:20

Schuldbewusstsein ?

Sebastian Müller (crosscountry)

Vielleicht fühlt sich der Minister selbst nicht ganz unschuldig an der Situation. Zumindest gehen doch sicher einige der Bespitzelungen auf Daten zurück, die durch von ihm vorangetriebene Entwürfe erst gespeichert werden müssen. Am sichersten sind Daten die nirgendwo gespeichert werden. Und aus abrechnungstechnischen Gründen ist das Speichern von Verbindungsdaten zu Zeiten von Flatratetarifen nicht erforderlich, vielmehr sollte man diese Datensammelei sogar verbieten. Dem bisher nicht nachgewiesenem Sicherheitsgewinn in Sachen Kriminalität und Terrorismus steht hier ein enormes Sicherheitsrisiko in Sachen Datenmißbrauch gegenüber. Zudem ist der Speicheraufwand auch ökonomischer und ökologischer Unsinn (Investitions- und Betriebskosten, Energie- und Ressourcenverbrauch ....).

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31. Mai 2008 12:13

Gleiche Interessen?

Gerhard Rinker (GerdR)

Die Absage von E-Plus, Vodafone, Arcor u. a. ist absolut richtig. So sind die Abhörspezialisten Schäuble, Deutsche Telekom und Stasi beim Erfahrungsaustausch unter sich. Bei der Gelegenheit kann man dann gleich feststellen, welche störenden Passagen im Grundgesetz noch eliminiert werden müssen, um die uneingeschränkte Bespitzelung aller Bürger herzustellen. PS: Man bestellt ja auch nicht die Vorstände aller deutschen Elektro-Unternehmen zum Rapport, nur weil Siemens ein Schmiergeld-Problem hat.

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31. Mai 2008 08:54

@Dr. Maaß

Wilhelm Friedrich (WillyF)

Wie ich sehe, haben Sie die feine Ironie meines Beitrages verstanden ;-)

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31. Mai 2008 05:41

Na was

heinz peter (pitiplatsch)

ist da wohl angesagt, vertuschen verschleiern die Öffentlichkeit verdummen.

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30. Mai 2008 22:41

Schäuble als Datenschützer?

Rüdiger Silberer (R.G.Silberer)

Innenminister Schäuble ist wohl der letzte in diesem Land dem man den Schutz von vertraulichen Daten abnähme. Kein größerer Datensammler und Schnüffler als dieser CDU-Mann. Zudem ist die Bundesregierung größter Aktionär der Telekom, also selbst Verursacher und Betroffener. Es ist immer lustig wenn der auf frischer Tat Ertappte "Haltet den Dieb!" ruft. Zur Ablenkung werden dann auch noch die anderen Telekommunikationsunternehmen mit eingeladen. Welch Farce.

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30. Mai 2008 22:41

Schäuble hin, Schäuble her

Stanislaus Swerd (Olympionike)

Ich dagegen wäre mir der Gesetzestreue aller Telekommunikationsunternehmen in dieser linkisch-linken Krummentrepublik NICHT sicher. Schäuble hin, Schäuble her - dem Bundesinnenminister nach so einem schweren, die Staatsfundamente erschütternden Abhörskandal geschlossen Rede und Antwort zu verweigern, ist ein ganz dicker Hund. Für mich viel mehr ein Zeichen, dass auch hier ein dringender Aufklärungsbedarf besteht!

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30. Mai 2008 21:01

@ Wilhelm Friedrich

Rainald Maaß (dr.maass)

*gröhl*: Schäuble als oberster Datenschützer nach den Urteilen des BVerfG zur Kennzeichenerfassung, zur Online-Überwachung und zur Vorratsdatenspeicherung? Da kann man auch gleich den Gock zum Gärtner machen. Dr. Rainald Maaß, Heidelberg

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30. Mai 2008 20:09

Was könnten E-Plus, Vodafone, Arcor, O2 mit Schäuble besprechen?

Chi Tamago (tamago)

An diesen Unternehmen ist die BRD nicht beteiligt, Auch liegen keine Erkenntnisse vor, daß diese Datenmißbrauch betreiben. Von der Telekom jedoch kann Schäuble erfahren, wie man elektronische Daten effizient auswertet. All diese Erfahrungen, diese Expertise, könnte die geplante Online-Überwachung wohl wesentlich effizienter machen. Also sollte er sich auf die Experten konzentrieren.

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30. Mai 2008 19:45

Fachgespräche unter Gleichgesinnten

Friedrich Lorenz (LOCONS)

Alles, was die liebe Telekom durchgezogen hat, schwebt doch dem Herrn Schäuble schon lange vor. Krokodilstränen, die der Innenminister da vergiesst.

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30. Mai 2008 19:37

Na dann

heinz peter (pitiplatsch)

kann man wieder wunderbar vertuschen und sich absprechen. Ich denke die Telekom kann dem Schäuble Tips geben wie besser ausspioniert werden kann. Toll.

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30. Mai 2008 18:43

Schäuble allein mit der Telekom...

Wilhelm Friedrich (WillyF)

Was ist dagegen zu sagen? M.E. nichts. Die beiden passen doch wunderbar zusammen.

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