
darf vermutlich nur er alles abhören und speichern. Vielleicht will er sich ja nur auf die Höhe der Zeit bringen, falls seine Beamten noch nicht alle Schlichen kennen. Da können ehemalige STASI-Agenten sicher hilfreich sein ;-)

Vielleicht fühlt sich der Minister selbst nicht ganz unschuldig an der Situation. Zumindest gehen doch sicher einige der Bespitzelungen auf Daten zurück, die durch von ihm vorangetriebene Entwürfe erst gespeichert werden müssen. Am sichersten sind Daten die nirgendwo gespeichert werden. Und aus abrechnungstechnischen Gründen ist das Speichern von Verbindungsdaten zu Zeiten von Flatratetarifen nicht erforderlich, vielmehr sollte man diese Datensammelei sogar verbieten. Dem bisher nicht nachgewiesenem Sicherheitsgewinn in Sachen Kriminalität und Terrorismus steht hier ein enormes Sicherheitsrisiko in Sachen Datenmißbrauch gegenüber. Zudem ist der Speicheraufwand auch ökonomischer und ökologischer Unsinn (Investitions- und Betriebskosten, Energie- und Ressourcenverbrauch ....).

Die Absage von E-Plus, Vodafone, Arcor u. a. ist absolut richtig. So sind die Abhörspezialisten Schäuble, Deutsche Telekom und Stasi beim Erfahrungsaustausch unter sich. Bei der Gelegenheit kann man dann gleich feststellen, welche störenden Passagen im Grundgesetz noch eliminiert werden müssen, um die uneingeschränkte Bespitzelung aller Bürger herzustellen. PS: Man bestellt ja auch nicht die Vorstände aller deutschen Elektro-Unternehmen zum Rapport, nur weil Siemens ein Schmiergeld-Problem hat.

Wie ich sehe, haben Sie die feine Ironie meines Beitrages verstanden ;-)

ist da wohl angesagt, vertuschen verschleiern die Öffentlichkeit verdummen.

Innenminister Schäuble ist wohl der letzte in diesem Land dem man den Schutz von vertraulichen Daten abnähme. Kein größerer Datensammler und Schnüffler als dieser CDU-Mann. Zudem ist die Bundesregierung größter Aktionär der Telekom, also selbst Verursacher und Betroffener. Es ist immer lustig wenn der auf frischer Tat Ertappte "Haltet den Dieb!" ruft. Zur Ablenkung werden dann auch noch die anderen Telekommunikationsunternehmen mit eingeladen. Welch Farce.

Ich dagegen wäre mir der Gesetzestreue aller Telekommunikationsunternehmen in dieser linkisch-linken Krummentrepublik NICHT sicher. Schäuble hin, Schäuble her - dem Bundesinnenminister nach so einem schweren, die Staatsfundamente erschütternden Abhörskandal geschlossen Rede und Antwort zu verweigern, ist ein ganz dicker Hund. Für mich viel mehr ein Zeichen, dass auch hier ein dringender Aufklärungsbedarf besteht!

*gröhl*: Schäuble als oberster Datenschützer nach den Urteilen des BVerfG zur Kennzeichenerfassung, zur Online-Überwachung und zur Vorratsdatenspeicherung? Da kann man auch gleich den Gock zum Gärtner machen. Dr. Rainald Maaß, Heidelberg

An diesen Unternehmen ist die BRD nicht beteiligt, Auch liegen keine Erkenntnisse vor, daß diese Datenmißbrauch betreiben. Von der Telekom jedoch kann Schäuble erfahren, wie man elektronische Daten effizient auswertet. All diese Erfahrungen, diese Expertise, könnte die geplante Online-Überwachung wohl wesentlich effizienter machen. Also sollte er sich auf die Experten konzentrieren.

Alles, was die liebe Telekom durchgezogen hat, schwebt doch dem Herrn Schäuble schon lange vor. Krokodilstränen, die der Innenminister da vergiesst.

kann man wieder wunderbar vertuschen und sich absprechen. Ich denke die Telekom kann dem Schäuble Tips geben wie besser ausspioniert werden kann. Toll.

Was ist dagegen zu sagen? M.E. nichts. Die beiden passen doch wunderbar zusammen.