Korruptionsvorwürfe

Siemens in Griechenland angeklagt

In Griechenland ist in der Siemens-Schmiergeldaffäre Klage wegen des Verdachts der Bestechung und Geldwäsche erhoben worden - unter anderem in Zusammenhang mit der Bereitstellung von Sicherheitssystemen durch den Siemens-Konzern für die Olympischen Spiele 2004.

Lesermeinungen zum Beitrag

02. Juli 2008 12:52

Schaden auch für das Ansehen Deutschlands

Andreas Breuer (IUSTINUS)

Dass Korruptionsstrukturen in einem deutschen Unternehmen gedeihen konnten ist äüßerst ärgerlich, zumal die Auftragsvergabe an Deutsche mit einer sauberen Geschäftspraktik verbunden wurde. Hoffentlich ist diese Geschichte schnell ausgestanden und Siemens kooperiert mit den betroffenen Behörden, so das es bald wieder der Ruf der Qualität überzeugt.

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02. Juli 2008 11:24

Ich dachte immer nur die Deutschen seien so klagefreudig

Rolf-Dirk Maehler (RDMAEHLER1)

Aber es scheint so, als ob die Griechen alles daran setzen auch einmal irgendwo "Erster" zu sein. Bei allen Klagen schleicht sich so ein wenig das Gefühl ein, als ob man mal wieder versucht ohne eigene Anstrengung an Geld zu kommen. So wie sich der Artikel liest hätten die Griechen alle Hände voll zu tun zunächst einmal die Bestochenen ausfindig zu machen. Wenn das klar wäre könnte man sich natürlich auch um die "Bestecher" kümmern. Übrigens hätte ich da noch einen Vorschlag: Nach meiner Kenntnis hatte die Griechische Regierung mit falschen Zahlen operiert als es um den Beitritt zum Euro ging. Der Schaden für die gesamte Eurozone ist auf jeden Fall ziemlich groß. Aber von Konsequenzen hat man da nichts gehört. Es ist schon erstunlich wie schnell bei eigenen Verfehlungen zur Tagesordnung übergegangen wird.

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