Auf deutschen Flughäfen

Warnstreiks der Cockpit-Piloten

21. Mai 2008 Die Piloten-Gewerkschaft Cockpit hat am Mittwochmorgen mit Warnstreiks auf deutschen Flughäfen überrascht. Die Piloten von Eurowings, Germanwings und Lufthansa-CityLine sollten bis 8.00 Uhr ihre Arbeit ruhen zu lassen. So hob in Frankfurt nach Angaben von Cockpit zunächst keine Maschine der Lufthansa-Cityline ab. In Hamburg sollten ein Flug der Germanwings und sieben Flüge von Lufthansa-Cityline nur nach Verzögerung starten. In Bayern waren die Flughäfen in München und Nürnberg betroffen.

In Berlin kam es nach Angaben von Flughafensprechern zu Verzögerungen bei Germanwings in Schönefeld und der Lufthansa-Cityline in Tegel.
Mit dem Warnstreik will die Gewerkschaft den Druck auf die drei Fluggesellschaften erhöhen. Die bisher vorgelegten Angebote lehnt sie eigenen Angaben nach ab. Die Vereinigung Cockpit ist der Berufsverband des Cockpitpersonals in Deutschland. Er vertritt die Interessen von derzeit rund 8200 Mitgliedern bei sämtlichen deutschen Airlines.

Bei der Lufthansa-CityLine musste aufgrund der Warnstreiks auch in Stuttgart, Düsseldorf, Bremen, Köln, Paderborn, Münster/Osnabrück, Friedrichshafen und Dresden mit Verspätungen gerechnet werden. Bei Eurowings waren auch Düsseldorf, Hannover und Münster/Osnabrück und bei Germanwings die Flughäfen Köln und Stuttgart einbezogen.



Text: dpa
Bildmaterial: dpa

 
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