Intel bringt Glühbirnen zum Brennen

In fünf Jahren marktreif

Neue Technologie: Strom ohne Kabel

Geht es nach Intel, lassen sich Notebooks und Handys bald kabellos aufladen. Der Chiphersteller präsentierte jetzt eine Technologie, mit der Strom drahtlos übertragen wird. Zur Demonstration ließ Technologie-Chef Justin Rattner eine 60-Watt-Birne ohne jeden Kontakt zur Stromquelle brennen.

Lesermeinungen zum Beitrag

24. August 2008 13:53

Die Technologie ist seit Jahren im praktischen Einsatz erprobt

Torsten Klier (TorstenKlier)

nämlich überall dort, wo was rumfährt, schlecht zugänglich ist (z.B. an der Decke) und flexibel verfahrbar sein muss (so dass Versorgung über Stromschiene a la S-Bahn nicht geht). Dafür gibt es bereits Lieferanten, die standardisierte Komponenten anbieten. Der Nutzer muss die nur noch in seine Systeme einbauen. Ist ziemlich einfach; der Schreiber war selbst an so einem Projekt beteiligt.

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23. August 2008 20:59

"kritische Germans" - es ist gut so.

Marko Hrbat (Hrbat)

Weil wir Deutschen so kritisch sind, haben wir bessere Autos, bessere Solarzellen und ein besseres Stromnetz als andere Nationen... da ich ausländische Verwandschaft habe, sage ich das bestimmt nicht als Rechtsradikaler oder Ausländerhasser. Unsere kritische Sicht auf viele Dinge erlaubt uns, bessere Waren herzustellen, die Zahl der Stromausfälle zu reduzieren und ein Trinkwasser nutzen zu können, das auch diesen Namen verdient. Ein anderes - ökonomisches - Beispiel hierfür ist sicherlich Porsche, das erst erfolgreich wurde, als sie KAIZEN einsetzten... nennt sich nun aber anders. Wir "Germans" sehen eben nicht nur das erfinderische "Paradies", sondern als Realisten auch die "Schlange"... Viele Umweltpobleme hätte man heute nicht, wenn man auf die Kritiker gehört hätte. Übrigens: Kritiker lassen sich mit Fakten besser überzeugen als mit Schimpftiraden.... immer wenn es sachlich interessant wird, wechseln die Unsicheren auf die Metaebene und öffnen neue Kriegsschauplätze.

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22. August 2008 17:11

@ Herr Drischel

Marvin Parsons (mapar)

Sie verwechseln Marketing und PR mit tatsächlichem technischen Fortschritt und zeigen auch die dafür nötige Blauäugigkeit "...sonst gäbe es von Intel dafür keinen öffentlichen Auftritt". Die Beispiele der Präsentation heißer Luft in sehr großen öffentlichen Auftritten sind Legion. Zu den angeblich in Deutschland fehlenden "bahnbrechenden Erfindungen": Ein erheblicher Teil der amerikanischen Firmen verwendet SAP und die Entrepreneure und ihre erfolgreicheren Mitarbeiter fahren sehr häufig deutsche Autos, nur als zwei Beispiele. Zu dieser "bahnbrechenden" Entwicklung hier: Können Sie mir als vielreisendem Notebookuser vielleicht in aller Kürze den "bahnbrechenden" Vorteil/den USP des Akkuladens in einer noch zu schaffenden und sicher nicht billigen Infrastruktur der drahtlosen Ladestationen gegenüber meiner bisherigen, gewiß äußerst rückständigen Praxis nennen, den Akku einfach im Auto, im Zug oder am Arbeitsort mit dem Ladekabel zu füllen? Der einzige Ort ohne Steckdose, wo man länger arbeiten könnte und wollte, ist im Flugzeug, doch für alle innereuropäischen Flüge reichen die 4 Stunden Akkulaufzeit, und gewiß wird es an Bord nie Magnetfelder zum Akkuladen geben.

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22. August 2008 13:42

Sensationelle Technik

TOBIAS RÜGER (t.ruger)

Man sollte jetzt nicht gleich alles wg. eventueller Kinderkrankheiten zerreden. Als Ergänzung zu bestehenden Technik (Kabelübertragung) ist es eine hervorragende Sache.

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22. August 2008 13:04

Energieübertragung über Magnetfeld

Peter Poringer (PaterEberhard)

gibt es bei Braun Zahnbürsten schon seit vielen Jahren.

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22. August 2008 12:50

Nachrichtensprecher..... Bundeswehrfunker...

Marko Hrbat (Hrbat)

Wer weiß schon heute noch, wie viele Nachrichtensprecher von der Tagsschau und wie viele Funker von der Bundeswehr an Krebs gestorben sind? Sind ja nur ein paar Opfer der modernen Technologie. Die langzeitwirkung von Strahlen auf Menschen kann man leider nicht bei Ratten testen - diese leben nicht 60-80 Jahre. Wenn uns die Entwicklungsländer in der Lebenserwartung übertroffen haben und sich Interl seine Milliarden verdient hat, werden ein paar Menschen den Knick bemerken, so wie der Pillenknick erst spät bemerkt wurde.

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22. August 2008 12:45

Da freut sich mein Herzschrittmacher

Markus Eichner (Bogeyfox)

Ich kann Herrn Neumann nur beipflichten, dass allen HSM-Patienten diese Vorstellung eher einen Schauer über den Rücken jagt, als ein Lächeln. Wobei die Vorstellung des Batterieladens ohne OP ganz interessant wäre. Leider scheitert es daran, dass ich wohl das Gerät dabei zerstöre, bzw. demnächst nur in ausgesprochenen HSM-Zonen mich aufhalten darf.... Das kann ja heiter werden. Hoffentlich hat mein Laptop mit Intelprozessor kein Versuchsmodul bekommen. Ich spüre schon so ein Stechen in der Brust ....

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22. August 2008 12:27

Das Rad wurde nicht neu erfunden ...

Rüdiger Drischel (rudyguy)

... aber vielleicht eine neue Anwendung für den Alltag. Warum, zum Teufel, ätzen wieder mal die Germans über eine vermutlich durchdachte Technik eines amerikanischen Unternehmens (sonst gäbe es von Intel dafür keinen öffentlichen Auftritt)? Wo sind denn eure bahnbrechenden Erfindungen der vergangenen Jahre die von der Welt begeistert übernommen wurden? Wo ist euer iPhone, wo euer iPod, wo sind eure Google & Yahoo & Microsoft? Am Schluss verdienen wieder "die Amis" Geld, entwickeln sich damit weiter bis zur nächsten marktreifen Erfindung. Und ihr guckt - schimpfend - in die Röhre. Wollt ihr so euer Land in das 21. Jahrhundert führen? Habt ihr nicht mehr drauf? Ist dieses Gemotze nicht bereits euer Abgesang auf euch selbst?

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22. August 2008 12:21

Typisch Deutsch

Thomas Mainka (tomtigerxxl)

Die Mehrzahl der hier abgegebenen Kommentare sind mal wieder kritisch. Wie haben wir Deutsche eigentlich so viele Patente hinbekommen. Bei diesem Artikel geht es um forschung. intel hat nicht behauptet, alles wäre fertig. Aber erst mal alles kaputt labern. Ich kann gar nicht so viel essen... mfg tom

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22. August 2008 11:49

Wer in diesem Zusammenhang immer noch von "GlühBIRNEN" schreibt, ...

Mycroft Holmes (JamesWatson)

... sollte eigentlich nicht mehr mit Technik-Themen betraut werden. Der Glaubwürdigkeit halber.

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22. August 2008 11:32

keine Akkubarriere = länger im Netz

Matthias Fiedler (msalcapone)

wieder ein Beitrag im strategischen Ziel aus dem Tag eine Zeitschöpfungsquote von 1.x herauszukizzeln. Denn bisher ist der minimierende Faktor bei all der Hightech Entwicklung von Laptops und Mobiledevices der Akku, der den Nutzer davon abhält weiter in der online-Medienwelt zu surfen und natürlich zu konsumieren. Aber auch die Arbeitswelt wäre Arbeitgeber-seitig begeistert, denn wie oft ist es der Fall, dass der Akku leer ist und wenn man den Ersatzakku vergessen hat, bleibt es eben dunkel im Projekt. Da ist es doch für die Entscheider egal, ob der Konsument unter derartiger Bestrahlung leidet oder dem Arbeitnehmer geraten wird, im Bleianzug vor seinen elektronischen Kollegen zu treten. Denn das was die Industrie interessiert ist nicht der Konsument, sondern nur der Konsum dessen und auch nicht der Arbeitnehmer, sondern nur das Ergebnis dessen! "Dessen" oder im korrekten Satzbau formuliert, "Wessen" ist hierbei ganz egal. Man darf gespannt sein...

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22. August 2008 11:12

Blöde Frage:

Thomas Berger (tberger)

Was passiert mit meiner Kreditkarte, wenn ich in der Nähe eines solchen Feldes sitze?

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22. August 2008 10:51

Möglicherweise nur ein "großes Geschäft"

norbert doerre (ndoerre)

Das Prinzip kennt Jeder, der sich regelmäßig mit einer elektrischen Zahnbürste die Zähne putzt. Die Technik besteht auch hierbei in der indirekten Übertragung von Energie per höherfrequentem Wechselstrommagnetfeld von einer Spannungsquelle auf den Akku im Zahnbürstengehäuse. Bei kleiner Distanz zwischen Quelle und Ziel entsteht durch die enge Kopplung eine relativ störungsfreie und unschädliche Übertragung. Werden aber größere Energiemengen und größere Distanzen benötigt, dann wird das Dipolmagnetfeld um die Quelle herum sehr viel stärker sein müssen. Es gehen damit erhebliche Energieverluste einher, weil das Magnetfeld nicht gerichtet sein darf. Ist es nicht gerichtet, erreicht nur ein Bruchteil der Energie den Laptop-Akku. Der Rest der Energie geht verloren, es sei denn, es würden sich weitere Laptops um die Quelle herumscharen. Wie starke Wechselmagnetfelder mit relativ hoher Frequenz sich dauerhaft auf die Umwelt auswirken, muß geprüft werden. Also, was da als großartige Erfindung prognostiziert wird, muß nicht automatisch zur Seeligkeit der Menschheit führen. Diejenigen, die glauben, damit das große Geschäft machen zu können, werden schnell einsehen, daß es möglicherweise nur ein "großes Geschäft" sein wird.

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22. August 2008 10:48

Die kluge Else meldet sich zu Wort

Werner Hannappel (Brooce)

In der Nähe von Langwellensendern kann man auch eine beliebige Glühlampe zum Leuchten bringen indem man einen draht in die luft hält, einen anderen in die erde steckt und die enden an eine glühlampe anschliesst. Dort ist so viel Energie im "Äther" (Luft wäre der falsche Ausdruck) dass man sie in der Nachbarschaft von Sendeanlagen abzapfen kann. Aber niemand wird sich dort lange aufhalten! Die ungefühlten elektrischen Energien, die durch den Körper fließen, sind höher als unter Hochspannungsleitungen. Da im Körper aber Reizleitung elektrisch funktioniert, und zwar im Millivoltbereich, sind Irritationen - wer weiß ob bleibend - vorprogrammiert. Und nun will Intel etwas ähnliches im großen Stil vermarkten? Man stelle sich internet-süchtige Menschen oder auch arbeitende Menschen an Laptops vor, die 10 Stunden am Stück dieser elektrischen Wechselwirkung ausgesetzt sind- denn wenn der Laptop 50 Watt empfängt, wird hundertprozentig am Bediener auch noch genug ankommen. Wir haben genug Elektrosmog - Ich halte nichts von dieser Technik.

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22. August 2008 10:41

Neu?

Ralf Urban (rawub)

Was ist denn hier so neu? Nach diesem Prinzip lade ich seit Jahren meinen PANASONIC-Elektrorasierer für trockene und nasse Rasur auf.

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22. August 2008 10:41

Was ist daran neu?

Roland Neuhaus (RNeuhaus)

Diese Technologie hatte man schon um 1900 in Form eines Detektorempfängers umgesetzt. Praktisch Radioempfang ohne eigene Energiequelle. Findige Bastler haben damit auch Ihre eigene Lampen (z.Bsp. in Gartenlauben) betrieben und somit dem Radiosender erheblich an Reichweite gekostet! Ich glaube bei diesem hochenergetischen Feld, welches Intel hier versucht in die Stuben zu bekommen, dürften nicht nur Herzschrittmacherpatienten ein Licht aufgehen!

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22. August 2008 10:15

Neue Entdeckung?

Kay Schmelzer (weitererfazleser)

Das ist ungefähr so neu wie das Pulver. Unglaublich womit manche Leute ihr Geld verdienen. und es als Neuheit verkaufen. Darin ist die USA schon Weltmeister, immer wieder.

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22. August 2008 10:00

"Nur" 25 % Verlust ?

Huib vann der Bolt (huibvdbolt)

Ist dass in den heutigen Zeiten noch vertretbar ?

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22. August 2008 09:51

Bahnbrechende "Technologie"

Marvin Parsons (mapar)

Das Experiment mit der Glühbirne kenne ich aus dem Physikunterricht von vor Jahrzehnten, und schon damals war die elektromagnetische Induktion schon weit über 100 Jahre bekannt. Jede elektrische Zahnbürste wird seit Generationen so aufgeladen (nicht über Kontakte, sondern über Induktion). Übrigens, auch wenn es über die Agenturen so angeliefert wird: Das englische Wort "technology" übersetzt sich gewöhnlich in "Technik". Diese Häufung von "Technologie" läßt sehr an die Sprache der Werbeagenturen denken, die das nicht wissen oder nicht wissen wollen, weil "Technologie" sich so schön dafür eignet, die Anwendung einfachster Physik zu einem langersehnten Durchbruch aufzublasen.

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22. August 2008 09:41

Sehr interessant....

Carl Proudfoot (proudfoot)

Es geht also voran, bei der Entwicklung neuer methoden der Energiegewinnung bzw. Übertragung.

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22. August 2008 09:23

„Wäre es nicht fantastisch, wenn man unterwegs nicht wissen müsste, wo...

Stephan Jansen (StephanJan)

...wo man die nächste Steckdose findet, sondern Strom einfach zur Verfügung hat?" Klar, vor allen Dingen weil der dann umsonst ist!...lol...

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