Der spanische Immobilienboom - hier ein Baugebiet auf Mallorca - ist vorbei.

Spanische Immobilienbranche

Der Boom ist zu Ende, die Pleiten beginnen

In Spanien endet ein jahrelanger Immobilienboom - und jetzt werden die Auswirkungen deutlich. Die Immobiliengesellschaft Martinsa Fadesa teilte mit, sie werde Konkurs beantragen. Damit zeichnet sich eine der größten Firmenpleiten in der Geschichte des Landes ab.

Lesermeinungen zum Beitrag

15. Juli 2008 09:29

War absehbar !

resi mayer (kimwales)

Wer in den letzten 10 Jahren erlebt hat,besonders in Katalonien,Costa del Sol,Costa del Luz,wie da spekuliert wurde,wie kleine Leute von den Banken zum Hauskauf mit Krediten verführt wurden,braucht sich nicht zu wundern,dass nun alles den Bach herunter geht.Die Spekulanten ,auch nichtspanische haben ihre Schäfchen im Trockenen,der kleine Mann muss bluten !

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15. Juli 2008 08:48

Der Euro war nur Viagra

Dieter Spethmann (dspeth)

Die US-Bankenpleite geht einher mit einem Leistungsbilanzdefizit der US-Volkswirtschaft von rd 5% pro Jahr. Das Leistungsbilanzdefizit der spanischen Volkswirtschaft aber ist doppelt so groß: rd 10% pro Jahr. Erstes Facit: Der Euro war nur Viagra für eine Peseta-Volkswirtschaft. Zweites Facit: Jede Volkswirtschaft muss zu ihrem eigenen Gleichgewicht streben, auch innerhalb der Eurozone.

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