
auf die ersten Leserbeiträge der Neocons.
Die uns erklären, warum die Sparkassenkunden das mitbezahlen müssen.
Danke im voraus (alte Rechtschreibung), aber das wußte ich auch schon.

im froh sprechen sind hier einige Weltmeister:
nur zur info 8 Milliarden entspricht einem Mehrwertsteuerpunkt oder 100 Euro pro Einwohner.
und das für eine kleine Bank.
und der steuerzahler bezahlt "nichts".
natürlich zahlt er den Mist zugunsten des konsums der amerikanischen Hausbesitzer, weil diese Bank in den nächsten Jahren keine Steuern mehr zahlt, um ihre Dummheit und zu hohe Risikobereitschaft zu zahlen.
und weil die hälfte dieser republik ja nicht arbeitet ist jeder Arbeitnehmer mit 200 Euro dabei.
"nix passiert": nur 200 Euro geklaut bekommen.
Alles normal in D.

Gewinne privatisieren, Risiken und Verluste sozialisieren. Siehe Transrapid, siehe Galileo, siehe Airbus ...
Komisch nur, dass diese Experten immer wieder mit ihrer Arroganz auftrumpfen und sich zu allen möglichen und unmöglichen gesellschaftlichen und politischen Fragen einlassen dürfen - eigentlich sollten sie doch als allenfalls noch als Lachnummern ein Publikum finden.

Nach meiner Meinung hat die KfW durch ihre Beteiligung an der IKB einem Verhalten bei der IKB Vorschub geleistet, dass auch als "moral hazard" bekannt ist, also "Verfuehrung zum Risiko".
Da die IKB fuer die KfW ein wichtiger Absatzkanal fuer die KfW-Foerderprodukte ist, konnten sich die fuer die Spekulationsgeschaefte Verantwortlichen bei der IKB leicht ausrechnen, dass die KfW sie nicht fallen lassen wuerde, falls die Spekulationen schiefgingen. Das wurde ja auch durch die 38%-Beteiligung untermauert. Im Uebrigen ist zu fragen, was die erwaehnten Spekulationen mit US-Papieren mit dem Geschaeftszweck der IKB, Kreditvergabe an deutsche KMU zu tun hat. Wer hat hier nicht aufgepasst ?
mfG
Hanshomburg

... der sich ja aus allem (vor allem der Wirtschaft und den Märkten) zunehmend raushalten soll. Jetzt wo sich die Herren Marktexperten der Bank verspekuliert haben, soll der Staat aber mit Geld einspringen.
Ähnlich sehe ich das beim Kombilohn bzw. ergänzendem HartzIV: "Staat halt ich raus, der Markt kann's besser" hört man ja sonst rufen. Wenn der Staat aber einen Teil der Löhne zahlen soll, damit die Arbeitnehmer überhaupt über die Runden kommen und ihre Arbeitskraft den Unternehmern anbieten können, dann ist sein Eingreifen in den Markt (in diesem Falle dem Arbeitsmarkt) aber höchst willkommen.