Eine Trennung von der Reifensparte hat Conti-Chef Manfred Wennemer immer abgelehnt

Continental ist bereit zum Abwehrkampf

Schaeffler hat schon Zugriff auf 36 Prozent der Conti-Aktien

Das fränkische Familienunternehmen Schaeffler greift nach dem Dax-Konzern Continental. Nach Informationen der F.A.Z. hat sich Schaeffler schon den Zugriff auf 36 Prozent des Aktienkapitals des Automobilzulieferers gesichert. Hinter den Kulissen bereitet sich der Continental-Vorstand auf einen Abwehrkampf vor. Ein FAZ.NET-Spezial. Von Carsten Knop und Johannes Ritter

Lesermeinungen zum Beitrag

15. Juli 2008 13:21

Dabei handelt es sich dem Vernehmen nach um eine besondere Form einer Option...

Philipp Heim (philippheim)

...die juristisch offenbar keine Meldepflicht auslöst. Diese besondere Form einer Option ist ein strukturiertes Produkt und nennt sich Total Return Equity Swap. Abgesehen davon, dass Schaeffler so mehr als 3% Continental Aktien erwerben kann, ohne meldepflichtig zu sein, sichert dieses strukturierte Produkt Schaeffler auch den Aktienpreis, den das Uebernahmeziel vor der Bekanntmachung des Uebernahmeversuchs hatte.

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15. Juli 2008 09:58

Gigantomachie

Peter Szameitat (MAKSAS)

Grch. gigantes "Riesen" und mache "Kampf" darauf wird es hinauslaufen zu Lasten der Arbeitnehmer, derjenigen die die eigentliche "Wertschoepfung" den Firmen erbringen. Conti ist gut fuer die Zukunft in der Automobiltechnik mit ergaenzender Produktpalette aufgestellt und nicht nur fuer Schaeffler interessant. Eines, von Analysten bestaetigt, ist absehbar, das Schaeffler Conti zerschlagen wird, nein muss, um durch Anteilsverkaeufe von Conti die Kredite fuer die Uebrnahme von Conti abdecken zu koennen. Geld, nicht eine positive Einstellung zu Conti oder gar Moral, wird die Entscheidung der Aktionaere von Conti beeinflussen. Conti, ein Stabilitaetsfaktor der deutschen Wirtschaft wird zerschlagen werden, was aber auch diesen Zuliefermarkt fuer Europa Schaden zufuegen wird. Der Ggantismus, neudeutsch "Globale Wirtschft" hat die Fiskalkriese, beileibe noch nicht beendet, hervorgebracht. Wer glaubt durch Uebernahmen der Leader auf dem Weltmarkt zu werden, irrt. Man sollte sich die Geschichte der Automobilindustrie genauer ansehen, wobei zu sehen ist das die Grossen jetzt an ihre Grenzen stossen. Getrennt arbeiten, um weltweit gemeinsam Ziele zu erreichen, Komminikation vorausgesetzt, sollte das Ziel sein. MAKSAS

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