
Die Vertreter der großen Koalition haben vergangene Nacht im Bundeskanzleramt beschlossen, dass Hartz IV Empfänger ab sofort keine Sozialleistungen mehr erhalten.
Von der Agentur für Arbeit und vom Amt für Sozialwesen werden Bescheinigungen ausgestellt, damit jeder Hartz IV Empfänger von der Bank seines Vertrauens in unbegrenzter Höhe Geld abheben darf.
Der Hintergrund für diese Eilentscheidung war, dass sich die Vorstände und Aufsichtsratsmitglieder fast aller Landesbanken schon seit Jahren Millionenabfindungen gewähren und sich somit einen „Blankoscheck“ ausgestellt haben.
Jedem Hartz IV Empfänger wird deshalb ab sofort das gleiche Recht eingeräumt und damit die Wirtschaft angekurbelt. Heli-Ben macht es vor: Geld wird vom Hubschrauber auf Städte abgeworfen

Was ist aus den noch verbliebenen Vorstandsmitgliedern aus der "Fischer-Ära" z. B. dem Stellvertreter Dr. Norbert Emmerich geworden? Hat der noch die Bankleitungslizenz, in Fachkreisen auch Bankführerschein genannt, oder hat die BaFin einwandfreies Lenken der WesLb bestätigen müssen? Wenn 1500 Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze verlieren, sollte man die Missmanager nicht auf ihren Posten belassen. Abfindungen bzw. Pensionszahlungen sind auch für diesen Personenkreis nicht angemessen, so lange der Schaden nicht wieder behoben ist. Der Präsident des WLSGV Dr. Gerlach als damaliger Aufsichtsratsvositzender hat hier seinen Pflichten auch nicht genügt und sein Nichtwissen entbindet ihn nicht von der Verantwortung Die Sparkassen, die erneut zur Nachschusspflicht herangezogen wurden/werden sollten ihre Verbandsführung auch mal kritisch unter die Lupe nehmen, in wie weit ihre ureigenen Interessen fahrlässig vernachlässigt wurden.

Zitat:
"Die für das Desaster verantwortlichen Vorstände und die Politiker im Aufsichtsrat haben fette Einkommen entgegengenommen, haften für ihr Versagen aber in keinster Weise. "
Das ist das Prinzip einer parlamentarischen Demokratie und freier Kapitalgesellschaften: Verantwortung TRAGEN tun Politiker und Vorstände der Kapiatalgesellschaften, ÜBERNEHMEN aber müssen Steuerzahler und Normalbürger die Folgen von Verantwortung. Denn das TRAGEN drückt nicht, da Verantwortung nur ein ethischer Begriff ist, von letzteren haben Politiker und Kapitalisten die Taschen voll, bei jeder Gelegenheit überhäufen sie uns damit. Nur wenn´s darum geht, für die Folgen von Verantwortung geradezustehen, sind Politiker und Vorstände plötzlich nicht mehr zuständig. Das ist dann Sache des Fußvolkes.

Es ist einfach unerträglich wie mit dem Geld der Bürger umgegangen wird.
Wie lange lässt sich der deutsche Michel das noch gefallen oder ist die Diktakratie schon so Eigenmächtig, dass eine Umkehr zu mehr Volkswille nicht mehr machbar ist.

Globalisierung am Ende, Bravo. Ein Finanzsystem das denen die wenig haben alles nimmt , und denen die viel haben , alles gibt macht nun wegen ein paar ungedeckten Hypotheken schlapp. Amerika ist am Ende, wer nur Kriege finanziert, und mit Schulden den Konsum ankurbelt wird demnächst bös die Quittung erhalten. Dan Asiaten nützt ihr ganzes billiges Produzieren nicht mehr viel , denn die USA hat Geld, aber mit mehr als zehn Prozent Inflation gibt das auch keine Rendite mehr her. Niemand weiss wies weiter geht...... Wenn aber das Bankensystem eine tragende Säule unseres Gesellschaft darstellt, rette sich wer kann.
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Verluste sozialisieren, Gewinne privatisieren

dass Bankmanager mit "faulen Immobiliengeschäften" und "Fehlspekulationen" Tausende Millionen Euro verschleudern und dafür tausende Arbeitsplätze geopfert werden. Und für die Fehlbeträge wird dann noch die öffentliche Hand, also wir Steuerzahler, in Anspruch genommen. Und Herr Rüttgers hat mit den wegfallenden Arbeitsplätzen auch kein Problem. Wie können diese Bankmanager eigentlich noch ruhig schlafen? Offensichtlich ist ein Gewissen für diese Arbeit hinderlich.

Die Bafin ( - staatliche - Finanzaufsichtsbehörde ) signalisiert in Sachen "West LB" durch die anscheinend erreichte Risikobegrenzung doch tatsächlich
"Zufriedenheit". Das Problemkind West LB wurde jedoch überhaupt nicht kritisch "am Schopfe gepackt", die Ursachen analysiert und auch ihre langfristigen Wirkungen wirklich erkannt, sondern man erteilt den gleichen Eignern - staatliche (NRW, Landschaftsverbände) und öffentlich-rechtliche (Sparkassen) - den "Segen" nach dem Motto "weiter so !". Es ist ja auch so ganz einfach, wenn man irgendwie untereinander - personell - abhängig ist. Zusätzliches Haftungskapital in Milliarden-Höhe und ein Sanierungskonzept, wobei man kurzerhand ein Viertel der Stellen abbauen "will", müsste ja aus dem Blickwinkel der Bankenaufsicht dann auch reichen, um das Schlimmste abzuwenden. Bei einer Privatbank hätte man wohl in einer solchen Situation "andere Geschütze" aufgefahren.
Bei den überwiegend "staatlich" finanzierten Eigner-"Akteuren" und bei den von der Politik - direkt oder indirekt - rekrutierten Bafin-"Kontrolleuren" ist es anscheinend wie in einer liebevollen Familie, wo sich keiner so wirklich weh tut . Es ist an der Zeit, dass man die Interessen-Konflikte aufdeckt !

Das Drama um die West-LB hinterläst einen schlechten Geschmack im Mund. 1.500 normalbegüterte Arbeitnehmer verlieren ihre Arbeit. Die für das Desaster verantwortlichen Vorstände und die Politiker im Aufsichtsrat haben fette Einkommen entgegengenommen, haften für ihr Versagen aber in keinster Weise.

...zwanzig Mann Aufsichtsrat. Wenn vier Aufsichtsräte auf einen Vorstand achtgeben, fragt man sich doch, wie der Vorstand so elementare Fehler machen könnte.
Lag es daran, daß der Durchschnittsgewerkschafter im Aufsichtsrat vielleicht einfach nicht versteht, was im Finanzgeschäft geschieht? Daß die Mitglieder, die Sparkassenvorstände sind, doch eher ins Schaltergeschäft gehören?
Oder war den Aufsichtsratsmitgliedern etwa der Visitenkarteneintrag wichtiger als ihre Aufsichtspflichten? Hatte man vielleicht zu wenig Zeit und Lust für die Beaufsichtigung? Könnte das sein, Herr Finanzminister, Herr Oberbürgermeister, Herr Merck-Vorstand...?

Nun wird eine Marktbereinigung stattfinden. Staatsbanken mit inkompetenten Aufsichtsräten (Politiker) werden hoffentlich verschwinden und nicht durch Steuermilliarden am leben erhalten.
Das öffentlich rechtliche Bankewesen hat nunmal keine Daseinsberechtigung in hochentwickelten Kapitalmärkten.
Spielzeuge und Einkünftegenerierer für Politiker, nichts anderes sind Landesbanken.
Schaue man nur in eine Sparkasse hinein, der öffentliche Muff strömt aus allen Ritzen.

Selbst wenn das Problem WestLB jetzt sauber gelöst wäre - was jedenfalls im Moment nicht ersichtlich ist -, bedeutete das allenfalls eine Verschnaufpause. Die Neuordnung des Landesbanken-Sektors ist nach wie vor von äußerster Dringlichkeit. Welches Volumen hätte eine bundesweite Zweckgesellschaft, die die Risiken der Landesbanken aufnimmt, und wer garantiert sie? Da kann Berlin sich noch so sehr zieren, im Interesse des Finanzplatzes und darüber hinaus des Wirtschaftsstandortes D kommt dafür nur eine Adresse in Frage: Bundesrepublik Deutschland. Der Steuerzahler, wer sonst.
Die S-Finanzgruppe ist an der Basis nach wie vor solide aufgestellt. Das Geschäftsmodell trägt. Wenn die innerhalb und außerhalb der Sparkassen befürchtete 'Vertikalisierung' vermieden werden soll, braucht es jetzt einer schnellen Entscheidung für eine bundesweite (Einheits-)Lösung der Landesbanken-Problematik. Sie liegt auch so oder so im ureigensten Interesse der Sparkassen. So oder so: auch wenn sich in der Kooperation der Sparkassen mit einem solchen Institut zwangsläufig vieles ändern müßte.

Das ist wieder ein Musterbeispiel dafür, dass man Politiker nie wirtschaftlich relevante Dinge machen lassen darf. Herr Linssen feiert sich als Retter, doch für Ausfälle gerade stehen muss der Steuerzahler.

Eine Bank mit überbezahlten Managern (Banker, die solche Verluste zulassen, sind einfach überbezahlt), baut im Ergebnis 1.300 Stellen ab. Logisch, man muss ja wieder Gewinne machen. Da das Management (bis auf Ausnahmen) das Unternehmen auch weiter so erfolgreich wie bisher führen muss, ist es nur folgerichtig, die Stellen derer abzubauen, die nicht verantwortlich zeichnen. Die Politik hat durch fehlende Kontrollinstrumente auch ihr Bestes dazu beigetragen. Neben einem schönen „Milliardentrostpflaster“ aus öffentlichen Mitteln wird das Viertel der Belegschaft, was nun abgebaut wird (wie immer sozialverträglich) der Allgemeinheit als Position „Außerordentliche Belastung“ auf dem „Nürnberger Konto“ zugebucht. Die verbleibenden Mitarbeiter dürfen nun endlich auch mehr arbeiten, bei gleichem Einkommen, wegen der „Umbaumaßnahmen“. Der Human Resources Chef hatte nämlich die geniale Idee: „Weniger Mitarbeiter, weniger Fehler!“. So ist man in der Lage, immer richtige Zahlen nach „oben“ zu geben. Dort kann man dann weiter so gut entscheiden, wie bisher. Eine ideale Welt!

Wie teilt sich den die Zahl der Stellen auf. Gehen 1300 Indianer oder 1300 Häuptlinge. Bei 1300 Häuptlingen liesse sich viel Geld sparen. Sollten es aber Indianer sein, dann werden wir in 5 Jahren das gleiche Problem haben.

.. und der kleine Mann muss gehen. So geschieht es mittlerweile dauernd.
"Früher" nur durch echte Firmenmisswirtschaft und -pleiten, heute schon aus lauter Angst vor Aktionären.
Wie IMMER mittlerweile sind wohl andere schuld, nämlich die geldgeilen Aktionäre-
eine Parallele zum Verbraucher, dem chronischer Geiz ("ist geil") unterstellt wird und deshalb Qualität und Arbeitsplätze im Inland purzeln.
Das Prinzip, Verantwortung weiterzureichen bis zum dumm dreinguckenden Bürger, wird perfektioniert.

Der Wert der WestLB wird mit 4,8 Milliarden angegeben. In Wirklichkeit ist diese keinen Cent mehr Wert. Mit 30 - 40 Milliarden Euro fauler Kredite ist das Eigenkapital "Null". Lediglich durch die Stützungsabsicht des Landes kann die Bank noch überleben. Der Steuerzahler zahlt die Spekulationsverluste der Manager in Milliardenhöhe. Jetzt gilt es schnell einen Käufer zu finden, bevor weitere Abschreibungen drohen. Vorher werden noch ein paar tausend Mitarbeiter entlassen. Wer schreit hier auf, analog Nokia ?