
Als das Engagement der großen dt. Privatbanken im Subprime-Markt in Nordamerika bekannt wurde, war das Geschrei groß.
Jeder schimpfte darüber, wie mit Kundengeldern umgegangen werde und das die Privatkunden die Risiken zu tragen hätten.
In der Darstellung der Engagements der Landesbanken fehlt dieser Teil der Darstellung vollständig.
Nicht nur, dass die Kunden der Sparkassen dieses Risiko nicht zu tragen hätten, sondern auch, wer letztlich hinter den Landesbanken steht ...
Müssen am Ende nicht nur die Kunden der Sparkassen sondern auch noch die Kommunen und damit alle, auch die Kunden der Privatbanken für das Risiko aufkommen?
Vielleicht sollte man mal auf die Idee kommen, das Spekulationsrisiko der Coba, Dt. Bank, Dreba ... zumindest teilweise auf den Kämmerer der Stadt Frankfurt abzuwälzen.
Das Geschrei wäre auf jeden Fall nicht zu überhören.

Na also! DIe Bayern auch nicht besser als der Rest?

Ich werde den Eindruck nicht los, dass die Landesbanken großzügig die faulen Kredite der Privatbanken wissentlich und ohne Abschlag übernahmen.
Eine groß angelegte Kungelei zu Lasten des Steuerzahlers.
Der Preis dafür ist gering. Es muß jeweils nur einer gehen - natürlich mit lukrativer Abfindung.
Der Rest der "Persilscheininhaber" bleibt bis zur Pension am Sessel kleben und trifft weiter fragwürdige Entscheidungen für den Steuerzahler.

auch diese Bruchbude sollte von der LBS in Stuttgart
sofort übernommen werden. Überhaupt sollten alle
Landesbanken von der LBS geschluckt werden. Es gibt
keine Landesbank ( ausser der LBS ) wo es fähiges Führungspersonal gibt.

Der scheinbare Zwang nach Profitoptimierung - im Wesentlichen mit Rückendeckung der Politik - und im Zweifelsfall zu Lasten der Steuerzahler, offenbart immer mehr die grobe Fahlässigkeit von offensichtlich unfähigen Bankvorständen.
Nach der IKB, SachsenLB und WestLB, nun die BayernLB. Offensichtlich ein Fass ohne Boden.
Stellt sich nur die Frage: Wer kommt als nächstes dran?
Jens Leschmann
Kreditsachverständiger