06. November 2006 Die Dresdner Bank hat in den ersten neun Monaten ihr mittelfristiges Renditeziel übertroffen. In diesem Jahr wollen wir eine Nachsteuerrendite von zehn Prozent erreichen, bekräftigte Bankchef Herbert Walter am Montag in Frankfurt. Für 2008 haben wir uns zwölf Prozent zum Ziel gesetzt.
In den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres lag die Allianz-Tochter klar über dem Wert: Von Januar bis September wurde eine Nettorendite von 13 Prozent eingefahren.
Kosten-Ertragsverhältnis noch immer hoch
Die Bilanz der Dresdner Bank hatte der Mutterkonzern Allianz am Freitag mit den eigenen Quartalszahlen veröffentlicht. Danach hat das 2001 von der Allianz erworbene Institut von Juli bis September den Gewinn auf 230 (Vorjahr 113) Millionen Euro verdoppelt. Auf dem Weg zu dem Nettorenditeziel für 2008 sei die Bank ein gutes Stück voran gekommen, kommentierte Walter.
Mit einem operativen Ergebnis von 1,136 Milliarden Euro nach den ersten neun Monaten sei das Gesamtjahresziel von 1,2 Milliarden Euro in greifbare Nähe gerückt, machte Walter deutlich. Im vierten Quatal werden allerdings hohe Restrukturierungskosten für den geplanten Stellenabbau erwartet.
Zugleich gestand der Vorstandsvorsitzende ein, daß das Kosten-Ertragsverhältnis mit 79,2 Prozent im Vergleich zu den Wettbewerbern noch immer zu hoch sei. Eine weitere Erhöhung der Effizienz gehöre deshalb zu den wichtigsten Zielen der Dresdner Bank.
Text: FAZ.NET mit Material von Reuters und Dow Jones
Bildmaterial: ddp
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