Im Gespräch: BMW-Chef Norbert Reithofer

„Unser größter Hemmschuh ist der Erfolg“

Lange Zeit ging es mit BMW nur bergauf. Jetzt streicht der Autobauer Tausende Stellen, der Aktienkurs sinkt. Einen Tag vor der Hauptversammlung räumt BMW-Chef Norbert Reithofer Fehler ein: BMW habe ein immer größeres Rad gedreht und dabei die Profitabilität vernachlässigt.

Lesermeinungen zum Beitrag

07. Mai 2008 12:16

Gut verkauftes Übel

Matthias Fiedler (msalcapone)

Wiedersprüche noch & nöcher! Die Rhetorikschule des Reden-Schreiberlings hat sich noch nicht ganz bezahlt gemacht. Denn einerseits spricht man hier von Skalenvorteilen aus Baugruppenfertigung und Entwicklungskooperationen & andererseits von zu hohen Investitionskosten. Da die globale Nieschenmarke BMW erfolgreicher denje ist - auch langfristig verspricht die hohe Reputation der Marke ökonmischen Erfolg - & somit hohe Umsätze einfährt, stellen alle Aufwendungen kein Problem dar. Die Strategie der Marke ist sicher & nur das sollte Shareholder interessieren. Was hier an der Börse passiert sind Mitnahmeeffekte aus Opportunitätsgeschäften & die kursierende Spekulationshysterie. In dieses Horn bläst man nun seitens BMW-Leitung dankend rein. Denn die Wissenschaft weiss, dass durch Innovation jedes Jahr die Pro-Kopf-Effektivität steigt. Nur kann man das nicht dynamisch anpassen wie in der Theorie - Gewerkschaften, Politik, allgemeines Aufsehen. Also her mit der für BMW eigentliche interessanten Niedrig-Zins-Krise (Bauen in den Staaten ist ja jetzt fast geschenkt), noch die eh eingeplanten Rohstoffpreise dazu, etwas Übertreibung oben drauf & fertig ist das Argument für massenweise Arbeitslose. Rhetorik = Lügen? Das kann es doch nicht sein

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