Wohin geht der Weg der Dresdner Bank?

Aufspaltungspläne für die Banktochter geändert

Allianz will Dresdner-Privatkunden ausgliedern

Die Allianz will ihre Tochter Dresdner Bank aufspalten - aber anders als bislang geplant. Nach Informationen der F.A.Z. gliedert der Versicherer nur das Privatkundengeschäft der Dresdner aus, nicht aber das Investmentbanking Dresdner Kleinwort. Offenbar ist der Handlungsdruck im Privatkundenbereich größer.

Lesermeinungen zum Beitrag

08. Mai 2008 11:56

Wildes Treiben

Herold Binsack (Devin08)

Aufspalten in Verdauliches und möglichst an der Börse noch Plus machen,bevor mit dem Skelett auf dem Markt die wilden Hunde gelockt werden.Und das dann auch noch „Konsolidierung der deutschen Bankenlandschaft“ nennen - das ist der Köder, und das ist kühn.Im Gemenge der sog. Hypothekenkrise tobt ein Bankenkrieg globalen Ausmaßes.Was der gemordete Bankenchef Herrhausen mit seinem „Schuldenmoratorium“ erreichen wollte,denken die Herren um Deutsche Bank und Allianz mit dem Verkauf und dem Ankauf marode gegangener Finanzindustrie-Anteile zu schaffen.Es geht dabei ums Detail und ums Ganze.Diese in „Budapester“ geschnürten Abenteurer reiten auf der Druckwelle der gerade geplatzten Blase,dabei wissend,wenn sie nicht rechtzeitig das windige Pferdchen verlassen,sie ins Bodenlose stürzen.Das Ziel,das es zu erreichen gilt,ist nicht weniger als die Weltherrschaft,nämlich die Herrschaft über die Banken der Welt,d.h. die handvoll Banken,die dieses wilde Treiben überleben.Dafür hat Ackermann den Greis aus den USA eingekauft,wissend, dass die Schläue eines Fuchses wichtiger ist, als der freche Geist der Jugend – vielleicht. Der Einsatz ist hoch: Die Existenz der gesamten Menschheit nämlich, wie die gegenwärtige Hungerkrise schon zu zeigen beginnt.

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