
Meine Gefühle beim Lesen dieser Überschrift schwanken zwischen Zorn und Empörung.
Man trauert um Menschen, vor allem an solch prominenter Stelle, die wesentliche Beiträge zur Weiterentwicklung der Gesellschaft in Kultur, Politik oder Wirtschaft usw geleistet haben. Aber hier? Ein Vermögen zweifelhafter Herkunft, wenig bis nichts an die Gesellschaft zurückgegeben, Parteipolitiker mit Hilfe von "Spenden" geschmeidig gemacht, Steuern hinterzogen ...
Wer trauert denn hier außer ein paar Familienmitgliedern oder Freunden? Ein "Flick gestorben" oder "Flick tot" irgendwo unter Politik (wg Parteispenden) hätte gereicht.

In letzter Zeit stelle ich immer wieder fest, daß ihre Berichte in FAZ-net schlecht recherchiert sind und einfach falsche Daten enthalten. FKF hatte ein Vermögen von ca. 6,1 Mrd. Euro (lt. Aktueller Forbes-Liste 2006),
und schon gar nicht 4 bis 5 Mrd. DM.
Dies ist allerdings nur ein Beispiel von vielen, vor allem mit Zahlen wird in FAZ-net nicht sehr sorgfältig umgegangen.
Peter Grimm

Die FAZ ist die beste deutsche Zeitschrift, aber sie verspielt Ihren guten Ruf durch ausnehmend schlechte Autoren der online-Ausgabe.
Sie schreiben: "... größten deutschen Industriegruppen. Er trennte sich davon Mitte der 80er Jahre und kam dadurch zu seinem Milliardenvermögen."
Natürlich kam er nicht durch den Verkauf seiner Industiebeteiligungen zu einem Vermögen, sondern er besaß es schon vor dem Verkauf (in Form von Industriebeteiligungen).