Hat Ärger in Afrika

Korruptionsvorwürfe

Nigeria schließt Siemens von Staatsaufträgen aus

Nigeria hat den Technologiekonzern Siemens wegen Korruptionsvorwürfen von staatlichen Aufträgen ausgeschlossen. Die Regierung des westafrikanischen Landes stornierte zudem seine jüngste Order über 700.000 Euro bei den Münchenern.

Lesermeinungen zum Beitrag

06. Dezember 2007 16:10

Korruption

Martin Streit (Streit100)

Wer glaubt in bestimmten Ländern ohne "Geschenke" Geschäfte machen zu können, befindet sich auf einem dornigen Holzweg. Wer kontrolliert Nigerias Regierung, wer sagt mir, daß der Fall nicht völlig anders gelagert ist? Bis jemand mir beweist, daß die Konkurrenz nicht schmiert, daß es also ohne "Geschenke" auch geht, und daher Siemens tatsächlich zum Vorwurf gemacht werden muß, ethische Regeln des gedeihlichen Zusammenlebens auf diesem Planeten verletzt zu haben, gehe ich davon aus, daß Siemens NICHT GENUG gezahlt hat, um die Aufträge zu bekommen und - unter anderem - deutsche Arbeitsplätze zu sichern. Bis zu diesem Beweis bitte ich die rufschädigenden deutschen Scheinheiligkeiten zu unterlassen.

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06. Dezember 2007 15:32

Das Ei und das Huhn.

Markus Teuber (arathorn)

Vielleicht hätte der nigerianische Präsident zuallererst oder zeitgleich zahlreiche Minister,Regierungsmitarbeiter und Beamte aussperren sollen.
Auch hier,wie bei nahezu allem auf der Welt,gilt die Frage nach dem Huhn oder dem Ei!

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