Am Ende ging alles ganz schnell

Conti wechselt den Eigentümer

Zwei Tage und zwei Nächte

Spezial Es ist schon nach ein Uhr nachts, als die Mitteilung aus Hannover in alle Welt geschickt wird: „Continental schließt weitreichende Investorenvereinbarung mit Schaeffler“. Das kommt einer Kapitulation gleich. Lange hatte sich Conti mit allen Mitteln gegen Schaeffler gewehrt. Doch der Kampf war nicht zu gewinnen. Von Henning Peitsmeier und Carsten Knop

Lesermeinungen zum Beitrag

21. August 2008 19:26

Die Jobs der Herren Wenemer und Geissinger in der Schäffler-Gruppe . . . .

Friedrich-Karl Viermann (viermann)

Nicht einfach "die elektronischen Systeme für Motor, Getriebe und Fahrwerk" sind die Aktionsfelder der beiden Herren. - Getriebe wird es in zehn Jahren in den meisten der dann im Nahverkehr überwiegend gefahrenen Elektro-Pkw nicht mehr geben, Verbrennungsmotoren nur noch in begrenzter Anzahl (als Nahverkehrs-Pkw kann man heute in Deutschland mehr als 60 Prozent aller Pkw bezeichnen). Woran wirklich gearbeitet werden muss, können sich die Herren an den "Problemzonen" des kürzlich auch in Deutschland vorgestellten 'TESLA' anschauen: Batterie-Chemie und Batterie-Kapazitätssteuerung (Wer hat da die guten Leute?). Leistungsfähige E-Motoren für den Antrieb kann man beinahe von der Stange kaufen. Was bleibt ist schliesslich das Fahrwerk, und da sind ja beide dran, CONTI und SCHÄFFLER. Aber was machen dann die Pkw-Assembler, die nun alles nur zukaufen, auch die Batterien. Wo bleibt da deren Selbstverständnis? Im übrigen, wann kaufen Sie Ihr erstes Elektro-Auto? Als Zweit-Wagen? 2014 oder 2016?

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