
Unbestreitbar hat Herr Wedeking bei Porsche sehr gute
Arbeit geleistet (bzw hätte es bei vielen anderen Unternehmen).
Mit seinen Ansichten hat Herr Wedeking auch recht.
Aber :
Herr Wedeking mußte/muß sich keiner politischen Wahl aussetzen.
Als "Geschäftsführer"/Manager/Vorstandsvorsitzender eines
Wirtschaftsbetriebes gibt er maßgeblich den Ton an,sein Wort,seine Richtung gilt(zunächst jedenfalls).
Müßte er sich 50 % der gesamtdeutschen Bevölkerung
versichern,um "Geschäftsführer" des Landes zu werden,dann hätte er schon erheblich mehr Schwierigkeiten,seine Vorstellungen "an den Mann zu bringen".
Noch schwerer fiele es ihm,wenn er zur "Geschäftsführung"
einen Partner bräuchte,also Koalitionen bilden müßte.
Würde der "König von Porsche" wirklich 50% Wählerstimmen in Deutschland vereinigen können?
Könnte der "Herrscher vom Nekar" in einer Koalition das Steuer führen,ohne daß es ihm ständig herumgerissen würde?
Gewiß nicht.
Und das macht eben den Unterschied aus zwischen der
(guten) Führung eines Betriebs und der Führung eines divergierenden (Wahl)Volkes.

Hier wagt ein Manager eindeutig Stellung zu beziehen. Durch seine nachweisbaren Erfolge der vergangenen Jahre spricht hier eine Persönlichkeit, die fundiertes Wissen vorweisen kann.
Sieht man dagegen unsere Politiker, sehe ich keine Persönlichkeit! Wir haben zwar viele Personen, Beamte, Rechtsanwälte etc. in der Politik, mit zum Teil blütenreiner Politikerkiarriere (nahtlos vom Studium in die Politik. Wirtschaftspraxis 3 Wochen während der Semsterferien vor 30 Jahren).
Sieht man sich die Politiker verganener Jahrzehnte an, kamen sehr oft Persönlichkeiten mit praktischer Erfahrung in Regierungsämter. Setwas nannte man politisches Urgestein. Heute haben wir die im vorauseilenden Gehorsam, stromlinienförmigen Politiker, deren Hauptaugenmerk auf ihrer Wiederwahl liegt.
Die Probleme die wir heute nicht zuletzt durch Politiker haben, werden von diesen nicht gelöst.
Hier sollten sich die Bürger und Persönlichkeiten (ohne auf die nächste Wahl schielende Politker) aufmachen Lösungen zu finden, damit es Deutschland wirtschaftlich besser geht.

als Bürger eines Landes was von Laien regiert wird.
Politik ist immer mehr nur Wahlkampf als handeln, aber wer soll handeln wenn keiner Ahnung hat von dem was er macht. Auf dem Arbeitsmarkt würden die wenigstens unserer Politiker wegen der Qualifikation eine gleiche Aufgabenposition bekommen. Was wir mal bitter nötig haben ist eine Partei die eine Spezialistenstrategie duchsetzt und nicht Minister die sich zwar Profilieren können aber keinen Sachverstand besitzen.

Einige der hier aufgefuehrten Beitraege bestaetigen die Aussagen Herrn Wiedekings auf eine hervorragende Weise
Anstatt eine konstruktive Kritik kaputtzureden und den Verfasser als einen realitaetsfernen Utopisten hinzustellen, sollten sich einige der Kommentatoren einmal vor Augen fuehren, wie selten man heutzutage auf konstruktive Kritik und Gegenvorschlaege stoesst (und in diesem Falle gerade die eines Mannes, welcher sich als aeusserst talentiert im Treffen von Entscheidungen bewiesen hat).
Die Krise des Landes resultiert zum Grossteil aus dem Unwillen sich vom status quo zu verabschieden und neues zu tun. Die Politik behindert den Wettbewerb, welcher so wichtig waere um die Wirtschaft anzukurbeln, denn ihr Hauptziel ist es durch eine quasi-Zufriedenstellung der groessten Waehlergruppen einen Vorteil bei den naechsten Wahlen herauszuschlagen.
Vieles muss sich aendern, bevor sich etwas aendern kann. Mit der inhaltslosen Kritik vieler Besserwisser an konstruktiven Vorschlaegen ist ein Schritt in die falsche Richtung getan, denn dies ist es, was Deutschland am Boden haelt.
Ich bedanke mich aufrichtig bei Herrn Wiedeking fuer diesen Beitrag, denn ich glaube, dass sich in Deutschland noch etwas tun kann und muss.

Herr Wiedeking sollte sich besser an das bekannte Sprich-
wort halten:
"Schuster bleib bei Deinen Leisten!"
Seine Besserwisserei ist penetrant.
Es ist doch bekannt, daß Herr Wiedeking ein Duz - Freund von Altkanzler Schröder ist und da ist sein Gemeckere nichts anderes als das Nachkarten eines, der Rechts lebt aber links denkt!
Detlef Stark

Es zählt nur die Tat, nicht das Wort. Gehen Sie doch bitte in die Politik und setzen Ihre Ziele um. Geschrieben und geredet wurde in den letzten Jahren schon so viel, von so vielen klugen Köpfen.....
Übrigens:
Die Managerkaste glänzt leider oftmals auch nur beim Gehalt. Auch hier fehlt es leider zu oft an langfristigen Strategien. Darum habe ich grosse Zweifel ob aus dieser Ecke wirklich Hilfe kommt.

Natürlich verstehe ich die Ungeduld, die Enttäuschung und den Frust eines erfolgreichen Managers, der daran gewöhnt ist, Entscheidungen in seiner nichtdemokratischen Organisation schneller und effizienter umzusetzen, als das in einer Demokratie mit 80 Millionen Einwohnern die Regel sein kann, und dem die Sache Deutschlands (noch) am Herzen liegt.
Vergessen wir aber bitte nie die zwei Gründe für diese bleischwere Blockade: es ist erstens unsere Demokratie selbst, in der millionen Einzelinteressen und tausend Gruppenegoismen legitim um einen Platz an der Sonne streiten; und es ist zweitens der ausgeprägte Individualismus, also der absolute Vorrang des Einzelwohls vor dem Wohl des Ganzen.
Man verstehe mich nicht falsch: ich möchte beide "Werte" nicht aufgeben. Aber genau dann muss ich mit den Verhältnissen leben, die mir ebenso wenig gefallen wie Herrn Wiedeking. Ich warne vor antidemokratischen Impulsen, egal, ob sie von rechts, von links, von oben, von unten, von vorne oder von hinten kommen.
Frank Bach

...wird demnächst bestellt. Man wird bescheiden in Berlin und bestellt den Fox, ohne dabei zu merken, daß er im Ausland produziert wird.

da hilft nur eine neue partei, mit logischen nachhaltigen programmen,
muss man nur noch die Wähler finden, die dieses leistungsgerechte anstrengende verantwortliche wollen.
ich stehe als kanzlerkandidat gerne zur verfügung, falls sich nur weitere nichtsnutze und idoten wie die jetzigen anbieten.
die finanzierung können sie Herr Wiedekind hoffentlich auf die Beine stellen.
200 Millionen sollten reichen um eine Partei für die nächste Wahl auf die Beine zu stellen und das alte System zu marginalisieren.
je 1 million von den reichsten unternehmen und privatiers und der Laden läuft.
Das Neue Zentrum, Neue Demokratie könnte es heißen.
500 gute Kandidaten lassen sich sicherlich finden.
weit weg von der Realität ?! Nein oder wollt ihr alle die NPD weiter füttern, indem ihr diese negative Elite des öffentlichen Dienstes weiter fördert.

Herr Wiedeking beurteilt die bisherigen Leistungen der grossen Koalition und sagt in seinem Buch einfach so gerade heraus die Wahrheit ("Gesundheitsreform völlig gescheitert"). Dieses Beziehen einer eindeutigen Position in der Öffentlichkeit verdient Respekt und Anerkennung von allen, die noch ein wenig kritisch denken können.
Aber er hat die Chance vertan, demnächst Dienstwagen an Mitglieder des Kabinetts zu verkaufen. Blau-Weiß wird Frau Merkel und den Vertretern der SPD nicht gefallen, Daimler zahlt seit Jahren wegen Verlusten in Deutschland kaum Steuern und scheidet deshalb wohl für die Rote-Ulla, Herr Müntefering, Herr Steinbrück und andere aus. Porsche kommt nun auch nicht in Frage. Bin gespannt, wann die Kabinettsmitglieder anfangen Ford, GM oder Toyota zu ordern ;-)

jemanden fragen sollen der sich mit ihren vorhaben auskennt.
nein, es werden die ministerposten nach parteibuch und nicht nach qualifikation verteilt.
beispiel ->finanzminister steinbrück
1974 abschluss diplom-volkswirt danach hatte er nie wieder etwas mit finanzen zu tun.
wie soll das funktionieren?