“Ich erwarte keinen Bonus, und ich will auch keinen“: Marcel Ospel

Im Gespräch: Marcel Ospel

„Ich schleiche mich nicht durch die Hintertür davon“

Gestern gab die Schweizer Großbank UBS bekannt, dass sie als Folge der Immobilienkrise in Amerika weitere zehn Milliarden Dollar abschreiben muss. Wer trägt die Schuld an dem Debakel? Jürgen Dunsch sprach darüber mit dem UBS-Verwaltungsratspräsident Marcel Ospel.

Lesermeinungen zum Beitrag

11. Dezember 2007 09:50

Man muss halt vertrauen können

Helmut Hornig (Wieblinger)

Wenn ein kleiner Buchhalter einen Fehler macht und aus diesem Fehler ein Verlust von beispielsweise 50000 Fr. resultiert, würde dieser Buchhalter "freigestellt". Vor allem aber dürfte er ab sofort die Räume der Bank nicht mehr betreten!

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11. Dezember 2007 09:09

Hinterhältige Aktion

Karsten Krug (kkrug)

eine so maßgebliche Kapitalerhöhung an den Aktionären vorbei durchzuziehen, und dann noch zu sagen, dass sie streng genommen nicht notwendig sei. Das ist verwunderlich.

Ich bin empört, dass soetwas wie diese 10 Mrd. in Subprime der UBS passieren, und dann das diese Maßnahme an den Aktionären vorbei, eine Verwässerung -wenn nicht schlimmerem- gleichkommen.

Die UBS hat mein Vertrauen teilweise verspielt. Diese Selbstherrlichekeit bzw. -gerechtigkeit des Herrn Ospel wundert schon. Asiaten würden sagen: "Wir haben große Fehler gemacht, und bitten Euch Aktionäre um Verzeihung und Hilfe". Selbst die CS auf Bloomberg äußert nachdenklichere Stimmen. Aber er läßt neue Großaktionäre einstiegen. Die 2 Mrd. kommen sicherlich von einen SWF: Abu Dhabi?

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