Mit Kleinfeld geht einer der wenigen Manager in Deutschland,die ihr Fach -das Managen eines Betriebes-beherrschen.
Kleinfeld hat aus einem altbackenen Traditionsverein eine
weltweit wieder erfolgreich agierende Gesellschaft gemacht.
Das ständige,kritiklose Einschlagen auf den "shareholder value" ist ein typisch deutsches Mißverständnis,wie Wirtschaft funktioniert.
Erst -und nur dann- wenn ein Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich agiert ,steigt der Aktienkurs.
Ohne einen stabilen oder steigenden AKtienkurs kann kein Großunternehmen auf Dauer erfolgreich sein.
Erst ein Unternehmen,das erfolgreich agiert,kann Arbeitsplätze halten und neue schaffen.
Es gibt ja Gott sei Dank noch andere Werte als Shareholder-Value.
Wie ich bereits in einer anderen Zuschrift deutlich gemacht habe, hat Kleinfeld in Punkto Unternehmensleitbild = u.a.
- Transparenz und Offenheit
- Kundenzufriedenheit
- Mitarbeiterzufriedenheit
- Image,
- soziales Verhalten
nicht wirklich vorzeigbare Erfolge erzielt.
Wer allerdings nur kurzsichtig auf den monitären Tagesgewinn der Aktie schaut wird jetzt enttäuscht sein.
Sei's drum:
- Die Mitarbeiter (das höchste Gut der Firma...) können jetzt wieder hoffen, dass es endlich wieder einmal verlässlich zu geht, dass permante Umorganisationen nicht jeden Tag neue Verwirrung stiften.
- Die Kunden (die Könige...) können hoffen, dass die - Produkte, Leistungen und Betreung verbessert werden.
- Die Anschuldigungen bzgl. Korruption und "Gegengewerkschaft" restlos aufgeklärt werden.
- Die Öffentlichkeit gewinnt Vertrauen gewinnt.
- Die Transparenz im Unternehmen wird wieder hergestellt.
Es könnte soviel Sinnvolles getan werden, was außerhalb des Horizonts der Shareholder-Value-Anbeter liegt!
Oder bleibt das ein Wunschtraum?
Bravo Herr Dr. Kleinfeld, dass Sie sich vor diesem schweizer Besserwisser nicht " geduckt " haben. Ackermann haette das nicht getan, da er kein " Rueckgrat" besitzt. Hoechstwarscheinlich hat Ackermann b ereits einen eigenen " Vasallen" bereits im Visier.
Ackermann. der Mann der mehr Dreck am Stecken hat als alle Kleinfelds zusammen, schasst einen gestandenen Manager.Ich kann es immer noch nicht verstehen, dass ich als Mitinhaber von Siemens gegenueber diesem Wichs...machtlos bin. Wer hat diesen Schweizer ind en Aufsiochtsrat gewaehlt? Koennen doch nur die gleichen Kraehen sein, oder?
Es kann nicht nur nach Meinung der Analysten und der Börse gehen.
Auf dem Spiel steht doch auch die Verantwortung und die Glaubwürdigkeit des Mannes an der Spitze.
Da ist der Rücktritt zwingend.
Detlef Stark