Wohl kaum eine Branche - mit Außnahme der IT Branche - hat in den vergangenen 20 Jahren derart umwälzende technische Fortschritte erlebt wie die Finanzbranche. Die Folge: Zunehmend mächtige und sophistizierte Instrumente deren Beherrschung immer problematischer wird. Die Kulmination dieser Entwicklung ist die derzeitige Kreditkrise, die im Kern eine Kombination aus entfesselter Raffgier, intellektuellem Hochmut und dem gnadenlosen Wettbewerb der Banken untereinander ist.
Was Deutschland und seine, von der Krise unverhältnismäßig stark betroffenen Banken anbetrifft: Dieses Land und seine Banker sind in erster Linie Opfer der Krise, nicht Täter. Intelligente Gier traf in Deutschlands Banken auf bornierte Dummheit. Kein deutsches Haus (mit Außnahme der Deutsche Bank, die nur im Namen eine deutsche Bank ist) hat an der Entwicklung der hier zur Debatte stehenden Produkte mitgewirkt. In Folge dessen wird die Agenda der Reform auch anderweitig bestimmt werden und den hiesigen Akteuren wird allenfalls eine Spektantenrolle zugebilligt. Da hilft auch die Tatsache nicht, dass die Konferenz mal ausnahmsweise in Frankfurt am Main stattfindet.
Übertriebenes Sicherheitsdenken hemmt die Wirtschaft.
Sämtliche Länder dieser Welt verhindern das zu Grunde gehen ihrer Grossbanken.
Sei es richtig oder nicht, sie verhindern dadurch einen folgenreichen Dominoefekt.
Was sagte Peer Steinbrück?
Die Gier hat das Gehirn ausgeschaltet.
Er hat den Nagel auf den Kopf getroffen!
Entscheidungsträger des Menschen ist sein Gehirn.
Sämtliche Gehirne, sämtlicher Bänker, haben nach dem Reinfall in die
suprime Derivate dazugelernt, und Synaptien ausgebildet.
Nun melden sich G7, G12, EU-Finanzminister und Notenbankchefs,sowie
das IIF, dessen Gehirne die gleichen Synapsen ausgebildet haben, und sind
überzeugt von ihrer höheren Weitsichtigkeit.
Die sollten lieber Angeln gehen, als wirtschaftshemmende Gesetze und Beschlüsse
auf den Weg zu bringen.
Die Suprime-Krise kann ausgesessen werden.
Beschlüsse des IWF, der G7, Finanzminister und Notenbankchefs der Eu usw.
bewirken genau das Gegenteil ihres Ansinnens.
Hier werden bürokratische Staumauern der Liquidität zwischen ängstlichen
Banken und der Wirtschaft aufgebaut.
Nur, ich befüchte, dass deren Gehirn, ihnen diesen fatalen Weg, als goldrichtig
verheissen.
Als Aussenstehender kann ich nur sagen: Wer nicht mit fremdem Geld umgehen kann muss kontrolliert werden. Es zeigt sich immer wieder: Turbokapitalismus!! Jede Bank hat das Recht gewisse Risiken einzugehen, wenn jedoch ganze Volkswirtschaften damit zerstörrt müssen Erziehungsmassnahmen folgen.
Seit Jahren steht in jeder Zeitung was ein Vorstand in der Bank verdient. Wirklich?? Was ist mit den "Fallschirmen". Für sich haben sie sicher gesorgt. Warum ruft Herr Ackermann nach dem Staatsvermögen? Seine Entscheidungen haben der Deutschen Bank Verluste eingebracht, nicht wir Bundesbürger. Für sein Versagen bei der Einschätzung der Risiken, sollte er sein Gehalt der letzten Jahre als erster zurückführen! Wer als Vorstandsvorsitzender einen Schaden solchen Umfangs erzeugt, sollte mit seinem privaten Vermögen haften. Ebenso hat er auch die KfW mit in den Sumpf gezogen, was uns Bundesbürger genügend kostet.
Staatliche Kontrolle wird wenig bringen, da viele Politiker bereits in Aufrichtsräten kontrollieren. Eine unabhängige Bifan muss strenger kontrollieren. Politikund wirtschaftmuss strenger Getrennt werden, dann kann der Mittelstand endlich gleichziehen.
Das wahre Ende: Wir Bürger zahlen - Vorstände kassieren!!!