Die vergangenen Monate waren nicht einfach: Von Pierer im April auf der Haupt...

Heinrich von Pierer und die Staatsanwaltschaft

Höchstens eine Million und ein Klecks auf der Weste

Eigentlich ist es eine gute Nachricht für Heinrich von Pierer: Die Justiz geht gegen den einstigen Siemens-Chef nicht strafrechtlich vor, sondern prüft allenfalls eine Ordnungswidrigkeit im Rahmen der Schmiergeldaffäre. Die drohende Geldbuße von bis zu einer Million Euro dürfte ihn freilich weit weniger stören als sein Imageverlust in der jüngsten Zeit.

Lesermeinungen zum Beitrag

09. Mai 2008 18:00

petitesse?

ewald walder (ewald49)

ja so kann man das ja auch bezeichnen. irgendwie scheint sich hier ein gewisser realitätsverlust bemerkbar zu machen.

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09. Mai 2008 17:16

"Unterton"

Reinhold Eysel (Eysel)

Mir gefällt überhaupt nicht der UNTERTON des Artikels: Formulierungen wie "Petitesse", "hilflos in diesem Strudel", "es scheint schon ein bischen verwunderlich". Das klingt sehr nach: "gerne hätten wir ihn verurteilt, aber leider ist die Staatsanwaltschaft anderer Meinung". Leute die HvP persönlich kennen schätzen ihn. Wir, aus der Distanz, sollten vorsichtig sein mit Anspielungen, die auf eine öffentliche Verurteilung hinauslaufen. GERADE, weil es sehr "populär" ist, auf "Wirtschaftsführern" herum zu hacken.

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