Die Telekom - ein Schattenreich?

Telekom-Affäre

Skandal im volkseigenen Betrieb

Spezial In der Telekom wird geschnüffelt, beschattet und intrigiert. Und mit den Daten der Kunden ungeniert hantiert. Vorstandschef René Obermann weist jede Schuld von sich und gibt sich als brutalstmöglicher Aufklärer. Ob er die Spitzelaffäre übersteht, ist keineswegs sicher. Von Georg Meck

Lesermeinungen zum Beitrag

09. Juni 2008 18:17

Sprachregelung

Kai Schröder (Gaston38)

Für einen Autoren der FAZ empfinde ich die Wortwahl "volkseigener Betrieb" mehr als unangemessen.

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01. Juni 2008 13:37

"Jeder hat jedem alles zugetraut!" :-))

Gabor von Zoltan (Putinras)

Da muss ich lachen. Das stimmt auf jeder Ebene. So haben die Aktionäre der ersten Stunde der Telekom auch vieles zugetraut. Echte Gewinnaussichten und ein Gespür fürs Grundgeschäft (in einer "Servicegesellschaft"). Und die Kunden erst, welche die Telekom am Anfang einfach mit übernehmen konnte, haben dem Management bestimmt Einiges zugetraut. Z.B. , dass man sie wie Könige hätscheln, hegen und pflegen würde: Sind ja diejenigen, die das Geld reinbringen! Und die Mitarbeiter; das human Capital. Die haben den Entscheidern bestimmt zugetraut, sich trotz nötiger Reformen über Wert und Potential - gerade gegenüber einer wachsenden Konkurrenz - ihrer Angestellten bewusst zu sein. Dass heute allerdings jemand dieser Riege rund um Obermann & Co. auch nur zutrauen täte eine Eckkneipe zu führen, das wundert mich, nach diesen nachdrücklichen Beweisen hochtrabender Unfähigkeit. Bloss ein paar weitere Nieten in der grossen Nadelstreifen-Lotterie.

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