Der Molkereikonzern ist bekannt durch Marken wie Müller-Milch und Weihenstephan

Molkereikonzern

Ein neuer Manager für Müller-Milch

Theo Müller hat die Dorfmolkerei seines Vaters in vier Jahrzehnten zu einem der größten Molkereikonzerne Europas geformt. Aber der Familienpatriarch gilt als schwierig - sein Verschleiß an Managern ist in der Branche berüchtigt. Nun hat er wieder einen jungen Manager gefunden, der seine Geschäftsleitung ergänzt.

Lesermeinungen zum Beitrag

05. Juli 2008 17:42

So erstaunlich ist das geschilderte Problem nicht!

Rolf-Dirk Maehler (RDMAEHLER1)

Bei angestellten Managern handelt es sich in vielen Fällen um Angestellte mit einem sehr hohen Gehalt. Wirklich unternehmerisches Denken ist ihnen in sehr vielen Fällen fremd. Insbesondere die "Inhaber", die ihr Unternehmen selbst aufgebaut haben suchen Manager, die ähnlich engagiert sind wie sie selbst. In vielen Fällen findet man aber nur solche bei denen nicht die "Geschäftsinteressen" im Zentrum stehen, sonder sehr oft nur Nebensächlichkeiten. Ein Unternehmen aufzubauen oder zu führen heisst nicht vor allem an das eigene Gehalt oder den Gewinn zu denken, Es sollte vor allem die Faszination des Unternehmenszweckes sein. Es gibt nur sehr wenige "Manager" die das können und die diesen Geist in eine "Angestellten-Aufgabe" mitbrigen. Ein Unternehmer erfüllt in seinem Unternehmen jede Aufgabe mag sie auch noch wenig "statusgerecht" sein. Er läasst sich nur von der Bedeutung für das Unternehmen leiten. Selbst Spitzenmanager beschäftigen sich aber häufig mit Dingen die im Zweifel sogar dem Unternehmen schaden, wenn sie nur den eigenen Wünschen dienen. Die Ausbildung von "Managern" hätte hier auch ein großes Aufgabenfeld.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
1 - 1 von 1 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche