René Obermann

Im Gespräch: Telekom-Chef René Obermann

„Zaubern kann ich nicht“

Seit November 2006 ist René Obermann Chef der Telekom, und man kann nicht sagen, dass die Zeit seither besonders ruhig verlaufen wäre. Im Gespräch mit der Sonntagszeitung spricht er über seine murrenden Aktionäre, überzählige Stellen, Zukäufe im Ausland und gehackte iPhones.

Lesermeinungen zum Beitrag

13. Mai 2008 19:16

Sprint

Chris Heidrich (Rockwilder1979)

Sprint wuerde hervorragend ins Telekom-Portfolio passen: Verluste in Q1 2007 und 2008, schwindende Kunden, Rueckgang des Umsatzes, operativer Verlust in Q1 2008 .... Zugreifen, Herr Obermann

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12. Mai 2008 01:32

Gutes Interview

Lukas Machala (LM87)

Leider führen alle Interviews mit Unternehmen, die Kunden und damit Marktanteile verlieren, immer zum gleichen Ergebnis: die Geschäftsführer beschönigen alle negativen Ereignisse, um bloß nicht noch mehr Unmut zu säen. Es ist einfach so wie es ist: die Telekom ist out. Übrigens: 100.000 abgesetzte iPhones? Hört sich lächerlich an.

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11. Mai 2008 23:19

Die Telekom

Jan Friedrich (Bagurke)

Ich kann mich meinem Vorredner nur Teilweise anschließen. Ich bin der Meinung, daß die Telekom, wie alle anderen Anbieter auch, keinen guten Job machen. Für den Service müsste eine neue Negativkategorie erst erfunden werden. Wir hatten bei uns schon alles: falsche Rechnungen sind die Regel, über Wochen keine Erreichbarkeit des Unternehmens weder über Telefon/Email/Fax und am ende wurden wir aufgrund der falschen Rechnungen sogar noch verklagt und das ohne jegliches Verschulden. Die Verbraucherzentralen werden überrannt mit Beschwerden von Kunden. Es fehlt an konsequenter Organisation und Logistik. Aber in einem Punkt muß man die Unternehmen in Schutz nehmen. Die Gewinnmargen sind heute einfach zu niedrig um Service leisten zu können. Mal Hand aufs Herz wie soll ein Unternehmen mit 30 Euro für eine Telefon- und Internetflatrate Service leisten geschweige denn Gewinn machen!? Nichtsdestotrotz finde ich es skandalös, das man selbst mit einer Flatrate unbewusst Minutenpreise zahlen muß, wenn man anhand der Nummer nicht erkennen kann, das es sich um einen VoiceoverIP-festnetzanschluss handelt. Da besteht handlungsbedarf. Lieber die Grundgebühr wieder erhöhen, anstatt mit fadenscheinigen Klauseln den Kunden hinters Licht führen.

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11. Mai 2008 14:36

absolut inakzeptabel

Tammo Löffler (TRL1974)

Herr Georg Meck ist ein Beispiel für einen absolut inakzeptablen Reporter, der jegliche Neutralität in den Wind schießt. Es fehlt ganz einfach Respekt... Prinzipiel scheint alles, was die Telekom macht, schlecht zu sein. Dementsprechend unmöglich sind die Fragen auch gestellt. Telekom-Bashing ist ja Volkssport in Deutschland, und das an vielen Stellen auch vollkommen begründet, doch man muss den Leuten dort auch mal die Chance geben, daran etwas zu ändern und nicht immer sticheln und sticheln. Das kann doch keiner mehr hören...

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