Auf Druck der amerikanischen Regierung

Google löscht Bilder von Kasernen

Zu detailliert: “Der Dienst zeigt wirklich, wo all die Wachposten sind“

Zu detailliert: "Der Dienst zeigt wirklich, wo all die Wachposten sind"

07. März 2008 Der Internetkonzern Google hat auf Druck der amerikanische Regierung Bilder von Militärstützpunkten aus seinem Straßenkartendienst Street View entfernt. Das bestätigten das Verteidigungsministerium und ein Unternehmenssprecher am Donnerstag.

„Der Dienst zeigt wirklich, wo all die Wachposten sind. Er zeigt, wie die Barrieren hoch und runter fahren“, sagte General Rene Renuart vom Verteidigungsministerium am Donnerstag. „Ich denke, das ist ein echtes Sicherheitsrisiko für unsere Militäreinrichtungen.“ Die Armee habe Google-Mitarbeitern nun verboten, auf dem Gelände von Kasernen Aufnahmen zu machen.

Straßenansichten aus 30 amerikanische Städten

Konzernsprecher Larry Yu erklärte hingegen, die Mitarbeiter sollten nur Ansichten aufnehmen, die von öffentlichen Straßen zu sehen seien.“Es verstößt gegen Googles Richtlinien, dass ein Fahrer Zugang zu einem Stützpunkt verlangt.“

Street View zeigt im Rahmen des Dienstes Google Maps Straßenansichten aus 30 amerikanische Städten. Die Nutzer können mit der Maus durch die Orte fahren und den Blick um 360 Grad schwenken. Der Dienst ist auch aus Datenschutzgründen umstritten.

Bildmaterial: picture-alliance/ dpa

© Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH 2009.
Alle Rechte vorbehalten.
Vervielfältigungs- und Nutzungsrechte erwerben
Verlagsinformation

Sportverletzung? Sorgen Sie vor - mehr Leistung für weniger Geld. Vergleichen Sie jetzt online die Leistungen verschiedener privater Krankenversicherungen!

FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche